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Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller vergeben

Die im März ausgeschriebenen Arbeitsaufenthalte für Hamburger belletristische Schriftsteller und Übersetzer sind vergeben. Folgende Autorinnen und Autoren werden entweder nach Dänemark oder in die Nordpfalz fahren:
Ella Marouche, Gudrun Hammer, Jennifer Heinrich, Dagrun Hintze, Lars Peters, Katha Schulte, Benjamin Maack, Friederike Trudzinski, Karen Köhler, Ursel Allenstein und Tania Kibermanis. Das Laudinella-Stipendium in St. Moriz wird an Stevan Paul vergeben.

William S. Burroughs-Retrospektive in den Deichtorhallen

Eine „William S. Burroughs-Retrospektive“ steht noch bis zum 18. August auf dem Ausstellungsprogramm der Sammlung Falckenberg in den Deichtorhallen. Werke wie „Naked Lunch“ oder „The Soft Machine“ haben William S. Burroughs (1914 – 1997) als Autor der Beat-Generation weltberühmt gemacht. Weniger bekannt ist, dass Burroughs auch als multimedial arbeitender Künstler ein umfangreiches und vielgestaltiges Werk geschaffen hat, das Experimente mit Tonband, Film und Fotografie ebenso umfasst wie Malerei und Collagen.

Weitere Infos hier: www.deichtorhallen.de/index.php?id=338

13. Lange Nacht der Museen

Die Museen und Ausstellungshäuser in Hamburg laden am 13. April von 18.00 bis 2.00 Uhr zur 13. „Langen Nacht der Museen“. 53 Museen beteiligen sich an dem Megaevent, zu dem rund 30.000 Besucher erwartet werden. Neu dabei ist in diesem Jahr das Polizeimuseum, das vor der offiziellen Eröffnung im Sommer 2013 zu einer Vorbesichtigung einlädt. Ein Teil des Museums ist fertiggestellt und erklärt Hamburger Kriminalfälle bis ins Detail. Erstmals dabei ist auch das Wälderhaus, in dem die Besucher alles über den Wald, seine Tiere und Pflanzen erfahren. Die Eintrittskarten zur „Langen Nacht der Museen“ für 12.-/8.-  Euro enthalten auch die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien.


Weitere Infos hier: www.langenachtdermuseen.hamburg.de

Kunstfestival „Wahrschau“

Beim Kunstfestival „Wahrschau“,so heißt es in der Ankündigung, biegen sich vom 12. bis zum 30.  April „die Balken“ auf dem Stückgutfrachter MS Bleichen, der von „Schurken, Vogelfreien und Querdenkern“ für Lesungen, Konzerte, Performances und eine Ausstellung mit Malerei und Installationen erobert wird. Auf dem Programm stehen mit u.a. Vanida Karun, Jörgen Bracker und Leilanautic eine „Lange Nacht des Klaus Störtebeker“, eine Gruselnacht mit „Walpurgistanz“, 
eine „Wrolok-Nacht“ und ein Konzert der Kapelle Herrenweide. Zu erreichen ist die „Wahrschau“ bequem mit der Barkasse „Frau Hedi“, die von den Landungsbrücken  10 aus einen Shuttle-Service zum Hansahafen anbieten wird.

Weitere Infos hier: www.wahrschau.com

„Literatur für alle“

"Literatur für alle" ist der Titel einer Ausstellung über den Schriftsteller, Theoretiker, Publizisten und Rundfunkredakteur Helmut Heißenbüttel (1921 – 1996), die am 19. März um 18.00 Uhr mit Einführungsvorträgen von Lutz Dittrich, Literaturhaus Berlin, und Dr. Johanna Boley, Freie Universität Berlin, in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky eröffnet wird. Heißenbüttel, einer der wichtigsten Protagonisten der bundesrepublikanischen Neoavantgarde, debütierte 1954 mit dem Gedichtband „Kombinationen“. Erfolg hatte er auch mit seinen sechs „Textbüchern“ (1960 – 1967). 1969 wurde er mit dem Georg Büchner-Preis ausgezeichnet. Alternativ zum Mainstream interessierte sich Heißenbüttel in den 70er Jahren zunehmend für einen literarischen Gegenkanon und entwickelte sein Konzept einer „Offenen Literatur“. Ein größeres Publikum erreichte er als Erzähler mit „Eichendorffs Untergang und andere Märchen“ (1978) und mit „Wenn Adolf Hitler den Krieg nicht gewonnen hätte“ (1979). Zur Ausstellung in der Stabi ist eine Begleitbroschüre mit zahlreichen Abbildungen erschienen.

