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Walter-Kempowski-Literaturpreis

Die Hamburger Autorenvereinigung vergibt erneut den Walter-Kempowski-Literaturpreis. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren der Geburtsjahrgänge ab 1964 mit einem Text von höchsten fünf Normseiten zum Thema „Nur eine Minute“. Der Preis ist mit 6000.- Euro (1. Preis), 2500.- Euro (2. Preis) und 1500.- Euro (3. Preis) dotiert. Einsendeschluss: 28. Februar 2015.

Die detaillierte Ausschreibung und die Bewerbungsadresse findet man hier: www.hh-av.de/kempowski-literaturpreis

Jüdischer Salon wieder am Grindelhof 59

Der „Jüdische Salon am Grindel“ ist nach drei Jahren der Reise durch wechselnde Räume wieder an seinen alten Ort, dem Grindelhof 59, zurückgekehrt. Architektur und Inneneinrichtung des Neubaus stammen von dem Hamburger Büro „Andres Heller Architects & Design“. Der Jüdische Salon lädt seit bald sieben Jahren regelmäßig national und international bekannte Autoren, Wissenschaftler, Musiker und Künstler zu Themen rund um Kunst und Kultur. Bisher fanden etwa 200 Salonabende statt, u.a. mit Barbara Honigmann, Henryk M. Broder, Wolf Biermann, Ruth Klüger, Raymond Federman und Katja Petrowskaja.

Weitere Infos hier: http://www.salonamgrindel.de/

Bücherflohmarkt der Stabi am 26. November

Der beliebte Bücherflohmarkt der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky im schönen Lichthof im Altbau der Bibliothek findet am 26. November von 9.00 bis 19.00 Uhr statt. Es werden Dubletten aus allen Fachrichtungen angeboten, Belletristik, Kinderbücher Ratgeber – und das zu Preise von 1.- bis 10.- Euro.

„Osmanen in Hamburg“

Einer „Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, den „Osmanen in Hamburg“, widmet die Staats- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung, die am 4. November um 14.00 Uhr mit einem Vortrag von Dr. Camilla Dawletscin-Linder und einer Einführung von Prof. Dr. Yavuz Köse eröffnet wird. Nach ersten Kontakten seit dem 16. Jahrhundert intensivierte sich der Austausch Hamburgs mit dem Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert, es wurde ein Generalkonsulat in Hamburg eröffnet und eine diplomatische Vertretung in Istanbul. Die Ausstellung widmet sich der Beziehungsgeschichte aus Hamburger Sicht und nimmt vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick. Archivmaterialien, die erstmals gezeigt werden, veranschaulichen nicht nur die intensiven wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte, sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen in Hamburg. Zur Ausstellung veranstaltet das TürkeiEuropaZentrum (TEZ) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg die Vortragsreihe „Hamburg und das Osmanische Reich im I. Weltkrieg“.

Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.

Hotlist 2014 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

Die zehn besten Independent-Bücher des Jahres sind gewählt. Per Publikumsvoting wurden online drei Titel der Hotlist 2014 ausgewählt. Sieben weitere Titel benannte die Jury, der auch in diesem Jahr Literaturkritikerinnen, Literaturkritikern und andere Buchmenschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Die 2009 gegründete Hotlist zeigt alljährlich anhand besonders herausragender Bücher die Qualität und Vielfalt aus der Produktion unabhängiger Verlage des deutschsprachigen Raums.
Die Verlage, deren Bücher auf die Hotlist 2014 gewählt wurden, haben jetzt die Chance auf die Verlagspreise der Hotlist, die während der Frankfurter Buchmesse verliehen werden. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt die verlegerische Leistung. Das gilt ebenso für den Melusine-Huss-Preis, der von Buchhändlerinnen und Buchhändlern bestimmt wird. Der Gewinner dieses Preises erhält einen Druckgutschein im Wert von 4.000 Euro, den auch in diesem Jahr wieder die Freiburger Graphischen Betriebe stiften.
Beim Publikumsvoting 2014 wurden 7197 Stimmen abgegeben (Im Jahr 2013 waren es 4731).

