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„Jetzt wird’s kriminell“

Unter dem Motto „Jetzt wird´s kriminell“ findet am 29. März im Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, eine „kleine Literaturmesse“ statt. Von 14.00 bis 21.00 Uhr gibt es Lesungen zum Themenschwerpunkt „Kriminalliteratur und die Zeit des Nationalsozialismus“: Christoph Ernst liest aus seinem Krimi „Dunkle Schatten“, Robert Brack aus seinem Krimi „Blutsonntag“ und Jürgen Ehlers aus seinem Krimi „In deinem schönen Leibe“. Alle drei Krimis spielen in der Zeit des Nationalsozialismus. Die „Literaturmesse“ will jedoch auch Plattform für AutorInnen sein, die sich informieren, vernetzen und weiterbilden wollen. Infostände gibt es u.a. vom Literaturquickie Verlag und der Edition Nautilus. Seminare im Rahmen der Messe widmen sich dem Thema „Wege in den Verlag“ sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Das ausführliche Programm und viele weitere Infos findet man in dem Flyer „Jetzt wird´s kriminell“ und unter www.kulturschloss-wandsbek.de

Deutscher Hörbuchpreis 2014

Der Hamburger Verlag für Kinder- und Jugendhörbücher HÖRCOMPANY wird am 12. März in der Kategorie „Beste verlegerische Leistung“ mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2014 ausgezeichnet. Der deutsche Hörbuchpreis wird jährlich in sieben Kategorien vergeben, eine Jury aus Experten und Prominenten entscheidet über die Preisträger.

„Sprechende Bilder“

Bereits zum dritten Mal stehen ab dem 31. März die Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus auf dem Programm. Bis zum 3. April gibt es neue Einsichten in das Genre und große graphische Literatur im Rahmen des von Andreas Platthaus und Christian Gasser kuratierten Festivals. Das Programm erscheint Mitte März.
Weitere Informationen hier: www.literaturhaus-Hamburg.de.

„Indiebookday“

Zum zweiten Mal findet am 22. März der „Indiebooday“ statt, dessen Debüt im letzten Jahr sehr erfolgreich war. Mit dem „Indiebookday“ soll die Aufmerksamkeit für Bücher unabhängiger Verlage erhöht werden. Und damit dafür keine großen Anzeigen geschaltet werden müssen, die von kleinen Verlagen sowieso nicht bezahlt werden könnten, sind die Leserinnen und Leser aufgerufen, sich zu beteiligen. Das geht ganz einfach: Am 22. März geht man in einen Buchladen seiner Wahl und kauft ein Buch aus einem Indie-Verlag. Irgendeines, das man sowieso gerade haben möchte. Danach postet man ein Foto des Covers, des Buches, oder sich selbst mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog. Schon im letzten Jahr hat sich auch der Buchhandel mit Büchertischen, Schaufenstern und Lesungen am „Indiebookday“ beteiligt, man darf also auf viele Aktionen gespannt sein. Nähere Infos gibt es hier Indiebookday.de

„New Voices Award“

Der internationale PEN hat den „New Voices Award“ ausgeschrieben, einen Literaturpreis für junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 30 Jahren, die sich mit einem Prosatext oder Gedichten bewerben können. Einsendeschluss ist der 16. März 2014. Die genaue Ausschreibung findet man hier: www.pen-deutschland.de.

NachLeseZeit - Offene Literaturkreise in der Buchhandlung Christiansen

Neugierige Leser treffen sich bei Christiansen in vier Literaturkreisen für Erwachsene und diskutieren Bücher zu den Themen "Klassiker eines Landes", "Werke eines Autors", "Junge europäische Literatur" und "Mythen".
Die Treffen finden monatlich statt. Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen!

Weitere Informationen in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, 22763 Hamburg, unter 040/3902072 oder unter buchhandlung-christiansen.de

AstroArt Literaturwettbewerb 2014

"Irrlichter" ist das Thema des AstroArt Literaturwettbewerbs, der in diesem Jahr zum fünften Mal ausgeschrieben wird. Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der 5 Normseiten nicht überschreiten darf.
Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erneut ein mit 1500.- Euro dotiertes Stipendium als Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben.
Einsendeschluss ist der 30. April, die Gewinner werden bis zum 31. Juli benachrichtigt.

Die Ausschreibungsunterlagen

AtroArt-Literaturwettbewerb: Teilnahmebedingungen »
AtroArt-Literaturwettbewerb-Teilnahmebogen »

„Kultur-Crash-Festival“ auf Kampnagel

Der Globalisierung, der Migration und dem Umgang damit widmet sich vom 5. bis zum 15. Februar auf Kampnagel ein „Kultur-Crash-Festival“ mit dem Namen „Krass“. Das Festival präsentiert Projekte, in denen „Kulturen aufeinanderprallen“ und „sich Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen beeinflussen“, um etwas Neues zu schaffen. Mit dabei ist auch ein Projekt der Performance-Boy-Group „Inner Rise“ der Wilhelmsburger Ghettoakademie.
Weiter Infos findet man hier: www.kampnagel.de.


„Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“

Die Stiftung kunst:raum sylt quelle schreibt das „Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“ für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus. Das Stipendium bietet acht Wochen kostenfreien Aufenthalt in einem 2-Zimmer-Appartment in Rantum auf Sylt und einmalig 2500.- Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Bewerben können sich deutschsprachige Autoren/Autorinnen unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit, die bereits in Buchform publiziert haben, mit einem noch unveröffentlichten Text, einem Essay oder einer Erzählung zum Thema „In Feierlaune“. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2014. Weitere Infos gibt es hier: www.kunstraum-syltquelle.de/de/inselschreiber/index.php.

Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer

Mehrere Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer schreibt das Literaturreferat der Kulturbehörde Hamburg aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit einem kurzen, formlosen Antrag bis 31. März 2014 beim Literaturreferat. Als Stipendienorte stehen von Mitte Juni bis Mitte September eine einfache Ferienwohnung in einem abgelegenen historischen Bauernhof in der Nordpfalz zur Verfügung und ein Apartment auf einem Gehöft am Meer in Dänemark, wo Aufenthalte im April und Mai sowie im September und Oktober möglich sind. Ein weiteres Stipendium ermöglicht das Kurhotel „Laudinella“ in St. Moritz im November. Dieses Stipendium ist bekannteren Autoren vorbehalten. Zusätzlich zu den Mieten übernimmt die Kulturbehörde pauschal 200.- Euro Aufwandspauschale pro Woche für die Stipendiaten. Die Fahrtkosten müssen selbst finanziert werden. Die vollständige Ausschreibung findet man hier »
Bewerbungsadresse: Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat,
Dr. Wolfgang Schömel, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg.

Lessing-Preis 2013

Mit dem Lessing-Preis 2013 wird am 9. Februar um 11.00 Uhr im Thalia Theater der Publizist und Historiker Wolfgang Schivelbusch ausgezeichnet. Das Stipendium des Lessing-Preises geht an den Hamburger Schriftsteller und Filmemacher Finn-Ole Heinrich. Der Lessing-Preis ist einer der ältesten und renommiertesten deutschen Kulturpreise. Er wurde im Jahr 1929 von Hamburger Senat anlässlich des 200. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing gestiftet und wird alle vier Jahre verliehen. Überreicht werden der Preis und das Stipendium in einer öffentlichen Feierstunde von Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler. Der Eintritt ist frei. Karten für die Veranstaltung sind an der Kasse des Thalia Theaters erhältlich.

„Um alles in der Welt“

Vom 25. Januar bis zum 9. Februar finden auf allen Bühnen des Thalia Theaters und an weiteren Orten in Hamburg mit internationalen Gastspielen, Thalia-Eigenproduktionen und soziokulturellen Projekten zum fünften Mal Lessingtage statt. Thematischer Schwerpunkt des interkulturellen Festivals ist in diesem Jahr die Verbindung zwischen den Kontinenten Afrika und Europa. Die kenianische Soziologin Auma Obama, die Schwester von Barack Obama, eröffnet das Festival am 26. Januar mit einer Rede, die den Titel „You are your Future“ trägt.

Das vollständige Programm der Lessingtage gibt es hier: www.thalia-theater.de.

Sarah Stricker gewinnt Mara-Cassens-Preis

Für ihren Debütroman „Fünf Kopeken“ wird die Autorin Sarah Stricker am 9. Januar im Hamburger Literaturhaus mit dem „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ 2013 ausgezeichnet. Der nach seiner Stifterin Mara Cassens benannte Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird bereits seit 1970 vergeben. Er ist zudem der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury vergeben wird. Die Hamburger Stifterin Mara Cassens möchte mit dem Preis Autorinnen und Autoren ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Preisträger der letzten Jahre waren Sabrina Janesch (2010), Max Scharnigg (2011) und Andreas Martin Widmann (2012). Die ehrenamtliche Jury besteht aus 15 Mitgliedern des Literaturhaus e.V., die nicht dem Literaturbetrieb angehören, sondern sich in ihrer Freizeit als Literaturliebhaber den Romandebüts widmen. In diesem Jahr haben sich 43 Verlage mit 55 Debüts an der Ausschreibung beteiligt. Wegen seiner „fulminanten Sprache und seiner unvergesslichen Charaktere“ fiel die Wahl der Jury schließlich auf „Fünf Kopeken“ von Sarah Stricker. Die 1980 in Speyer geborene Autorin studierte Literaturwissenschaften in Mannheim, Charleston und Dijon und besuchte die Münchner Journalistenschule. Als Journalistin schrieb sie u. a. für die »taz«, »Vanity Fair«, die »Süddeutsche Zeitung«, die »Frankfurter Allgemeine
Zeitung« und »Neon«. 2009 erhielt sie ein Stipendium für Tel Aviv und lebt seither dort. Sarah Stricker berichtet für deutsche Medien über Israel und für israelische Medien über Deutschland. Für einen Auszug aus „Fünf Kopeken“ wurde sie schon 2011 mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung im Literaturhaus ist bereits ausgebucht. Die Laudatio hält Uwe Wittstock, Literaturchef des „Focus“. Die Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg Prof. Barbara Kisseler spricht ein Grußwort.