AstroArt-Literaturwettbewerb 2013

„Nicht jedes Fenster ist aus Glas“ – das ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs, der in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben wird. Dotiert ist der Preis mit 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro und 200 Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem bisher unveröffentlichten Prosatext, der eine Länge von 5 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge, max. 9.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten darf (längere Texte werden nicht berücksichtigt). Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird in diesem Jahr erstmals auch ein mit 1500.- Euro dotiertes Stipendium als Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben. Einsendeschluss ist der 30. April, die Gewinner werden bis zum 31. Juli benachrichtigt.
Hier die Ausschreibung »
und der Teilnahmebogen »

Mara-Cassens-Preis 2013

Für sein Romandebüt „Die Glücksparade“ wurde im Januar der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Andreas Martin Widmann mit dem mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ des Literaturhauses Hamburg ausgezeichnet. Die Hamburger Stifterin Mara Cassens möchte mit ihrem Preis Autoren und Autorinnen ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Die Preisträger der letzten Jahre waren Roman Graf (2009), Sabrina Janesch (2010) und Max Scharnigg (2011).

Katharina Hartwell wird 2013 Inselschreiberin auf Sylt

Das 13. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber erhält 2013 die in Leipzig lebende Autorin Katharina Hartwell. Sie gewann den Wettbewerb mit der Erzählung „Jesper kommt zurück“. Das mit 2.500 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt dotierte Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben.

Hotlist 2012 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

Aus 30 vornominierten Titeln wurden per Publikumsvoting online zwischen 3. Juli und 15. August 2012 drei Neuerscheinungen auf die Hotlist 2012 gewählt. Sieben weitere Titel benannte die Jury, der auch in diesem Jahr Literaturkritiker/innen und Buchhändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Die 2009 gegründete Hotlist zeigt alljährlich anhand besonders herausragender Bücher die Qualität und Vielfalt aus der Produktion unabhängiger Verlage des deutschsprachigen Raums auf.

Die Preisträger der „Hotlist 2012“ werden am 12. Oktober 2012, während der Buchmesse, bekannt gegeben. Der mit 5.000 € dotierte Hauptpreis geht an den Verlag des ausgezeichneten Titels und würdigt damit die verlegerische Leistung. Das gilt auch für den Melusine-Huss-Preis, der von Buchhändler/innen bestimmt wird. Der Gewinner erhält einen Druckgutschein im Wert von 4.000 €, den auch in diesem Jahr die Freiburger Graphischen Betriebe stiften.

Die Bekanntgabe der Sieger und die Preisverleihungen werden während der Frankfurter Buchmesse im Vorfeld der Party der unabhängigen Verlage am Abend des 12. Oktober 2012 um 21 Uhr bei einem Festakt im Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt/Main, stattfinden.
> Für die Vorabinformation zu den Gewinnern – Sperrfrist 12.10.2012, 22:00 Uhr - ist eine Akkreditierung erforderlich.

Das ist die Hotlist 2012
- Berenberg Verlag:
Jeffrey Yang, Ein Aquarium. Gedichte, ISBN: 978-3-937834-57-3
- Braumüller Verlag:
Miklós Vajda, Mutterbild in amerikanischem Rahmen. Roman, ISBN: 978-3-99200-046-3

- Diaphanes:
Angelika Meier, Heimlich, heimlich mich vergiss. Roman, ISBN: 978-3-03734-184-1

- Literaturverlag Droschl:
Tor Ulven, Dunkelheit am Ende des Tunnels. Geschichten, ISBN: 978-3-85420-793-1

- Echtzeit Verlag:
Michèle Roten, Wie Frau sein. Protokoll einer Verwirrung, ISBN: 978-3-905800-45-6

