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17. Lange Nacht der Museen in Hamburg

„Wir präsentieren Stars & Sternchen“, verspricht die 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg, die am 22. April stattfinden wird und mit rund 800 Veranstaltungen in 54 großen und kleinen Hamburger Museen noch sehr viel mehr zu bieten hat als „Glitzer und Glamour“. Das Speicherstadtmuseum lädt zum Beispiel ab 18.30 Uhr ins Teppichlager Tawakol, Am Sandtorkai 36a. Auf dem Programm von halbstündigen Lesungen stehen bis 22.30 Uhr unter dem Motto „Hamburg von zart bis hart“ kriminelle Geschichten. Aus den Werken von Robert Gernhardt liest in der Freien Akademie der Künste, Klosterwall 23, ab 21.00 Uhr Marc Aisenbrey, und „Fremdes erfahren“ die Besucher des Museums für Hamburgische Geschichtchen am Millerntorplatz. Eine individuelle Reise durch die Lange Nacht kann man sich unter www.langenachtdermuseen-hamburg.de zusammenstellen. Die Tickets für 15.-/10.- Euro (inkl. HVV) sind auch am Sonntag, den 23. April noch gültig.

„Krass – Kultur Crash Festival“

In einer genreübergreifenden Mischung aus Theater, Konzerten, Lesungen, Installationen und Performances legt das von Branko Simic kuratierte Festival „Krass“ auf Kampnagel von 20. bis 30. April mit einem „Kultur-Crash“ wieder „Lunte“ an gewohnte Betrachtungsszenarien. Unter dem Motto „Meine Votze gehört mir!“ lädt Lady Bitch Ray zu einer Rap Poetry Performance; ein Team um die Hamburger Regisseruin Mable Preach hat ein Trainingscamp für Superhelden eingerichtet, am 25.4. trifft sich Peter Engelmann, der Verleger des Wiener Passagen Verlags, zum Gespräch mit dem französischen Philosophen Alain Badiou über Armut, Migration und Terrorismus in Europa und am 23.4. um 18.00 Uhr stellt Dževad Karahasan seinen Roman „Der Trost des Nachthimmels“ vor, ein erzählerisches Meisterwerk über Fundamentalismus, über Blüte und Zerfall eines islamischen Reiches.
Weitere Infos gibt es hier: http://www.kampnagel.de/krass-festival-2017/

Theater der Welt

Theater und Performing Arts u.a. aus New York, Shanghai, Tokio, Jailolo, Kapstadt, Rio de Janeiro, Paris, St. Petersburg und Amsterdam präsentiert vom 25. Mai bis zum 11. Juni das Festival Theater der Welt. Der Vorverkauf läuft seit Ende März.
Alle Infos und Tickets hier: http://www.theaterderwelt.de

„Hamburger Gast“ 2017

Zum zweiten Mal wird das Stadtschreiber-Stipendium „Hamburger Gast“ vergeben. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren mit einem Text zum Thema „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ (max. 6 Normseiten) bis zum 10.4.2017. Teilnahmebedingen hier: http://www.literaturinhamburg.de/Hamburger_Gast_2017.pdf

11. Debütantenbörse

Das Literaturzentrum bringt wieder eine Börse für Kurzprosa und Lyrik an den Start. Die unter Angabe von Mailadresse und Telefonnummer einzureichenden Texte werden von einer Fachjury beurteilt, wer es in die Auswahl schafft, wird zu einer Bestenlesung eingeladen. Mitmachen kann man bis Ende August mit Texten von max. 7 Seiten, einzureichen an den Vorstand des Literaturzentrums, Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg.

„Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“ 2018

Bis zum 5. Juni können sich deutschsprachige Autoren, die bereits in Buchform publiziert haben, um das Inselschreiber-Stipendium auf Sylt bewerben. Einzureichen sind ein Essay zum Thema „Wandel und Identität“ (ca. 4 Normseiten) per E-Mail an inselschreiber(at)syltfoundation.com und ein Lebenslauf. Weitere Infos hier: http://www.krsq.de/de/inselschreiber/

„High Voltage“

Das Literaturhaus veranstaltet vom 20. bis 26. April zusammen mit dem Stromnetz Hamburg zum ersten Mal „Frühjahrslesetage“. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten statt, eingeladen sind u.a. Jostein Gaarder, Clemens Meyer, Zsuzsa Bánk und Eva Menasse, die aus ihren aktuellen Büchern lesen werden.

