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Leseprogramm der Superlative zur Leipziger Buchmesse

Besucher auf der Leipziger Buchmesse
Besucher auf der Leipziger Buchmesse, Foto: Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse präsentiert in ihrem Rahmenprogramm „Leipzig liest“ vom 12. bis zum 15. März wieder ein Lesefestival der Superlative: 2900 Autoren und sonstige Mitwirkende, 3200 Veranstaltungen, die an 410 Leseorten stattfinden, sorgen für geballte Aufmerksamkeit im In- und Ausland.

Von einem „gigantischen Feuerwerk der Literatur“, schwärmt Oliver Zille, Direkter der Leipziger Buchmesse. Das Lesefestival „Leipzig liest“ findet in diesem Jahr zum 24. Mal statt und wird mit in Zusammenarbeit mit Verlagen und Partnern wie ARD, MDR, ARTE, Club Bertelsmann, 3Sat, Literarisches Colloquium Berlin, LVZ, die Stadt Leipzig, taz oder ZDF mit dem Blauen Sofa gestaltet.
Im Zentrum des Programms steht in diesem Jahr der Messeschwerpunkt „1965 bis 2005. Deutschland-Israel“. Rund 70 Veranstaltungen finden allein anlässlich des runden Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland statt. Auf der Gästeliste für das Leseprogramm steht eine ganze Phalanx namhafter Schriftsteller aus Deutschland und aller Welt. Mit dabei sind aus Deutschland u.v.a. Zoë Beck, Sibylle Berg, Thomas Brussig, Dietmar Dath, Arno Geiger, Olga Grjasnowa, Günter Grass, Nino Haratischwili, Gertraud Klemm, Gila Lustiger, Karen Köhler, Eva Menasse, Herta Müller, Hans Joachim Schädlich, Peter Schneider, Lea Singer, Heinrich Steinfest, Uwe Tellkamp und Peter Wawerzinek, die aus ihren aktuellen Werken vorlesen. Aus der Ferne reisen u.a. Jussi Adler-Olsen, Tom Drury, Péter Esterházy, Amos Oz, Meir Shalev und Kjell Westö an. Zur Leipziger Buchmesse kommen rund 2.000 Aussteller, über 235.000 Besucher und mehr als 2.700 Journalisten.

Viele weitere Informationen findet man hier: leipziger-buchmesse.de.


Work in Progress zum Thema Arbeit auf Kampnagel

Jeremy Riffkin
Jeremy Riffkin, Foto: Stephan Röhl, Heinrich Böll-Stiftung, Berlin
Ein Kongress thematisiert auf Kampnagel vom 12. bis zum 14. März in Vorträgen, Podien, Workshops und künstlerischen Beiträgen unter dem Motto "Der Wert von Arbeit" den Wandel der Arbeitswelt. Höhepunkt ist ein Vortrag des berühmten amerikanischen Ökonomen Jeremy Rifkin am Freitag, dem 13. März um 10.00 Uhr.

Jeremy Rifkin gilt als „einer der 150 einflussreichsten Intellektuellen der Welt“ (National Journal), er ist überzeugt davon, dass das Ende des Kapitalismus unaufhaltsam näher rückt. Begründet hat er seine gewagte These zuletzt in einer umfangreichen Analyse, die im Herbst letzten Jahres unter dem Titel „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ (Campus) auf Deutsch erschienen ist. Im Teilen und Tauschen sieht er das entscheidende Paradigma der Veränderung der Wirtschaft und Gesellschaft. Im Rahmen des „New Work Day“ sprechen am Freitag, dem 13. März u.a. auch Michel Bauwens, Thomas Sattelberger und Claudia Pelzer. Zum „Social Change Day“ kommen am Samstag, dem 14. März schließlich Referenten wie Maike Lond, Harald Falckenberg, Inge Hannemann und Marco Maas.
An Donnerstag, dem 12. März startet der Kongress mit Beiträgen von Landesbischof Gerhard Ulrich, Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, Bernadette La Hengst u.a. zum Thema "Werte schaffen" um 20.00 Uhr.