„Seiteneinsteiger“

Das Lesefest „Seiteneinsteiger“ präsentiert vom 28. Oktober bis 3. November zum 9. Mal ein umfangreiches Programm aus Lesungen und Workshops mit Autoren und Illustratoren für Kinder und Jugendliche in Hamburg. Das Programm und weitere Informationen unter www.seiteneinsteiger-hamburg.de

Frankfurter Buchmesse

Zum weltweit größten Literaturevent trifft sich vom 9. bis zum 13. Oktober in Frankfurt wieder, was Rang und Namen in der Buch- und Medienbranche hat.
Fast 7.500 Verlage, Unternehmen und Institutionen aus über einhundert Ländern präsentieren ihre Publikationen lesehungrigen, diskussionsfreudigen und wissensdurstigen Besuchern aus aller Welt, für die insgesamt 3.500 Veranstaltungen zur Messe ausgerichtet werden. Zum Auftakt der Buchmesse wird auch in diesem
Jahr der Deutsche Buchpreis verliehen; am Buchmessensonntag erhält in einer feierlichen Verleihung in der Paulskirche in Frankfurt die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Einen vollständigen Überblick über alle Veranstaltungen zur Frankfurter Buchmesse findet man in einem Online-Veranstaltungskalender auf www.buchmesse.de

„Eigenarten“

Das Interkulturelle Festival „Eigenarten“ stellt vom 24. Oktober bis zum 4. November wieder ein umfangreiches Programm mit Musik, Theater, Tanztheater, Literatur und Performances von internationalen Künstlern, die in Hamburg leben, ihre kulturellen Wurzeln jedoch in anderen Regionen haben, auf die Beine. Im Mut! Theater präsentieren Jula Lüthje und ihr Ensemble am 24. und 25. Oktober ihre
„ekstatische“ Tanzperformance „Marrakesch / Mixtour“, und
am 25. Oktober ist mit den vier Jungs der A-Capella-Gruppe Mundial von Pop über Rap bis hin zum Jazz so ziemlich alles
zu haben, nur dass es eben nicht geklimpert oder gezupft ist, sondern alles Mundarbeit. Zu einer „musikalischen Lesung“ treffen sich am 27. Oktober um 18.00 Uhr unter dem Motto „Man lernt das Matrosenleben“ unter anderen Necla Akgün, Ulrike Herzog, Tatjana Kukoc und Birgit Maschke im Café Sternchance im Hamburger Schanzenpark. Auf „Das Schiff“ und in ein „Reich ohne Mitte“ lädt Anatoly Zhivago mit Texten von Klassikern und Zeitgenossen aus der russischen Literatur am 28. Oktober. Zu der Lesung, die ein umfassendes Bild der russischen Realität zeichnen will, zeigt Michael Lamoller Videos. Das vollständige „Eigenarten“-Programm gibt es im Internet unter www.fesitval-eigenarten.de.

Deutscher Buchpreis 2013 - Die 20 Romane der Longlist


Die nominierten Romane für den Deutschen Buchpreis 2013 stehen fest: Von 201 Romanen, die in den letzten Monaten von der Jury gesichtet wurden, stehen 20 in der sogenannten Longlist. Die nominierten Romane:
Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)
Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)
Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)
Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)
Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)
Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)
Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)
Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)
Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)
Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)
Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)
Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)
Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)
Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)
Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)
Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)
Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)
Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)
Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)
Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013)


