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Kerstin Nedhövel gewinnt AstroArtLiteraturwettbewerb 2015

Nach einer „stundenlangen, hitzigen Debatte“ über einen „Berg aus Bewerbungen“, wie es in der Presseerklärung heißt, stehen die Preisträgerinnen und Preisträger des AstroArtLiteraturwettbewerbs 2015 fest: Der AstroArt-Wanderpokal geht in diesem Jahr nach Essen. Kerstin Nethövel hat den Wettbewerb mit ihrem Text „Gastgeschenke“ gewonnen.

Zweitplatzierter ist der Berliner Autor Marc Anton mit seinem Text „Zwölf kleine Worte“, gefolgt von der Innsbrucker Schriftstellerin Johanna Klampfer, Suse Schröder und Dietmar Schubert. Schlossschreiberin im Bergedorfer Schloss wird die Berliner Autorin Suse Schröder, die nicht nur mit ihrem Text „Einmal im Leben“, sondern „vor allem mit ihrem Motivationsschreiben“ überzeugte.

Die Verleihung der Preise findet am 29. August ab 18.00 Uhr im Bergedorfer Schloss statt. Der Eintritt ist frei.


Ahrenshoop schreibt 80 Stipendien für 2016 und 2017 aus

Das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop hat bis zu 80 Stipendien für einmonatige Arbeitsaufenthalte, zweimonatige Projektstipendien und mehrtägige Workshopaufenthalte für die Jahre 2016 und 2017 ausgeschrieben. Bewerben kann man sich in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Komposition und Tanzperformance noch bis 30. Juli 2015.
Alle weitere Infos gibt es unter www.kuenstlerhaus-lukas.de

Hamburger Theater Festival 2015

Szenenfoto Faust I und II
Szenenfoto aus „Faust“. Das Stück in der Regie von Robert Wilson gastiert am 6. und 7. November auf Kampnagel, Foto: Lucie Jansch
Das Hamburger Theater Festival bringt in diesem Herbst zum siebenten Mal herausragende und viel diskutierte Produktionen nach Hamburg. Zehn Stücke präsentieren sich den Hamburgern in der Zeit vom 5. Oktober bis zum 9. November 2015, wobei das Programm von drei Klassikern der deutschen Literatur geprägt ist.

Fünf der zehn Produktionen des Theaterfestivals stammen Goethe, Schiller und Lessing, und in allen geht es um den Themenkomplex „Macht – Ohnmacht“. Dass diese Dichotomie nicht nur die deutschen Klassiker bestimmt, sondern vielmehr ein universelles Spielfeld für Dramatiker ist, zeigt sich auch in den fünf weiteren Stücken auf dem diesjährigen Spielplan. Zu fast allen Produktionen gibt am ersten Veranstaltungsabend eine Einführung in das Stück durch den verantwortlichen Regisseur. Einen starken Akzent setzt das Festival in diesem Herbst auf das Berliner Ensemble und seinen Intendanten Claus Peymann. Aus gutem Grund: 2017 gibt Claus Peymann die Intendanz des Berliner Ensembles auf. Das Hamburger Theater Festival hat deshalb u. a. das bildgewaltige „Faust“-Spektakel der laufenden Spielzeit von Robert Wilson und Herbert Grönemeyer im Programm.

Viele weitere Infos findet man unter http://www.hamburgertheaterfestival.de
Tickets gibt es an der Kasse im Schauspielhaus (Tel.: 040 / 24 87 13) und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Das Festival "Theater der Welt" gastiert 2017 in Hamburg

Das Festival ‚Theater der Welt‘, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Hamburg hatte sich für das Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie um die Austragung beworben und wird nun 2017 gleich zwei kulturelle Glanzlichter präsentieren können. Das Festival wird mit zahlreichen Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt einen einzigartigen Überblick über die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Theaters geben.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Theater der Welt“ ist ein Publikumsmagnet sowohl für die hamburgische Bevölkerung als auch für Gäste aus aller Welt und wird den ausgezeichneten Ruf Hamburgs als Theater- und Kulturstadt weiter stärken.“

„Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber 2016“

Die Stiftung kunst:raum sylt quelle schreibt das „Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber 2016“ aus. Das Stipendium bietet acht Wochen Aufenthalt in einem 2-Zimmer-Appartment auf Sylt und einen vierwöchigen Aufenthalt im Literaturhaus La Marelle in Marseille, zudem gibt es 3000.- Euro. Bewerben können sich deutschsprachige Autoren unabhängig von Alter oder Staatsangehörigkeit, die bereits in Buchform publiziert haben, mit einem unveröffentlichten Text, einem Essay oder einer Erzählung von etwa vier Seiten zum Thema „Das Meer in uns“. Einsendeschluss ist der 31. Juli.