Ort: Kampnagel. Jarrestraße 20, 20.00 Uhr. Eintritt: VVK 50 Euro /Tageskasse 60 Euro (erm. 25 Euro).
Das gesamte Programm gibt es hier: www.kampnagel.de


Thalia Theater lädt zum „Publikumsgipfel“

Mit der Vorstellung des „Jedermann“ am 22. März lädt das Thalia Theater zum „Publikumsgipfel“ und zur Diskussion der Frage „Was kostet die Freiheit der Kunst?“Die Besucher der „Jedermann“-Aufführung entscheiden selbst, was sie für den Theaterbesuch bezahlen wollen. Nach der Vorstellung lüftet das Thalia dann noch einmal den Vorhang und zeigt, wozu die Einnahmen gebraucht werden und was das Stück ohne Subventionen kosten würde. Mit dem Publikum diskutieren Joachim Lux und Theresa Twachtmann (Thalia Intendanz und Geschäftsführung), Corny Littmann (Schmidts Tivoli) und der Schauspieler Jens Harzer.

„Märchenmärz“ im Völkerkundenmuseum

Zum „Märchenmärz“, einem Ferienprogramm für Kinder von 6 bis 12 Jahren, lädt vom 3. bis zum 6. März, jeweils von 15.00 bis 17.30 Uhr, das Märchenforum Hamburg ins Völkerkundemuseum. Auf dem Programm stehen Weltreisen, die anahnd frei erzählter Märchen, Geschichte, Tanz und Gesang auf verschiedene Kontinente und Lebenswelten rund um den Globus führen. Kinder sind natürlich auch in Begleitung von Erwachsenen willkommen. Kosten für Erwachsene: Museumseintritt (pro Tag), für Kinder: 8.- Euro pro Tag, für 4 Tage 28.- Euro inkl. Material. Für die Teilnahme wird um Anmeldung unter Tel.: 040-428879-0 gebeten. Am 21. März veranstaltet das Märchenforum im Völkerkundemuseum einen Erzählabend für Erwachsene zum Thema „Märchen von der Liebe“, Tickets gibt es für 15.-/10.- Euro beim Völkerkundemuseum. Das Märchenfest „Königskind und Bettelmann – das Glück lacht jeden einmal an!“ steht schließlich am 22. März von 10.00 – 17.00 Uhr im Programm des Völkerkundemuseums.

„Lesen ohne Atomstrom“

Zum Auftakt des Festivals „Lesen ohne Atomstrom“, das vom 22. bis zum 27. April stattfinden wird, treffen sich am 11. März um 19.30 Uhr in der Fabrik in Ottensen zur Vorstellung des Festivalprogramms und einer ersten Lesung Gudrun Pausewang, Luc Jochimsen, Henning Venske, Frank Grischek und Alma Hoppe.

Neueröffnung der "Zinnschmelze"

Das neu gestaltete Kulturzentrum „Zinnschmelze“
wird am 6. März nach knapp 18 Monaten umfangreicher Baumaßnahmen von Harald Rösler, dem Bezirksamtsleiter Nord, von Jutta Blankau, der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, und Gunter Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium, neu eröffnet.

AstroArt Literaturwettbewerb 2015

"Alles oder nichts" ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs in diesem Jahr, der erneut zusammen mit einem Stipendium für einen Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben wird.
Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der fünf Normseiten nicht überschreiten darf. Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erneut das mit 1500.- Euro dotierte Schloss-Schreiber-Stipendium vergeben. Für das Stipendium gibt es Residenzpflicht im September 2015. Eine mietfreie Stipendiatenwohnung steht ebenso zur Verfügung wie ein Schreibraum im Bergedorfer Schloss. Einsendeschluss ist der 31. März, die Gewinner werden bis zum 30. Juni benachrichtigt.
Hier die vollständige Ausschreibung und der Teilnahmebogen gibt es auf www.literaturinhamburg.de.