„Es war für uns Jurymitglieder sehr spannend,“ sagte Jurysprecher Helmut Böttiger bei der Bekanntgabe der Lonlist, „anhand der eingereichten Titel die neuesten Entwicklungen der deutschsprachigen Literaturszene zu verfolgen. Viele der interessantesten Romane erscheinen in kleineren Verlagen. Modische Themen oder scheinbar in der Luft liegende Plots treten eher in den Hintergrund, es geht mehr denn je um individuelle Schreibweisen. Das birgt viele Überraschungen. Die Literatur ist ein hochempfindlicher Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen, das wird an einigen herausragenden Titeln der diesjährigen Auswahl besonders deutlich. Auffällig ist, dass sich die Konflikte offenkundig im engsten persönlichen Umfeld zuspitzen, in familiären Konstellationen, die immer weniger Halt zu bieten scheinen. Es gibt daneben aber auch neue Perspektiven und Reaktionen auf unmittelbare zeitgeschichtliche Erfahrungen."
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2013 gehören neben Helmut Böttiger an: Katrin Lange (Literaturhaus München), Ursula März (Die Zeit), Jörg Plath (freier Kritiker), Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Rupertus Buchhandlung, Salzburg, Österreich) und Claudia Voigt (Der Spiegel).

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 11. September 2013 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Mara-Cassens-Preis 2013 ausgeschrieben

Das Literaturhaus Hamburg verleiht wieder den mit 15.000,- Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“. Prämiert wird der Debütroman eines deutschsprachigen Autors oder einer Autorin, der in diesem Jahr – also 2013 – erscheint. Verlage, die Debüts im Programm haben, werden gebeten, 17 kostenlose Exemplare des Roman-Erstlings aus diesem Jahr für die Jury-Mitglieder zur Verfügung zu stellen. Zudem wird eine kurze schriftliche Bestätigung benötigt, dass es sich um den ersten Roman des Autors oder der Autorin handelt. Um auch Titel des Herbstprogramms berücksichtigen zu können, endet die Bewerbungsfrist erst am Freitag, den 25. Oktober 2013. Weitere Infos gibt Tina Matthies, Programmorganisation, Literaturhaus Hamburg, Telefon 0049 40 22 70 20 22, E-Mail: tmatthies(at)literaturhaus-hamburg.de

"Lange Nacht der Romananfänge"

Der Verband deutscher Schriftsteller in Hamburg veranstaltet am 14. September eine „Lange Nacht der Romananfänge“. Beteiligen können sich an der Lesung Autorinnen und Autoren aus Hamburg, die eine „eigenständige Buchpublikation oder eine vergleichbare Zahl an Veröffentlichungen in Anthologien oder literarischen Zeitschriften vorweisen können“. Die Lesungen sind honoriert. Als Bewerbung eingereicht werden müssen ein Exposé des Romans (max. 20 Zeilen einer Normseite), der Romananfang von max. 15 Min. Lesezeit (Buch oder Manuskript - Status/Umfang angeben), eine Bibliographie und eine Kurzvita bei Laila Mahfouz.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

„Typoeten“

Eine Ausstellung mit typographischen Dichterporträts von Ralf Mauer zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek im Durchgang zum Lichthof noch bis zum 26. Juli.
Ralf Mauer hat berühmten Autorinnen und Autoren von Hans Christian Andersen bis Virginia Woolf eine Schrift gewidmet und aus den Schriftzeichen Porträts gestaltet.

Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller vergeben

Die im März ausgeschriebenen Arbeitsaufenthalte für Hamburger belletristische Schriftsteller und Übersetzer sind vergeben. Folgende Autorinnen und Autoren werden entweder nach Dänemark oder in die Nordpfalz fahren:
Ella Marouche, Gudrun Hammer, Jennifer Heinrich, Dagrun Hintze, Lars Peters, Katha Schulte, Benjamin Maack, Friederike Trudzinski, Karen Köhler, Ursel Allenstein und Tania Kibermanis. Das Laudinella-Stipendium in St. Moriz wird an Stevan Paul vergeben.

William S. Burroughs-Retrospektive in den Deichtorhallen

Eine „William S. Burroughs-Retrospektive“ steht noch bis zum 18. August auf dem Ausstellungsprogramm der Sammlung Falckenberg in den Deichtorhallen. Werke wie „Naked Lunch“ oder „The Soft Machine“ haben William S. Burroughs (1914 – 1997) als Autor der Beat-Generation weltberühmt gemacht. Weniger bekannt ist, dass Burroughs auch als multimedial arbeitender Künstler ein umfangreiches und vielgestaltiges Werk geschaffen hat, das Experimente mit Tonband, Film und Fotografie ebenso umfasst wie Malerei und Collagen.

Weitere Infos hier: www.deichtorhallen.de/index.php?id=338

13. Lange Nacht der Museen

Die Museen und Ausstellungshäuser in Hamburg laden am 13. April von 18.00 bis 2.00 Uhr zur 13. „Langen Nacht der Museen“. 53 Museen beteiligen sich an dem Megaevent, zu dem rund 30.000 Besucher erwartet werden. Neu dabei ist in diesem Jahr das Polizeimuseum, das vor der offiziellen Eröffnung im Sommer 2013 zu einer Vorbesichtigung einlädt. Ein Teil des Museums ist fertiggestellt und erklärt Hamburger Kriminalfälle bis ins Detail. Erstmals dabei ist auch das Wälderhaus, in dem die Besucher alles über den Wald, seine Tiere und Pflanzen erfahren. Die Eintrittskarten zur „Langen Nacht der Museen“ für 12.-/8.-  Euro enthalten auch die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien.


