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Lange Nacht der Museen

Die Museen und Ausstellungshäuser in Hamburg laden am 18. April von 18.00 bis 2.00 Uhr zur „Langen Nacht der Museen“. 57 Hamburger Museen und Ausstellungshäuser, so viele wie noch nie zuvor, nehmen an dem Megaevent teil, zu dem rund 30.000 Besucher erwartet werden. Neu dabei sind in diesem Jahr zwei Sammlungen im KomponistenQuartier, die im März 2015 eröffnen: Das Carl Philipp Emanuel Bach Museum und das Johann Adolf Hasse Museum. Das KomponistenQuartier in der Häuserzeile auf der Südseite der Peterstraße soll nach seiner Fertigstellung einmal 6 Häuser umfassen. Als einen Ort „des Erzählens, des Zuhörens und des Austauschs“ präsentiert sich das „Museum für Hamburgische Geschichtchen“ auf St. Pauli, wo Regula Venske um 21.00 Uhr aus ihrem Krimi „Rent a Russian“ lesen wird. Die Besucher der Museumsnacht sind jedoch auch selbst eingeladen, in der historischen Millerntorwache auf St. Pauli „Geschichtchen“ zu erzählen. In der Hamburger Kunsthalle lesen zur „Langen Nacht“ die Ensemblemitglieder des Schauspielhauses Anne Müller und Christoph Luser aus Virginia Woolfs Roman „Orlando“, und zu einer Krimilesung mit Jörgen Bracker lädt das Hamburg Museum: Der Autor, Historiker und langjährige Direktor des Museums präsentiert seinen Text „Das ermordete Cembalo“, der vom Schicksal eines 1716 von Carl Conrad Fleischer in Hamburg gebauten Cembalos erzählt, das Bracker 1978 in New York entdeckte und für das Museum für Hamburgische Geschichte erwarb. Das passt gut zu dem Motto „Sammelleidenschaft“, das sich das Hamburg Museum für die „Lange Nacht“ gegeben hat. Wer wahre Sammelleidenschaft erleben will, geht in die Deichtorhallen, wo die Sammlung Falckenberg unter dem Titel „Selbstjustiz durch Fehleinkäufe“ (zitiert nach Martin Kippenbergers gleichnamigen Werk aus der Sammlung) eine Auswahl der Neuerwerbungen aus den Jahren 2011 – 2014 zeigt. In der Ausstellung werden rund 140 Werke von 60 Künstlern zu sehen sein.

Weitere Infos hier: http://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/

„Welttag des Buches“

Seit 20 Jahren wird alljährlich auf Initiative der Unesco am 23. April der „Welttag des Buches“ gefeiert, der auf die fundamentale Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle in der Informationsgesellschaft hinweisen soll. Die Unesco hat sich bei der Wahl für den 23. April von einem Brauch inspirieren lassen, der in Katalonien gepflegt wird, wo man zum Namenstag des Heiligen St. Georg Rosen und Bücher verschenkt. Besondere Bedeutung hat der 23. April auch in der Literaturgeschichte, denn es ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. In Hamburg feiern zum Welttag die Bücherhallen gemeinsam mit dem Bucerius Kunst Forum im Rahmen der Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“. Vor dem Bucerius Kunst Forum wird der Promotion-Bus der Bücherhallen parken und Gäste mit Open Air-Lesungen unterhalten. An Bord sind u.a. die Hamburger Lesebühnenstars Johanna Wack und Fabian Navarro. Ort: Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 18.00 – 20.00 Uhr. Eintritt frei.

Weitere Infos hier: http://www.welttag-des-buches.de/

Debütantenbörse im Literaturhaus

Zur 10. „Debütantenbörse“ ruft das Literaturzentrum im Literaturhaus auf. Eine ausgewählte Jury aus Autoren und Kritikern wählt für die „Debütantenbörse“ Texte aus, die dann einer „Bestenlesung“ im Literaturhaus vorgestellt werden. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit 7 Seiten Prosa oder Lyrik bis Ende Mai 2015 beim Vorstand des Literaturzentrums, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, E-Mail: lit(at)lithamburg.de, Tel.: 040 / 2279203.

Mara-Cassens-Preis 2015 ausgeschrieben

Das Literaturhaus Hamburg schreibt den mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis“ für den besten deutschsprachigen Debütroman 2015 aus. Bis zum 23. Oktober können Verlage Debütromane zu dem Wettbewerb einreichen. Bis Anfang Dezember entscheidet eine Jury, die sich aus Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins zusammensetzt, über den Preisträger.

