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Lange Nacht der Museen

Die Lange Nacht der Museen widmet sich 9. April zum ersten Mal einem Thema: „Vermitteln“ ist, neben dem Sammeln, Bewahren und Forschen eine zentrale Aufgabe von Museen, ein zentrales Anliegen von Museen und das besondere Ziel der Museumsnacht. Mit dem Genossenschafts-Museum und dem Kaffeemuseum Rösterei Bug, die neu dabei sind, beteiligen sich 60 Häuser mit Musik, Tanz, Theater, Lesungen, Vorträgen, Filmen und vielen Mitmachaktionen an der langen Nacht. Und auch wer das Besondere sucht, wird reich beschert: Zum Beispiel im Wilhelmsburger Amtshaus von 1724, in dem das Museum Elbinsel Wilhelmsburg residiert. Dort stehen „Lebensgeschichten von Wilhelmsburger Gemüsebäuerinnen“ auf dem Programm. Und von Wilhelmsburg ist der Weg dann nicht mehr weit bis nach Harburg, wo die Sammlung Falckenberg in den Phoenix Fabrikallen residiert. Dort wird noch bis zum 11. September eine Ausstellung mit 1.200 Werke des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon gezeigt, darunter 700 Zeichnungen, hunderte von Flyern, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen.
Weitere Infos hier: http://www.langenachtdermuseen-hamburg.de

SEHLEKTIONEN

Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Horst Bredekamp, Humboldt Universität zu Berlin, wird in der Staats- und Universitätsbibliothek am 18. März um 18.00 Uhr eine Ausstellung mit Textbildern und Bild-Text-Objekten von Klaus Peter Dencker eröffnet. Dencker ist einer der international wichtigsten Autoren der Visuellen Poesie. Sein über 1000-seitiges Kompendium „Optische Poesie: Von den prähistorischen Schriftzeichen bis zu den digitalen Experimenten der Gegenwart“ (De Gruyter) gilt als „Pionierleistung“ und „Muss für innovationsnarzisstische Autoren und Künstler“ (Michael Lentz, Frankfurter Allgemeine Zeitung). Die Ausstellung wird bis zum 30. April im Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Staats- und Universitätsbibliothek gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Hotlist 2015 - Die Preisträger

Den Hauptpreis der „Hotlist 2015“,mit dem die 10 besten Bücher des Jahres aus unabhängigen Verlagen ausgezeichnet werden, ist zur Frankfurter Buchmesse an den Essayband „Risiko und Idiotie“ von Monika Rinck vergeben worden. des Fotografen Andri Pol mit Texten von Peter Stamm und Rolf Heuer vergeben worden. Erschienen ist das Buch bei KOOKbooks, der Verlag darf sich nun über ein Preisgeld von 5000 Euro freuen darf. Ebenfalls im Rahmen der „Hotlist“ haben Buchhändlerinnen und Buchhändler den „Melusine-Huss-Preis“ vergeben. Er ging an den Verbrecher Verlag für Anke Stellings Roman „Bodentiefe Fenster“.

Weitere Infos hier: http://www.hotlist-online.com

Uwe Kolbe wird Inselschreiber auf Sylt

Das 16. Literaturstipendium Sylter Inselschreiber erhält für das Jahr 2016 Uwe Kolbe. Er hat den Wettbewerb mit einer Prosaskizze und einem Gedicht über das Thema "Das Meer in uns" gewonnen. Das Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Sylt Foundation an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben. Neu für den Inselschreiber 2016: Dank einer Kooperation der Sylt Foundation mit dem Literaturhaus La Marelle in Marseille und dem Goethe-Institut darf der Gewinner zusätzlich zu dem zweimonatigen Aufenthaltsstipendium auf Sylt noch für einen weiteren Monat nach Marseille reisen.

Uwe Kolbe, 1957 in Berlin geboren, gilt als einer der großen Gegenwartslyriker der deutschen Literatur. Sein Debüt „Hineingeboren“ erschien 1980 im Aufbau Verlag. Es war der Auftakt zu bis heute über zehn Gedichtbänden, wobei Kolbe schon früh in der DDR wie in der Bundesrepublik bekannt war. 1988 übersiedelte er nach Hamburg, wo er heute, nach mehreren Stationen im In- und Ausland, wieder lebt. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis und 2006 mit dem Preis der Literaturhäuser.