Das ist die Hotlist 2014 (alphabetisch)

Arco Verlag: James Hanley, Fearon, Roman
AvivA Verlag: Lili Grün, Mädchenhimmel!, Gedichte und Geschichten
binooki: Emrah Serbes, junge verlierer, Erzählungen
Droschl: Lydia Davis, Kanns nicht und wills nicht, Erzählungen
Eichenspinner Verlag: Günter Saalmann, Fiedlerin auf dem Dach, Roman
Krug & Schadenberg: Emma Donoghue, Zarte Landung, Roman
Lars Müller Publishers: Andri Pol, Menschen am CERN, Reportage-Bildband
Reprodukt: Mawil, Kinderland, Graphic Novel
Verbrecher Verlag: Sarah Schmidt, Eine Tonne für Frau Scholz, Roman
Weidle Verlag: Carl Nixon, Settlers Creek, Roman

Weitere Infos hier: http://www.hotlist-online.com/

Deutscher Buchpreis 2014 - Die sechs Romane der Shortlist

Die Jury des Deutschen Buchpreises hat die sechs Finalisten des vielbeachteten Wettbewerbs für 2014 bekannt gegeben:

Thomas Hettche: Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch, September 2014);
Angelika Klüssendorf: April (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014);
Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling (Suhrkamp, März 2014);
Thomas Melle: 3000 Euro (Rowohlt. Berlin, August 2014);
Lutz Seiler: Kruso (Suhrkamp, September 2014);
Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (Piper, März 2014).

Wiebke Porombka, Sprecherin der Jury zum Deutschen Buchpreis 2014, kommentierte die Shortlist so: „Wenn Sprache denjenigen gegeben wird, die am Rande unserer und anderer Gesellschaften stehen oder womöglich schon aus ihnen herausgefallen sind, dann wird Literatur zum Weg in eine Freiheit – eine emotionale, eine gedankliche und manchmal sogar in eine ganz konkrete. Die sechs Autorinnen und Autoren der Shortlist 2014 führen uns mit sprachlicher Brillanz ihre Figuren in all ihrer Würde vor Augen, sie erweitern dabei unseren Blick auf das Leben und unsere Gegenwart und justieren ihn neu“.

Vergeben wird der Deutsche Buchpreis am 6. Oktober 2014 im Kaisersaal des Frankfurter Römers zum Auftakt der Buchmesse. Der Preisträger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten jeweils 2.500 Euro.

Neue Zeitschrift für Kurzgeschichten

„Hammer + Veilchen“ ist der Titel einer neuen Literaturzeitschrift, die von Günther Emig und Peter Engel herausgegeben wird und Kurzprosa veröffentlichen wird. Die viermal jährlich erscheinenden „Flugschriften“ wird es als Papierversion gegen Portoersatz geben und als kostenlosen Download im Internet-Abo. Jahresbände werden als Book-on-demand publiziert. Die erste Ausgabe erscheint im September. Einen eigenen Text kann man per E-Mail an die Redaktion einreichen.

Die »25 schönsten deutschen Bücher« 2014

Die schönsten deutschen Bücher werden alljährlich in zwei Wettbewerben der Stiftung Buchkunst von Expertenjurys ausgewählt – 25 Bücher aus fünf Kategorien, die vorbildlich gestaltet, konzipiert und verarbeitet wurden, sind in diesem Jahr unter 803 eingesandten Titeln ausgewählt worden. In der Kategorie „Allgemeine Literatur“ erhielten die begehrte Auszeichnung der Rowohlt Verlag für Paul Austers „Winterjournal“ und Georg Kleins Roman „Die Zukunft des Mars“, der Weidle Verlag für das Reistagebuch „628 E8“ aus dem Jahr 1905 von Octave Mirbeau, die Büchergilde Gutenberg für „Making Friends in Bangalore. Mit dem Skizzenbuch in Indien“ von Sebastian Lörscher und der Rieman Verlag für „Das Allerletzte. Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten“ von Marc Ritter und Tom Ising. Wer sich die 25 prämierten Bücher einmal ansehen möchte, geht in die Zentralbibliothek, in der die Titel ab dem 5. September in einer Ausstellung gezeigt werden.