Weitere Infos hier: http://www.literaturhaus-hamburg.de/content/mara-cassens-preis

"Open Mike" 2015

Zum 23. „Open Mike“ lädt die Literaturwerkstatt Berlin deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind und noch kein eigenes Buch veröffentlicht haben. Vergeben wird der mit 7.500 Euro dotierte Hauptpreis an einem Wochenende im November in Berlin zum Abschluss eines öffentlichen Wettlesens.

Weitere Infos hier: http://www.literaturwerkstatt.org/de/open-mike/ausschreibung-2015/

„Geschichtenwelt“ für die ganz Kleinen

Unter dem Motto „Geschichtenwelt“ veranstaltet das Lesehaus Dulsberg am 11. April von 14.00 bis 17.00 Uhr ein Familienfest, das sich besonders an dreijährige Besucher und ihre Eltern richtet. Die jungen Besucher erhalten ein kostenloses „Buchstarter“-Paket mit eine Bilderbuch und vielen weiteren Überraschungen. Ort: Lesehaus Dulsberg, Alter Teichweg 200, ab 14.00 Uhr. Eintritt frei.


„Lesen ohne Atomstrom“

Zum Auftakt des Festivals „Lesen ohne Atomstrom“, das vom 22. bis zum 27. April stattfinden wird, treffen sich am 11. März um 19.30 Uhr in der Fabrik in Ottensen zur Vorstellung des Festivalprogramms und einer ersten Lesung Gudrun Pausewang, Luc Jochimsen, Henning Venske, Frank Grischek und Alma Hoppe.

Neueröffnung der "Zinnschmelze"

Das neu gestaltete Kulturzentrum „Zinnschmelze“
wird am 6. März nach knapp 18 Monaten umfangreicher Baumaßnahmen von Harald Rösler, dem Bezirksamtsleiter Nord, von Jutta Blankau, der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, und Gunter Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium, neu eröffnet.

Mara-Cassens-Preis für Regina Scheer

Für ihr Romandebüt „Machandel“, 2014 im Knaus Verlag erschienen, erhält die Journalistin, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Regina Scheer den mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ des Literaturhauses Hamburg. Die
Auszeichnung wird seit 1970 verliehen und ist der höchstdotierte Preis für einen
deutschsprachigen Debütroman. Er ist der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury
vergeben wird. Die Stifterin Mara Cassens möchte mit dem Preis Autorinnen und Autoren ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Preisträger waren u.a. Max Scharnigg (2011), Andreas Martin Widmann (2012) und Sarah Stricker (2013). Die Verleihung des Preises findet am 8. Januar um 1930 Uhr im Literaturhaus statt.

„Malerei als Poesie“

Joan Mirós Verhältnis zur Literatur
und seiner Freundschaft zu bedeutenden Schriftsteller widmet sich unter dem Titel „Malerei als Poesie“ eine Ausstellung im Bucerrius Kunst Forum, die ab dem 31. Januar gezeigt wird. Neben etwa 50 Gemälden aus allen Schaffensphasen des berühmten spanischen Surrealisten zeigt die von Michael Peppiatt und Ortrud Westheider kuratierte Schau eine repräsentative Auswahl aus den über 250 von Miró gestalteten Künstlerbüchern. Die Leihgaben kommen aus international renommierten Sammlungen in aller Welt.

Besucherrekord beim 8. Hamburger Krimifestival

Das Hamburger Krimifestival im November war das erfolgreichste seit Beginn der Zusammenarbeit von Buchhandlung Heymann, Hamburger Abendblatt und Literaturhaus Hamburg: 8270 Krimifreunde besuchten die 18 Veranstaltungen während des fünftägigen Festivals auf Kampnagel. Das entspricht einer Platzauslastung von 94 Prozent.

„HamburgLesen“ 2014

Mit dem Buchpreis „HamburgLesen“ 2014 wurde Maike Bruhns für ihr Buch „Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste“ (Dölling und Galitz Verlag) ausgezeichnet. Während seiner Amtszeit als Hamburger Baudirektor von 1933 bis 1909 hat Fritz Schumacher über 100 öffentliche Neubauten künstlerisch ausgestattet, von denen einige noch heute das Stadtbild prägen: das Finanzamt am Gänsemarkt, die Handwerkskammer, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Krematorium in Ohlsdorf, die Hochschule für Bildende Künste und nicht weniger als vierzig Schulen. Die Kunsthistorikerin Maike Bruhns würde mit ihrem Buch, so hieß es in der Jurybegründung, „öffnet jedem, der es auch nur durchblättert, die Augen für Details und für den großen Plan Fritz Schumachers, eine ganze Stadt schön und lebenswert zu gestalten“. Der Buchpreis „Hamburg Lesen“ ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal von der Staats- und Universitätsbibliothek vergeben.

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de