Deutscher Buchpreis 2015 – Sechs Romane im Finale

Die sechs Romane der Shortlist 2015
„Die sechs von uns ausgewählten Romane sind bilanzierende Rückschau und kritische Bestandsaufnahme zugleich,“ meldete die Jury zum Deutschen Buchpreis 2015 mit Bekanntgabe der Shortlist. „Familiäre Fluchtwege und interkontinentale Flüchtlingsschicksale, einstige ideologische Kämpfe und der melancholische Abschied von solchen, Varianten männlicher Liebe und weiblichen Ringens mit der Macht“, das sind die Themen der sechs Romane im Finale. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 199 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2014 und dem 16. September 2015 erschienen sind.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
- Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen, Knaus Verlag
- Rolf Lappert: Über den Winter, Carl Hanser Verlag
- Inger-Maria Mahlke: Wie Ihr wollt, Berlin Verlag
- Ulrich Peltzer: Das bessere Leben, S. Fischer Verlag
- Monique Schwitter: Eins im Andern, Droschl Verlag
- Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969, Matthes & Seitz


„Das Vertrauen in die Kraft der Fiktion als ein immer wieder wagnisreiches
Kräftemessen mit Sprache und Form“, kommentierte Jurysprecherin Claudia Kramatschek (freie Kritikerin), „verbindet alle sechs Roman.“ Erst am Abend der Preisverleihung am 12. Oktober erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.


103. Ausgabe von „Decision“ erschienen

Die Literaturzeitschrift „Decision“ ist im Sommer in der 103. Ausgabe erschienen und präsentiert eine kleine und feine Auswahl von Aufsätzen, literarischen Texten und Buchempfehlungen. Winand Herzog widmet sich bspw. in einer „Sprachreise“ dem „Fantern“, einem Wort, das sich „in keinem der gängigen Wörterbücher findet“, aber an zwei, drei Stellen im Werk von Arno Schmidt. Herausgegeben wird die Zeitschrift von Dr. Michael Weh. Die Bestelladresse und weitere Informationen findet man hier: decision-zeitschrift.de

Patricia Paweletz neu im Vorstand des LIT

Das Literaturzentrum Hamburg hat seinen Vereinsvorstand bestätigt: Jutta Heinrich bleibt 1. Vorsitzende, als Stellvertreter fungiert der Hamburger Schriftsteller Alexander Häusser. Ebenfalls im Vorstand bestätigt wurden Carola Ebeling, Jana Halamickova, Thomas Plaichinger und Michael Greif. Neu im Vorstand ist die Verlegerin und Autorin Patricia Paweletz.

Kerstin Nedhövel gewinnt AstroArtLiteraturwettbewerb 2015

Nach einer „stundenlangen, hitzigen Debatte“ über einen „Berg aus Bewerbungen“, wie es in der Presseerklärung heißt, stehen die Preisträgerinnen und Preisträger des AstroArtLiteraturwettbewerbs 2015 fest: Der AstroArt-Wanderpokal geht in diesem Jahr nach Essen. Kerstin Nethövel hat den Wettbewerb mit ihrem Text „Gastgeschenke“ gewonnen.

Zweitplatzierter ist der Berliner Autor Marc Anton mit seinem Text „Zwölf kleine Worte“, gefolgt von der Innsbrucker Schriftstellerin Johanna Klampfer, Suse Schröder und Dietmar Schubert. Schlossschreiberin im Bergedorfer Schloss wird die Berliner Autorin Suse Schröder, die nicht nur mit ihrem Text „Einmal im Leben“, sondern „vor allem mit ihrem Motivationsschreiben“ überzeugte.

Die Verleihung der Preise findet am 29. August ab 18.00 Uhr im Bergedorfer Schloss statt. Der Eintritt ist frei.


Das Festival "Theater der Welt" gastiert 2017 in Hamburg

Das Festival ‚Theater der Welt‘, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Hamburg hatte sich für das Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie um die Austragung beworben und wird nun 2017 gleich zwei kulturelle Glanzlichter präsentieren können. Das Festival wird mit zahlreichen Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt einen einzigartigen Überblick über die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Theaters geben.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Theater der Welt“ ist ein Publikumsmagnet sowohl für die hamburgische Bevölkerung als auch für Gäste aus aller Welt und wird den ausgezeichneten Ruf Hamburgs als Theater- und Kulturstadt weiter stärken.“

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de