Weitere Infos hier: www.langenachtdermuseen.hamburg.de

Kunstfestival „Wahrschau“

Beim Kunstfestival „Wahrschau“,so heißt es in der Ankündigung, biegen sich vom 12. bis zum 30.  April „die Balken“ auf dem Stückgutfrachter MS Bleichen, der von „Schurken, Vogelfreien und Querdenkern“ für Lesungen, Konzerte, Performances und eine Ausstellung mit Malerei und Installationen erobert wird. Auf dem Programm stehen mit u.a. Vanida Karun, Jörgen Bracker und Leilanautic eine „Lange Nacht des Klaus Störtebeker“, eine Gruselnacht mit „Walpurgistanz“, 
eine „Wrolok-Nacht“ und ein Konzert der Kapelle Herrenweide. Zu erreichen ist die „Wahrschau“ bequem mit der Barkasse „Frau Hedi“, die von den Landungsbrücken  10 aus einen Shuttle-Service zum Hansahafen anbieten wird.

Weitere Infos hier: www.wahrschau.com

„Literatur für alle“

"Literatur für alle" ist der Titel einer Ausstellung über den Schriftsteller, Theoretiker, Publizisten und Rundfunkredakteur Helmut Heißenbüttel (1921 – 1996), die am 19. März um 18.00 Uhr mit Einführungsvorträgen von Lutz Dittrich, Literaturhaus Berlin, und Dr. Johanna Boley, Freie Universität Berlin, in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky eröffnet wird. Heißenbüttel, einer der wichtigsten Protagonisten der bundesrepublikanischen Neoavantgarde, debütierte 1954 mit dem Gedichtband „Kombinationen“. Erfolg hatte er auch mit seinen sechs „Textbüchern“ (1960 – 1967). 1969 wurde er mit dem Georg Büchner-Preis ausgezeichnet. Alternativ zum Mainstream interessierte sich Heißenbüttel in den 70er Jahren zunehmend für einen literarischen Gegenkanon und entwickelte sein Konzept einer „Offenen Literatur“. Ein größeres Publikum erreichte er als Erzähler mit „Eichendorffs Untergang und andere Märchen“ (1978) und mit „Wenn Adolf Hitler den Krieg nicht gewonnen hätte“ (1979). Zur Ausstellung in der Stabi ist eine Begleitbroschüre mit zahlreichen Abbildungen erschienen.

AstroArt-Literaturwettbewerb 2013

„Nicht jedes Fenster ist aus Glas“ – das ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs, der in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben wird. Dotiert ist der Preis mit 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro und 200 Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem bisher unveröffentlichten Prosatext, der eine Länge von 5 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge, max. 9.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten darf (längere Texte werden nicht berücksichtigt). Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird in diesem Jahr erstmals auch ein mit 1500.- Euro dotiertes Stipendium als Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben. Einsendeschluss ist der 30. April, die Gewinner werden bis zum 31. Juli benachrichtigt.
Hier die Ausschreibung »
und der Teilnahmebogen »

Mara-Cassens-Preis 2013

Für sein Romandebüt „Die Glücksparade“ wurde im Januar der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Andreas Martin Widmann mit dem mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ des Literaturhauses Hamburg ausgezeichnet. Die Hamburger Stifterin Mara Cassens möchte mit ihrem Preis Autoren und Autorinnen ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Die Preisträger der letzten Jahre waren Roman Graf (2009), Sabrina Janesch (2010) und Max Scharnigg (2011).

Katharina Hartwell wird 2013 Inselschreiberin auf Sylt

Das 13. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber erhält 2013 die in Leipzig lebende Autorin Katharina Hartwell. Sie gewann den Wettbewerb mit der Erzählung „Jesper kommt zurück“. Das mit 2.500 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt dotierte Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben.

Hotlist 2012 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

Aus 30 vornominierten Titeln wurden per Publikumsvoting online zwischen 3. Juli und 15. August 2012 drei Neuerscheinungen auf die Hotlist 2012 gewählt. Sieben weitere Titel benannte die Jury, der auch in diesem Jahr Literaturkritiker/innen und Buchhändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Die 2009 gegründete Hotlist zeigt alljährlich anhand besonders herausragender Bücher die Qualität und Vielfalt aus der Produktion unabhängiger Verlage des deutschsprachigen Raums auf.