- Jung und Jung:
Lukas Meschik, Luzidin oder Die Stille. Roman, ISBN: 978-3-902497-99-4

- luxbooks:
Peter Gizzi, Totsein ist gut in Amerika. Gedichte, ISBN: 978-3-939557-43-2

- Peter Hammer Verlag:
Robert Louis Stevenson / Henning Wagenbreth, Der Pirat und der Apotheker. Eine lehrreiche Geschichte, ISBN: 978-3-7795-0419-1

- Unionsverlag:
Tamta Melaschwili, Abzählen. Roman, ISBN: 978-3-293-00439-9

- Verlag Das Wunderhorn:
Helon Habila, Öl auf Wasser. Roman, ISBN: 978-3-88423-391-7

Die Mitglieder der Jury 2012 sind: Claudia Cosmo (Freie Journalistin, Köln); Peter Kolling (Buchhandlung Proust, Essen); Beat Mazenauer (Literaturkritiker und Publizist, Luzern); Wiebke Porombka (Literaturkritikerin und Publizistin, Berlin); Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Publizistin, Wien); Guido Ullmann (Dussmann, das KulturKaufhaus, Berlin); Norbert Wehr (Herausgeber der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, Essen)


Das Literaturhaus darf Literaturhaus bleiben

Die ZEIT-Stiftung, Eigentümerin des Hauses am Schwanenwik 38, in dem das Literaturhaus Hamburg untergebracht ist, hat die kostenfreie Nutzung der Immobilie durch den Literaturhaus Verein bis zum 31. Dezember 2037 verlängert. Die Stiftung stellt das Haus schon seit 1989 zur Verfügung und hat den Literaturhausverein in den letzten Jahren immer wieder auch bei seiner Programmarbeit und bei anfallenden Restaurierungen am Gebäude unterstützt. Die ZEIT-Stiftung ist damit neben der Freien und Hansestadt Hamburg der Hauptförderer des Literaturhauses.

AstroArt-Literaturpreis 2012

700 Texte zum Thema Zeit sind in diesem Jahr zum AstroArt-Literaturwettbewerb eingereicht worden, der am 25. August ab 16.00 Uhr im Bergedorfer Schloss vergeben wird. Mit dem ersten Preis und damit auch mit dem AstroArt-Wanderpokal ausgezeichnet wird Elisa Helm für ihren Text „Waldflucht“, den zweiten Preis erhalten Sarah Wedler und Nadine d´Arachart für ihre Geschichte „Mary“, der dritte Preis geht an Ina Bruchlos für Geschichte „Männer auf Pferden“. Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei.

Die Favoriten sind ausgewählt

Die Jury hat 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2012 nominiert. „Am verblüffendsten an unserer Longlist ist wohl ihre Welthaltigkeit, kaum eine Dimension, die nicht vorkommt: die große Liebe und der avancierteste Kapitalismus, die Erfahrung des Heiligen so gut wie Schocks der Kälte und Einsamkeit. Unsere zwanzig besten Romane greifen aus: in den Jemen, nach Nordafrika, nach Polen und nach Argentinien, ins gänzlich Imaginierte sowieso. Und überraschend viele versuchen sich an geschichtlichen Bestandsaufnahmen der Bundesrepublik in den 50er, 60er und 70er Jahren. Der Jury fiel es nicht leicht, aus der großen Zahl starker Bücher ihre Auswahl zu treffen“, sagt Juryspecher Andreas Isenschmid (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag). „Die Jury diskutierte lang, kontrovers – und durchwegs freundschaftlich. Sie einigte sich auf eine Liste, auf der Alte Meister neben noch wenig bekannten, jüngeren Autoren stehen.“

In den letzten fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 162 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2011 und dem 12. September 2012 erschienen sind oder noch erscheinen.