Weitere Infos hier: http://www.krsq.de/pdf/InselschreiberSylt_Ausschreibung_2015_Maerz.pdf

„Malerei und Photographie von Wiliam Turner bis Olafur Eliasson“

„Über Wasser“ ist der Titel der nächsten Ausstellung im Bucerius Kunst Forum. Mit „Malerei und Photographie von Wiliam Turner bis Olafur Eliasson“ beteiligt sich die Ausstellung an der diesjährigen „Triennale der Photographie“ in Hamburg. Das die Ausstellung begleitende Veranstaltungsprogramm beleuchtet das Element Wasser in Vorträgen, Gesprächen und einem Konzert. Das Programm und viele weitere Infos gibt es hier: www.buceriuskunstforum.de

"Gedankenflieger" tourt mit dem "Philomobil" durch Schleswig-Holstein

„Gedankenflieger“, die Lese- und Gesprächsreihe „Philosophieren mit Kindern“ tourt im Juni durch Schleswig-Holstein. Vom 8. bis zum 12. Juni packen die Macher von „Gedankenflieger“ ihre Koffer und besuchen mit dem „Philomobil“ - ihrem Kleinbus voller Bilderbücher - Schulen, Bibliotheken und Kulturzentren in Schleswig Holstein, um mit Kindern im Grundschulalter zu philosophieren. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der PwC-Stiftung Jugend und Bildung Kultur gefördert. Im Herbst wird das Philomobil dann in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs sein. Die Tourdaten in Schleswig-Holstein: 8. – 12. Juni. Anmeldung und weitere Informationen für Pädagogen und Journalisten: Literaturhaus Hamburg, Isabell Köster, Tel.: 040-22702033, ikoester(at)literaturhaus-hamburg.de.

„Claudius, Klopstock & Konsorten“

„Claudius, Klopstock & Konsorten“ und vor allem auch dem „Wandsbecker Bothen“ widmet sich eine Ausstellung, die bis zum 15. August in der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85, gezeigt wird. Matthias Claudius (1740 – 1815) kennt irgendwie wohl jeder als einen der berühmtesten Lieddichter deutscher Sprache und vor allem als Verfasser des bis heute beliebten Abendliedes „Der Mond ist aufgegangen“. Doch der Sprössling einer Pastorenfamilie, der in Jena Rechts- und Verwaltungswissenschaft studierte, war viel mehr als ein frommer Idylliker, Familienvater und Dichter. Einen Namen gemacht hat er sich zu seinen Lebzeiten vor allem auch als Journalist und homme de lettres, vor allem aber als Redakteur des „Wandsbeker Bothen“. Die Ausstellung in der Helmut-Schmidt-Universität wirft einen Blick hinter die Kulissen der legendären Zeitung und zeigt, wer für die anonym publizierten Beiträge im „gelehrten Teil“ des „Wandsbecker Bothen“ verantwortlich zeichnete, nämlich berühmte Zeitgenossen – oder: „Konsorten“ wie etwa Klopstock, Lessing, Herder und Goethe.

Mara-Cassens-Preis 2015 ausgeschrieben

Das Literaturhaus Hamburg schreibt den mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis“ für den besten deutschsprachigen Debütroman 2015 aus. Bis zum 23. Oktober können Verlage Debütromane zu dem Wettbewerb einreichen. Bis Anfang Dezember entscheidet eine Jury, die sich aus Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins zusammensetzt, über den Preisträger.

Weitere Infos hier: http://www.literaturhaus-hamburg.de/content/mara-cassens-preis

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de