Die Preisträger der „Hotlist 2012“ werden am 12. Oktober 2012, während der Buchmesse, bekannt gegeben. Der mit 5.000 € dotierte Hauptpreis geht an den Verlag des ausgezeichneten Titels und würdigt damit die verlegerische Leistung. Das gilt auch für den Melusine-Huss-Preis, der von Buchhändler/innen bestimmt wird. Der Gewinner erhält einen Druckgutschein im Wert von 4.000 €, den auch in diesem Jahr die Freiburger Graphischen Betriebe stiften.

Die Bekanntgabe der Sieger und die Preisverleihungen werden während der Frankfurter Buchmesse im Vorfeld der Party der unabhängigen Verlage am Abend des 12. Oktober 2012 um 21 Uhr bei einem Festakt im Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt/Main, stattfinden.
> Für die Vorabinformation zu den Gewinnern – Sperrfrist 12.10.2012, 22:00 Uhr - ist eine Akkreditierung erforderlich.

Das ist die Hotlist 2012
- Berenberg Verlag:
Jeffrey Yang, Ein Aquarium. Gedichte, ISBN: 978-3-937834-57-3
- Braumüller Verlag:
Miklós Vajda, Mutterbild in amerikanischem Rahmen. Roman, ISBN: 978-3-99200-046-3

- Diaphanes:
Angelika Meier, Heimlich, heimlich mich vergiss. Roman, ISBN: 978-3-03734-184-1

- Literaturverlag Droschl:
Tor Ulven, Dunkelheit am Ende des Tunnels. Geschichten, ISBN: 978-3-85420-793-1

- Echtzeit Verlag:
Michèle Roten, Wie Frau sein. Protokoll einer Verwirrung, ISBN: 978-3-905800-45-6

- Jung und Jung:
Lukas Meschik, Luzidin oder Die Stille. Roman, ISBN: 978-3-902497-99-4

- luxbooks:
Peter Gizzi, Totsein ist gut in Amerika. Gedichte, ISBN: 978-3-939557-43-2

- Peter Hammer Verlag:
Robert Louis Stevenson / Henning Wagenbreth, Der Pirat und der Apotheker. Eine lehrreiche Geschichte, ISBN: 978-3-7795-0419-1

- Unionsverlag:
Tamta Melaschwili, Abzählen. Roman, ISBN: 978-3-293-00439-9

- Verlag Das Wunderhorn:
Helon Habila, Öl auf Wasser. Roman, ISBN: 978-3-88423-391-7

Die Mitglieder der Jury 2012 sind: Claudia Cosmo (Freie Journalistin, Köln); Peter Kolling (Buchhandlung Proust, Essen); Beat Mazenauer (Literaturkritiker und Publizist, Luzern); Wiebke Porombka (Literaturkritikerin und Publizistin, Berlin); Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Publizistin, Wien); Guido Ullmann (Dussmann, das KulturKaufhaus, Berlin); Norbert Wehr (Herausgeber der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, Essen)


Das Literaturhaus darf Literaturhaus bleiben

Die ZEIT-Stiftung, Eigentümerin des Hauses am Schwanenwik 38, in dem das Literaturhaus Hamburg untergebracht ist, hat die kostenfreie Nutzung der Immobilie durch den Literaturhaus Verein bis zum 31. Dezember 2037 verlängert. Die Stiftung stellt das Haus schon seit 1989 zur Verfügung und hat den Literaturhausverein in den letzten Jahren immer wieder auch bei seiner Programmarbeit und bei anfallenden Restaurierungen am Gebäude unterstützt. Die ZEIT-Stiftung ist damit neben der Freien und Hansestadt Hamburg der Hauptförderer des Literaturhauses.

AstroArt-Literaturpreis 2012

700 Texte zum Thema Zeit sind in diesem Jahr zum AstroArt-Literaturwettbewerb eingereicht worden, der am 25. August ab 16.00 Uhr im Bergedorfer Schloss vergeben wird. Mit dem ersten Preis und damit auch mit dem AstroArt-Wanderpokal ausgezeichnet wird Elisa Helm für ihren Text „Waldflucht“, den zweiten Preis erhalten Sarah Wedler und Nadine d´Arachart für ihre Geschichte „Mary“, der dritte Preis geht an Ina Bruchlos für Geschichte „Männer auf Pferden“. Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei.