Das Festival "Theater der Welt"

Das Festival ‚Theater der Welt‘, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Hamburg hatte sich für das Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie um die Austragung beworben und wird nun 2017 gleich zwei kulturelle Glanzlichter präsentieren können. Das Festival wird mit zahlreichen Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt einen einzigartigen Überblick über die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Theaters geben.

Deutscher Buchpreis 2016 - Die Shortlist

178 Titel wurden von der Jury „gesichtet“, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen. Nach den 20 Romanen der Longlist, haben Thomas Andre, Lena Bopp, Berthold Franke, Susanne, Jäggi, Christoph Schröder, Sabine Vogel und Najem Wali, die sieben Jurorinnen und Juroren, jetzt die sechs Titel der Shortlist bekanntgegeben.

Nominiert sind:
Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)
Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2016 findet am 17. Oktober in Frankfurt statt.

„Flandziu“ über „Schwarze Literatur im 20. und 21. Jahrhundert“

Die Halbjahresblätter für Literatur und Moderne „Flandziu“, die im Hamburger Verlag Shoebox House von Jürgen Klein herausgegeben werden, widmen sich in der im Sommer neu erschienenen Ausgabe in Essays und Literatur u.a. von Claus-Artur Scheier, Thomas Bernhard, Gregor Szyndler Nora Gomringer, Michael Augustin, Wolfgang Koeppen, Friedhelm Rathjen und Dominic Angeloch dem „Schwarzen, Düsteren“ in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.
Weitere Infos und Bestelladresse: www.shoboxhouse-verlag.de

André Georgi wird 2017 Inselschreiber auf Sylt

Das 17. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber erhält 2017 André Georgi. Er hat den Wettbewerb mit einer Geschichte über Caspar David Friedrichs Bild "Mönch am Meer" gewonnen. Das mit 2.000 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt dotierte Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben. Thema der Ausschreibung war "Am Rand".

Fluchtpunkt Hamburg

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di(VS) lädt geflüchtete Schriftsteller, Journalisten, Blogger und Medienschaffende in Hamburg dazu ein, Texte über die Ursachen und den Verlauf ihrer Flucht und über das Ankommen in Hamburg für eine Anthologie zu schreiben. Die Sprache kann selbst gewählt werden, Texte aus Fremdsprachen werden ins Deutsche übersetzt. Alle, die Ian dem Projekt teilnehmen möchten, sind ab August eingeladen, an jedem 1. Donnerstag im Monat an einer Schreibwerkstatt in der Zentralbibliothek teilzunehmen.

1. Termin: 1. August, Zentralbibliothek, Raum "Sprachen" in der Ebene 3, Hühnerposten 1, 17.00 Uhr – 18-30 Uhr, Eintritt frei.

Das Projekt wird unterstützt von f & w- fördern und wohnen und mit Mitteln der Kulturbehörde Hamburg.

„No Balance“

Die 18. Ausgabe der im Textem Verlag erscheinenden Zeitschrift „Kultur und Gespenster“ hat zum Thema, was gerade der Fall ist: „No Balance“. In „langen und noch längeren Essays und Artikeln“, so heißt es in der Ankündigung, geht es u.a. um: „Das Ich als Zitterpappel. Der Eigensinn der Patienten. Die Unruhe nervöser Selbsterfahrung. Amputationsfetischismus“ und mehr. Die Redaktion hat angeblich „pro Artikel eine Tarotkarte gezogen“, das Ergebnis soll überraschend positiv ausgefallen sein. Wer sich ein eigenes Bild machen will, besucht eine gute Hamburger Buchhandlung oder bestellt hier: www.textem.de

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de