Die nominierten Romane:

• Ernst Augustin: Robinsons blaues Haus (C. H. Beck, Januar 2012)

• Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp, Februar 2012)

• Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend (Knaus, August 2012)

• Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach, Ja-nuar 2012)

• Rainald Goetz: Johann Holtrop (Suhrkamp, September 2012)

• Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (Hanser, Februar 2012)

• Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt.Berlin, November 2011)

• Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen (Frankfurter Verlags-anstalt, September 2012)

• Germán Kratochwil: Scherbengericht (Picus, Februar 2012)

• Ursula Krechel: Landgericht (Jung und Jung, August 2012)

• Dea Loher: Bugatti taucht auf (Wallstein, März 2012)

• Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss (Diaphanes, März 2012)

• Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische (Piper, Mai 2012)

• Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (Luchterhand, August 2012)

• Michael Roes: die Laute (Matthes & Seitz Berlin, September 2012)

• Patrick Roth: Sunrise (Wallstein, März 2012)

• Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez (Galiani Berlin, Februar 2012)

• Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp, September 2012)

• Stephan Thome: Fliehkräfte (Suhrkamp, September 2012)

• Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes (Suhrkamp, August 2012)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2012 gehören neben Andreas Isenschmid an: Silke Grundmann-Schleicher (Buchhandlung Schleichers, Berlin), Oliver Jungen (freier Kritiker), Dirk Knipphals (die tageszeitung), Stephan Lohr (Norddeutscher Rundfunk), Jutta Person (freie Kritikerin) und Christiane Schmidt (freie Lektorin).

Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 12. September 2012 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.


Hotlist 2012 – Die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

145 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in diesem Jahr um einen Platz auf der Hotlist 2012 beworben. Aus allen Einreichungen nominierte das unabhängige Kuratorium 30 Titel, aus denen das Publikum im Internet bis zum 15. August drei Titel zur Hotlist auswählt. Die sieben weiteren Titel auf der Hotlist 2012 wählt die diesjährige Jury aus den Kandidaten.

Das Ergebnis, die zehn Titel der Hotlist, wird im September 2012 bekannt gegeben. Die Jury entscheidet dann über den Gewinnerverlag der Hotlist 2012 und vergibt den mit 5.000,-- Euro dotierten Hauptpreis.
Die „Hotlist der Independents“ – die Liste der 10 Spitzentitel unabhängiger Verlage, wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. Zum zweiten Mal wird auch der Melusine-Huss-Preis von Buchhändlerinnen und Buchhändlern an einen Titel der Hotlist verliehen.

Die Preisverleihungen finden im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Literaturhaus Frankfurt am 12.10.2012 statt.

Das Publikumsvoting beginnt am 04.07.2012 und läuft bis 15.08.2012 über die Website www.hotlist-online.com


„Mara-Cassens-Preis“ für Max Scharnigg

Für „das beste deutschsprachige Romandebüt“ wird Max Scharnigg am 5. Januar im Literaturhaus mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Er erhält den mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreis für sein Romandebüt „Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe“ 76 Debütromane hatte die Leserjury aus Mitgliedern des Literaturhaus Hamburg e.V. für den Wettbewerb zu lesen und zu bewerten, unter den Bewerbern waren u.a. der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Eugen Ruge mit seinem Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, Simon Urbans „Plan D“, Josef Bierbichlers „Mittelreich“ und Daniela Kriens „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“.
Die Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus ist ausverkauft!

AstroArt-Literaturpreis für Schötzig, Martens und Gerlach

Im Rahmen des Harburger Binnenhafenfestes wird auf einem Hausboot am 5. Juni der mit 2.200 Euro dotierte AstroArt-Literaturpreis verliehen. Die drei Gewinner Ursula Schötzig, Bernd Hans Martens und Gunter Gerlach lesen ihre Texte. Ort: Hausboot im Harburger Binnenhafen, vor der Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz, 14.30 Uhr. Eintritt frei.

„Hotlist 2011“

Der Buchpreis für Bücher unabhängiger Verlage, die sogenannte „Hotlist“, ist zum dritten Mal ausgeschrieben worden. Bis zum 15. Juni können Verlage einen Titel für die „Hotlist“ einreichen. Aus allen Bewerbungen nominiert ein unabhängiges Kuratorium dann 30 Titel. Dotiert ist der Hotlist-Preis mit 5.000.- Euro.