Die Favoriten sind ausgewählt

Die Jury hat 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2012 nominiert. „Am verblüffendsten an unserer Longlist ist wohl ihre Welthaltigkeit, kaum eine Dimension, die nicht vorkommt: die große Liebe und der avancierteste Kapitalismus, die Erfahrung des Heiligen so gut wie Schocks der Kälte und Einsamkeit. Unsere zwanzig besten Romane greifen aus: in den Jemen, nach Nordafrika, nach Polen und nach Argentinien, ins gänzlich Imaginierte sowieso. Und überraschend viele versuchen sich an geschichtlichen Bestandsaufnahmen der Bundesrepublik in den 50er, 60er und 70er Jahren. Der Jury fiel es nicht leicht, aus der großen Zahl starker Bücher ihre Auswahl zu treffen“, sagt Juryspecher Andreas Isenschmid (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag). „Die Jury diskutierte lang, kontrovers – und durchwegs freundschaftlich. Sie einigte sich auf eine Liste, auf der Alte Meister neben noch wenig bekannten, jüngeren Autoren stehen.“

In den letzten fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 162 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2011 und dem 12. September 2012 erschienen sind oder noch erscheinen.

Die nominierten Romane:

• Ernst Augustin: Robinsons blaues Haus (C. H. Beck, Januar 2012)

• Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp, Februar 2012)

• Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend (Knaus, August 2012)

• Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach, Ja-nuar 2012)

• Rainald Goetz: Johann Holtrop (Suhrkamp, September 2012)

• Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (Hanser, Februar 2012)

• Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt.Berlin, November 2011)

• Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen (Frankfurter Verlags-anstalt, September 2012)

• Germán Kratochwil: Scherbengericht (Picus, Februar 2012)

• Ursula Krechel: Landgericht (Jung und Jung, August 2012)

• Dea Loher: Bugatti taucht auf (Wallstein, März 2012)

• Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss (Diaphanes, März 2012)

• Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische (Piper, Mai 2012)

• Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (Luchterhand, August 2012)

• Michael Roes: die Laute (Matthes & Seitz Berlin, September 2012)

• Patrick Roth: Sunrise (Wallstein, März 2012)

• Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez (Galiani Berlin, Februar 2012)

• Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp, September 2012)

• Stephan Thome: Fliehkräfte (Suhrkamp, September 2012)

• Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes (Suhrkamp, August 2012)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2012 gehören neben Andreas Isenschmid an: Silke Grundmann-Schleicher (Buchhandlung Schleichers, Berlin), Oliver Jungen (freier Kritiker), Dirk Knipphals (die tageszeitung), Stephan Lohr (Norddeutscher Rundfunk), Jutta Person (freie Kritikerin) und Christiane Schmidt (freie Lektorin).

Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 12. September 2012 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.


Hotlist 2012 – Die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

145 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in diesem Jahr um einen Platz auf der Hotlist 2012 beworben. Aus allen Einreichungen nominierte das unabhängige Kuratorium 30 Titel, aus denen das Publikum im Internet bis zum 15. August drei Titel zur Hotlist auswählt. Die sieben weiteren Titel auf der Hotlist 2012 wählt die diesjährige Jury aus den Kandidaten.

Das Ergebnis, die zehn Titel der Hotlist, wird im September 2012 bekannt gegeben. Die Jury entscheidet dann über den Gewinnerverlag der Hotlist 2012 und vergibt den mit 5.000,-- Euro dotierten Hauptpreis.
Die „Hotlist der Independents“ – die Liste der 10 Spitzentitel unabhängiger Verlage, wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. Zum zweiten Mal wird auch der Melusine-Huss-Preis von Buchhändlerinnen und Buchhändlern an einen Titel der Hotlist verliehen.

Die Preisverleihungen finden im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Literaturhaus Frankfurt am 12.10.2012 statt.

Das Publikumsvoting beginnt am 04.07.2012 und läuft bis 15.08.2012 über die Website www.hotlist-online.com


„Mara-Cassens-Preis“ für Max Scharnigg

Für „das beste deutschsprachige Romandebüt“ wird Max Scharnigg am 5. Januar im Literaturhaus mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Er erhält den mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreis für sein Romandebüt „Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe“ 76 Debütromane hatte die Leserjury aus Mitgliedern des Literaturhaus Hamburg e.V. für den Wettbewerb zu lesen und zu bewerten, unter den Bewerbern waren u.a. der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Eugen Ruge mit seinem Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, Simon Urbans „Plan D“, Josef Bierbichlers „Mittelreich“ und Daniela Kriens „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“.
Die Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus ist ausverkauft!

AstroArt-Literaturpreis für Schötzig, Martens und Gerlach

Im Rahmen des Harburger Binnenhafenfestes wird auf einem Hausboot am 5. Juni der mit 2.200 Euro dotierte AstroArt-Literaturpreis verliehen. Die drei Gewinner Ursula Schötzig, Bernd Hans Martens und Gunter Gerlach lesen ihre Texte. Ort: Hausboot im Harburger Binnenhafen, vor der Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz, 14.30 Uhr. Eintritt frei.