Weitere Infos hier: http://www.stiftung-buchkunst.de/de/die-schoensten-deutschen-buecher/2014/

Die 20 Romane der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2014

176 Titel waren in der Auswahl, jetzt sind es noch 20, die für den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert sind. „Auch wenn wir uns manch mittelmäßige Lektüre gern erspart hätten,“ erklärte Jurysprecherin Wiebke Poromka zur Veröffentlichung der sogenannten Lonlist, „so überwiegt nach gut vier mit Lesestoff dicht gefüllten Monaten die Begeisterung über starke, lustvolle Erzähler und Erzählerinnen, die sich schwerlich unter ein paar Schlagworte fassen lassen. Welthaltigkeit hatten wir uns von den eingereichten Titeln erhofft. Und gestoßen sind wir auf die verschiedensten Welten und Weltentwürfe und immer wieder konnten wir neu und anders und überraschend erleben, wie durch Sprache Welten nicht schlicht abgebildet, sondern allererst erschaffen wurden; beschädigte und irrwitzige Innenwelten genauso wie produktiv irritierende, vermeintlich ferne Außenwelten, die aber mitunter mehr über die Gegenwart erzählen als das vordergründig Nahe liegende. Wenn wir wiederum diesen so verschiedenen Romanen, wie wir sie für die Longlist ausgewählt haben, auf diesem Wege ein paar Schritte weiter in die Welt hinaus verhelfen könnten – es wäre uns eine Freude.“

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Lukas Bärfuss: Koala (Wallstein, März 2014)
Ulrike Draesner: Sieben Sprünge vom Rand der Welt (Luchterhand, März 2014,)
Antonio Fian: Das Polykrates-Syndrom (Droschl, Februar 2014)
Franz Friedrich: Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr (S. Fischer, August 2014)
Thomas Hettche: Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch, September 2014)
Esther Kinsky: Am Fluß (Matthes & Seitz Berlin, August 2014)
Angelika Klüssendorf: April (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014)
Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand (Hanser, August 2014)
Martin Lechner: Kleine Kassa (Residenz, Februar 2014)
Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling (Suhrkamp, März 2014)
Charles Lewinsky: Kastelau (Nagel & Kimche, August 2014)
Thomas Melle: 3000 Euro (Rowohlt.Berlin, August 2014)
Matthias Nawrat: Unternehmer (Rowohlt, März 2014)
Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn (Diogenes, Februar 2014)
Lutz Seiler: Kruso (Suhrkamp, September 2014)
Saša Stanišić: Vor dem Fest (Luchterhand, März 2014)
Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (Piper, März 2014)
Marlene Streeruwitz: Nachkommen. (S. Fischer, Juni 2014)
Feridun Zaimoglu: Isabel (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014)
Michael Ziegelwagner: Der aufblasbare Kaiser (Rowohlt.Berlin, März 2014)


Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 10. September 2014 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de

NachLeseZeit - Offene Literaturkreise in der Buchhandlung Christiansen

Neugierige Leser treffen sich bei Christiansen in vier Literaturkreisen für Erwachsene und diskutieren Bücher zu den Themen "Klassiker eines Landes", "Werke eines Autors", "Junge europäische Literatur" und "Mythen".
Die Treffen finden monatlich statt. Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen!

Weitere Informationen in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, 22763 Hamburg, unter 040/3902072 oder unter buchhandlung-christiansen.de