Die Arbeitsstipendien für Hamburger Autoren und Übersetzer 2015

Mehrere Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer
schreibt das Literaturreferat der Kulturbehörde Hamburg aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit einem kurzen, formlosen Antrag bis zum 31. März beim Literaturreferat. Als Stipendienorte stehen von Mitte Juni bis Mitte September eine einfache Ferienwohnung in einem abgelegenen, historischen Bauernhof in der Nordpfalz zur Verfügung und ein Apartment auf einem Gehöft am Meer in Dänemark, wo Aufenthalte im April und Mai sowie im September und Oktober möglich sind. Ein weiteres Stipendium ermöglicht das Kurhotel „Laudinella“ in St. Moritz für den Monat November. Dieses Stipendium ist bekannteren Autoren vorbehalten.
Erstmals wird vom 4. Mai bis zum 31. Mai 2015 zudem ein einmonatiges Stipendium im Brecht-Haus in Svendborg in Dänemark vergeben.
Die Stipendien werden für eine Aufenthaltsdauer zwischen zwei und vier Wochen vergeben. Zusätzlich zu den Mieten übernimmt die Kulturbehörde pauschal 200.- Euro Aufwandspauschale pro Woche für die Stipendiaten. Die Fahrtkosten müssen selbst finanziert werden. Die vollständige Ausschreibung gibt es als PDF-Datei hier.
Bewerbungsadresse: Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat, Dr. Wolfgang Schömel, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg.

Mara-Cassens-Preis für Regina Scheer

Für ihr Romandebüt „Machandel“, 2014 im Knaus Verlag erschienen, erhält die Journalistin, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Regina Scheer den mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ des Literaturhauses Hamburg. Die
Auszeichnung wird seit 1970 verliehen und ist der höchstdotierte Preis für einen
deutschsprachigen Debütroman. Er ist der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury
vergeben wird. Die Stifterin Mara Cassens möchte mit dem Preis Autorinnen und Autoren ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Preisträger waren u.a. Max Scharnigg (2011), Andreas Martin Widmann (2012) und Sarah Stricker (2013). Die Verleihung des Preises findet am 8. Januar um 1930 Uhr im Literaturhaus statt.

„Malerei als Poesie“

Joan Mirós Verhältnis zur Literatur
und seiner Freundschaft zu bedeutenden Schriftsteller widmet sich unter dem Titel „Malerei als Poesie“ eine Ausstellung im Bucerrius Kunst Forum, die ab dem 31. Januar gezeigt wird. Neben etwa 50 Gemälden aus allen Schaffensphasen des berühmten spanischen Surrealisten zeigt die von Michael Peppiatt und Ortrud Westheider kuratierte Schau eine repräsentative Auswahl aus den über 250 von Miró gestalteten Künstlerbüchern. Die Leihgaben kommen aus international renommierten Sammlungen in aller Welt.

Besucherrekord beim 8. Hamburger Krimifestival

Das Hamburger Krimifestival im November war das erfolgreichste seit Beginn der Zusammenarbeit von Buchhandlung Heymann, Hamburger Abendblatt und Literaturhaus Hamburg: 8270 Krimifreunde besuchten die 18 Veranstaltungen während des fünftägigen Festivals auf Kampnagel. Das entspricht einer Platzauslastung von 94 Prozent.

„HamburgLesen“ 2014

Mit dem Buchpreis „HamburgLesen“ 2014 wurde Maike Bruhns für ihr Buch „Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste“ (Dölling und Galitz Verlag) ausgezeichnet. Während seiner Amtszeit als Hamburger Baudirektor von 1933 bis 1909 hat Fritz Schumacher über 100 öffentliche Neubauten künstlerisch ausgestattet, von denen einige noch heute das Stadtbild prägen: das Finanzamt am Gänsemarkt, die Handwerkskammer, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Krematorium in Ohlsdorf, die Hochschule für Bildende Künste und nicht weniger als vierzig Schulen. Die Kunsthistorikerin Maike Bruhns würde mit ihrem Buch, so hieß es in der Jurybegründung, „öffnet jedem, der es auch nur durchblättert, die Augen für Details und für den großen Plan Fritz Schumachers, eine ganze Stadt schön und lebenswert zu gestalten“. Der Buchpreis „Hamburg Lesen“ ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal von der Staats- und Universitätsbibliothek vergeben.

Walter-Kempowski-Literaturpreis

Die Hamburger Autorenvereinigung vergibt erneut den Walter-Kempowski-Literaturpreis. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren der Geburtsjahrgänge ab 1964 mit einem Text von höchsten fünf Normseiten zum Thema „Nur eine Minute“. Der Preis ist mit 6000.- Euro (1. Preis), 2500.- Euro (2. Preis) und 1500.- Euro (3. Preis) dotiert. Einsendeschluss: 28. Februar 2015.

Die detaillierte Ausschreibung und die Bewerbungsadresse findet man hier: www.hh-av.de/kempowski-literaturpreis

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de