„Hotlist 2011“

Der Buchpreis für Bücher unabhängiger Verlage, die sogenannte „Hotlist“, ist zum dritten Mal ausgeschrieben worden. Bis zum 15. Juni können Verlage einen Titel für die „Hotlist“ einreichen. Aus allen Bewerbungen nominiert ein unabhängiges Kuratorium dann 30 Titel. Dotiert ist der Hotlist-Preis mit 5.000.- Euro.

Weitere Infos hier: www.vereinderhotlist.de

Mara-Cassens-Preis 2011

Das Literaturhaus Hamburg schreibt auch in diesem Jahr den Mara-Cassens-Preis für einen Debütroman aus. Bewerben können sich Verlage mit Romandebüts, die im Frühling oder Sommer 2011 erscheinen. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Oktober. Nachdem die Stifterin das Preisgeld angehoben hat, ist der Mara-Cassens-Preis mit 15.000 Euro der höchstdotierte Nachwuchspreis in Deutschland.
Weitere Infos hier: www.literaturhaus-hamburg.de

Die Förderpreise 2010 sind vergeben

Die Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen für das Jahr 2010 sind Ende November in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus verliehen worden. Fast 250 Autorinnen und Autoren haben an dem traditionsreichen Wettbewerb teilgenommen, so viele wie nie zuvor. Aus den Einsendungen haben der Verleger und Publizist Dr. Jan-Frederik Bandel, der Verleger Daniel Beskos, der Lektor und Übersetzer Helmut Frielinghaus, die Autorin und Übersetzerin Susanne Höbel und die Lektorin Friederike Moldenhauer ihre Favoriten ausgewählt. Mit einem der mit je 6000.- Euro dotierten Förderpreise für Literatur werden ausgezeichnet: Andreas Münzner für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Zwei nicht sehr lange, nicht sehr glückliche Geschichten“, Kristian Schlüter für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Farill und der Schatz, der nicht gefunden werden möchte“, Andreas Stichmann für einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Haus Ginster“, Sabine Stein für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Superhelden“, Ulrike Syha für ihr Theaterstück „Herr Schuster kauft eine Straße“ und Katharina Kim Wolff für ihre unter dem Titel „In Ketten“ eingereichten Gedichte.
Einen Förderpreis für literarische Übersetzungen erhalten Eva Proflusová für ihre Übersetzung des Romans „Teufelswerkstatt“ von Jáchym Topol aus dem Tschechischen und Sybille Martin für ihre Übersetzung des Romans „Der verlorene Ort“ der argentinischen Autorin Norma Huidobro aus dem Spanischen.

Die Pressemappe mit weitere Infos über die Autorinnen und Autoren und den Jurybegründungen für die Vergabe gibt es hier »

Viele weitere Informationen über die Förderpreise für Literatur in den Vorjahren und die aktuellen Preisträger findet man hier »



Hubert-Fichte-Preis

Am 29. Juni wird im Literaturhaus Karen Duve mit dem Fichte-Preis geehrt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird an Autorinnen und Autoren vergeben, deren literarisches Werk eine deutliche Beziehung zu Hamburg erkennen lässt. Ausgezeichnet wurden bisher u.a. Brigitte Kronauer, Peer Hultberg und Frank Schulz. Karen Duve erhält den Preis für ihr Gesamtwerk unter besonderer Würdigung ihres zuletzt erschienenen Romans „Taxi“. In der Begründung der Jury für die Preisvergabe heißt es: „Karen Duve schafft mit dem Roman ‘Taxi’ mitten im nächtlichen Hamburg ein genaues Gelände für das beschleunigte Leben zwischen Überschwang und Ernüchterung. Das Taxi gehört zur Großstadt, es steht für Jargon und Jazz, Tempo und Tatort. Mit unerschütterlicher Ironie hintertreibt Duve dabei jedes Klischee und jede Vereinfachung.“ Die Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus
ist ausgebucht. Informationen über etwaige Restplätze gibt es beim Literaturhaus. Eine Laudatio spricht Dr. Volker Hage.
Weitere Infos hier: www.literaturhaus-hamburg.de


Italo-Svevo-Preis 2009

Annette Pehnt ist für ihr Lebenswerk mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet worden.
Der mit 15.000  Euro dotierte Literaturpreis wird seit 2001 vergeben und ehrt ein literarisches Lebenswerk. Über die Vergabe konnte in diesem Jahr die Schriftstellerin Katja Lange-Müller als Jurorin entscheiden.
Am 4. Juni fand die feierliche Preisverleihung im Literaturhaus Hamburg statt. Die Laudatio hielt Katja Lange-Müller, im Anschluss las Annette Pehnt aus ihren Werken.