Weitere Infos hier: www.vereinderhotlist.de

Mara-Cassens-Preis 2011

Das Literaturhaus Hamburg schreibt auch in diesem Jahr den Mara-Cassens-Preis für einen Debütroman aus. Bewerben können sich Verlage mit Romandebüts, die im Frühling oder Sommer 2011 erscheinen. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Oktober. Nachdem die Stifterin das Preisgeld angehoben hat, ist der Mara-Cassens-Preis mit 15.000 Euro der höchstdotierte Nachwuchspreis in Deutschland.
Weitere Infos hier: www.literaturhaus-hamburg.de

Die Förderpreise 2010 sind vergeben

Die Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen für das Jahr 2010 sind Ende November in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus verliehen worden. Fast 250 Autorinnen und Autoren haben an dem traditionsreichen Wettbewerb teilgenommen, so viele wie nie zuvor. Aus den Einsendungen haben der Verleger und Publizist Dr. Jan-Frederik Bandel, der Verleger Daniel Beskos, der Lektor und Übersetzer Helmut Frielinghaus, die Autorin und Übersetzerin Susanne Höbel und die Lektorin Friederike Moldenhauer ihre Favoriten ausgewählt. Mit einem der mit je 6000.- Euro dotierten Förderpreise für Literatur werden ausgezeichnet: Andreas Münzner für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Zwei nicht sehr lange, nicht sehr glückliche Geschichten“, Kristian Schlüter für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Farill und der Schatz, der nicht gefunden werden möchte“, Andreas Stichmann für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Haus Ginster“, Sabine Stein für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Superhelden“, Ulrike Syha für ihr Theaterstück „Herr Schuster kauft eine Straße“ und Katharina Kim Wolff für ihre unter dem Titel „In Ketten“ eingereichten Gedichte.
Einen Förderpreis für literarische Übersetzungen erhalten Eva Proflusová für ihre Übersetzung des Romans „Teufelswerkstatt“ von Jáchym Topol aus dem Tschechischen und Sybille Martin für ihre Übersetzung des Romans „Der verlorene Ort“ der argentinischen Autorin Norma Huidobro aus dem Spanischen.

Die Pressemappe mit weitere Infos über die Autorinnen und Autoren und den Jurybegründungen für die Vergabe gibt es hier »

Viele weitere Informationen über die Förderpreise für Literatur in den Vorjahren und die aktuellen Preisträger findet man hier »



Hubert-Fichte-Preis

Am 29. Juni wird im Literaturhaus Karen Duve mit dem Fichte-Preis geehrt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird an Autorinnen und Autoren vergeben, deren literarisches Werk eine deutliche Beziehung zu Hamburg erkennen lässt. Ausgezeichnet wurden bisher u.a. Brigitte Kronauer, Peer Hultberg und Frank Schulz. Karen Duve erhält den Preis für ihr Gesamtwerk unter besonderer Würdigung ihres zuletzt erschienenen Romans „Taxi“. In der Begründung der Jury für die Preisvergabe heißt es: „Karen Duve schafft mit dem Roman ‘Taxi’ mitten im nächtlichen Hamburg ein genaues Gelände für das beschleunigte Leben zwischen Überschwang und Ernüchterung. Das Taxi gehört zur Großstadt, es steht für Jargon und Jazz, Tempo und Tatort. Mit unerschütterlicher Ironie hintertreibt Duve dabei jedes Klischee und jede Vereinfachung.“ Die Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus
ist ausgebucht. Informationen über etwaige Restplätze gibt es beim Literaturhaus. Eine Laudatio spricht Dr. Volker Hage.
Weitere Infos hier: www.literaturhaus-hamburg.de


Italo-Svevo-Preis 2009

Annette Pehnt ist für ihr Lebenswerk mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet worden.
Der mit 15.000  Euro dotierte Literaturpreis wird seit 2001 vergeben und ehrt ein literarisches Lebenswerk. Über die Vergabe konnte in diesem Jahr die Schriftstellerin Katja Lange-Müller als Jurorin entscheiden.
Am 4. Juni fand die feierliche Preisverleihung im Literaturhaus Hamburg statt. Die Laudatio hielt Katja Lange-Müller, im Anschluss las Annette Pehnt aus ihren Werken.