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EuropaCamp auf Kampnagel

Unter dem Motto „Rethink. Reload? Reclaim!“ thematisiert das EuropaCamp der ZEIT-Stiftung am 2. und 3. Februar auf Kampnagel die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union in einer großen Konferenz mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Filmscreenings, und natürlich auch in Theater- und Performanceformaten. Mit dabei sind auch die Hamburger Animationsfilmerin, Autorin und Geheimagentin Mariola Brillowska und Günter Reznicek, die zu einer performativen Lesung ihres Hörspiels „Sanatorium Europa“ (WDR, 2017) einladen. Die Schauspielerin und Autorin Laura deWeck und der Art-Disco Musiker Arvild Baud verhandeln in einer musikalischen Lecture zwischen Vortrag und Konzert die Vorzüge der direkten Demokratie und stellen sich die Frage: „Wie wirken sich Volksentscheide weltweit auf Liebesbeziehungen aus?“
www.kampnagel.de

Sefardische Handschriften und Bücher aus Hamburg

Noch bis zum 4. März zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek im Ausstellungsraum im Erdgeschoss die Ausstellung „Von Maimonides bis Da Costa. Sefardische Handschriften und Bücher aus Hamburg“. Die sefardischen Manuskripte und Bücher stammen aus Hamburger Privatsammlungen des 17., 18. und 19. Jahrhunderts und wurden von den jüdischen Familien Abas, de Castro, Meldola, Cassuto, Sealtiel, Mussaphia Fidalgo und Heyman Baruch Levy kenntnisreich zusammengetragen. Vieles wurde über die Zeit gerettet, vieles wurde verkauft oder gilt heute als verschollen. Mit den erhaltenen Handschriften aber besitzt die Staats- und Universitätsbibliothek heute einen großartigen Bestand an Hebraica und Sefardica.
In enger Zusammenarbeit mit dem Centre for the Study of Manuscript Cultures der Universität Hamburg und der Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden sowie Hamburger Museen gibt die Ausstellung einen exemplarischen Überblick über die Hamburger Sammlungen, wobei der Schwerpunkt auf den sefardischen Handschriften in spanischer Sprache und lateinischer Schrift liegt.
Wissenschaftlich begleitet wird die Ausstellung von der Fachtagung Objects of desire – Sefardic Manuscripts from Hamburg am 12./13.2. (SFB 950, Warburgstr. 26).
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, täglich bis Mitternacht geöffnet, der Eintritt ist frei.

Mara-Cassens-Preis 2017

Das neue Jahr hat im Literaturhaus mit einem Festakt begonnen: Sasha Marianna Salzmann wurde am 16. Januar mit dem Mara Cassens-Preis für das beste Debüt 2017 ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von einer ehrenamtlichen Leserjury vergeben, die sich aus 15 Mitgliedern des Literaturhauses e.V. zusammenfindet. 77 Debüts hatten sich um den Preis beworben. Ein Grußwort sprach Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

„klub katarakt“ auf Kampnagel

Vom 17. bis zum 20. Januar geht es auf Kampnagel beim Internationalen Festival für experimentelle Musik auf Kampnagel wieder durch alle Disziplinen und über alle Hör- und Sehgewohnheiten hinaus. Das Festival, das sich als multimediale Plattform für neueste experimentelle Musik versteht, präsentiert unter künstlerischen Leitung von Jan Feddersen, Robert Engelbrecht und Ernst Bechert auch in diesem Jahr wieder ein starkes Programm u.a. mit Arbeiten des Insub Meta Orchestra, von Alexander Schubert, dem Ensemble Nikel, Mohna, The Magic I.D., Nikae, Tritop und Microtub.

Hamburg Lesen 2017

Holger Jass ist für sein Buch „Mein Onkel Pö“ mit dem Buchpreis „HamburgLesen 2017“ ausgezeichnet worden. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von der Staats- und Universitätsbibliothek für ein herausragendes Buch mit einem thematischen Bezug zu Hamburg vergeben. Das Buch von Jass über die legendäre Musikkneipe „Onkel Pös Carnegie Hall“ würde „eine Hamburger Stadtteilgeschichte, eine Hamburger Sittengeschichte“ und „ein Kapitel der internationalen Jazz-Geschichte“ erzählen, heißt es in der Begründung der Jury. Erschienen ist „Mein Onkel Pö“ im Offline Verlag.

Treffen des Schreibzirkels „Schreibende Schüler“

Der Hamburger Schreibzirkel Schreibenden Schüler e.V. trifft sich einmal monatlich im Kulturhaus Eppendorf – der nächste Termin ist am 11. November. Alle Kinder und Jugendlichen, die gern Geschichten oder Gedichte schreiben, sind herzlich eingeladen, sich hier über ihr Hobby auszutauschen, eigene Texte vorzulesen, anderen Kritik zu geben, Schreibspiele zu spielen und jede Menge Spaß zu haben.
Geleitet wird die Schreibgruppe von der Germanistik-Studentin und ehemaligen Schreibzirkel-Teilnehmerin Hannah Göing (21). Neue Autorinnen und Autoren können bei jedem Termin einfach dazukommen.
Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.
Weitere Termine unter: schreibende-schueler.de oder per E-Mail an hamburg(at)schreibende-schueler.de.

Ausstellung über „Das Kapital“

Das Museum der Arbeit zeigt ab dem 6. September eine Ausstellung zur Geschichte und Aktualität von Karl Marx´ „Das Kapital“. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum der Erstveröffentlichung des ersten Bandes der „Kritik der politischen Ökonomie“, die 1867 in Hamburg im Verlag von Otto Meissner erschien. Damals dauerte es vier Jahre bis die ersten 1000 Exemplare verkauft waren, heute ist das Werk eines der auflagenstärksten Bücher der Welt.
Weitere Infos hier: www.museum-der-arbeit.de

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de