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Lesefest Seiteneinsteiger

Es ist das größte Lesefestival für Kinder und Jugendliche in Deutschland, das im Auftrag der Kulturbehörde und der Behörde für Schule und Berufsbildung alljährlich in Hamburg veranstaltet wird. Viele der 200 Lesungen und Mitmach-Workshops, die vom 7. bis zum 15. Oktober veranstaltet werden, finden an Schulen statt, doch auch die Hamburger Bibliotheken, Stiftungen, das Lesehaus Dulsberg, das Kinderbuchhaus im Altonaer Museum, Kulturhäuser und Museen beteiligen sich.

Einen Schwerpunkt setzt das Festivals unter dem Motto „Weggehen und Vertreibung“ auf die Themen „Flucht, Integration und Toleranz“. Zu Wort kommen dabei vor allem Kinder, die es selbst betrifft: Die Hamburger Illustratorin Birte Müller entwickelt mit IVK-Klassen eigene Bildergeschichten, der Star-Fotograf Jan von Holleben macht sich mit Kindern einen – multimedialen – Reim auf die Frage „Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?“. Auch Kirsten Boie, Julya Rabinowich, Cornelia Franz und viele andere Künstler laden zu Veranstaltungen rund um das Thema ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf spannenden Sachbüchern, in denen Wissenschaftler, Autoren und Journalisten ihre Fachgebiete für junge Leser vorstellen: Zu einer Experimenteshow lädt TV-Star Ralph Caspers, beim Science Talk mit dem Wissenschaftler Dong-Seong Chang erfährt man, warum „das Hirn seinen eigenen Kopf hat“ und Hilal Sezgin diskutiert bei Greenpeace darüber, ob vegane Ernährung gut für das Klima ist. Weitere Veranstaltungshighlights richten sich an den Seiteneinsteiger-Wochenenden vor allem an Familien. Im Wildpark Schwarze Berge unternimmt zum Beispiel die „Wieso? Weshalb? Warum?“-Autorin Andrea Erne am 9.10. eine Naturerlebnisführung mit Kindern ab 5 Jahren und beantwortet Fragen über die Tiere und den Park.
Weitere Infos hier: http://www.seiteneinsteiger-hamburg.de

Deutscher Buchpreis 2016 - Die Shortlist

178 Titel wurden von der Jury „gesichtet“, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen. Nach den 20 Romanen der Longlist, haben Thomas Andre, Lena Bopp, Berthold Franke, Susanne, Jäggi, Christoph Schröder, Sabine Vogel und Najem Wali, die sieben Jurorinnen und Juroren, jetzt die sechs Titel der Shortlist bekanntgegeben.

Nominiert sind:
Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)
Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2016 findet am 17. Oktober in Frankfurt statt.

Hinter der Schriftstellerfamilie Mann

Eine Ausstellung des Goethe-Instituts Sao Paulo und des Buddenbrookhauses Lübeck geht den Spuren der Mutter von Thomas und Heinrich Mann nach, die Brasilianerin war und 1851 mitten im Urwald bei Rio de Janeiro geboren wurde. Der Weg von Julia da Silva-Bruhns verheiratete Mann, genannt Dodo, führte vom „Glück in den Tropen“ in das – für Thomas Mann - „mittelalterliche Lübeck“ und die Ehe mit dem Finanzsenator Mann. Nach dem frühen Tod des Senators 1891 zog es Julia Mann in die Bohèmestadt München. Sie führte ein Leben zwischen den Kulturen, das für das spätere Exil und Weltbürgertum ihrer Schriftstellersöhne Heinrich und Thomas sowie für dessen Künstlerkinder prägend war.
Die Ausstellung stellt die drei Lebensetappen Julia Manns in Brasilien, Lübeck und München mit Schwerpunkt auf Brasilien dar.
Kuratoren der Ausstellung sind Dr. Dieter Strauss, ehem. Leiter der Goethe-Institute von Sao Paulo und Santiago de Chile, und die Brasilianerin Maria A. Senne. Dieter Strauss publizierte u.a. „Oh Mann, oh Manns – Exilerfahrungen einer berühmten deutschen Schriftstellerfamilie“ (2011) und ist Mitherausgeber des Ausstellungskatalogs: „Julia Mann: Brasilien - Lübeck - München“ (1999). Zur Eröffnung einer Ausstellung am 14. September spricht Dr. Dieter Strauss über den Einfluss von Julia Mann auf das literarische Werk ihrer Söhne Thomas und Heinrich sowie ihres Urenkels Frido, des Lieblingsenkels von Thomas Mann.
Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Vortragsraum, 1. Etage, 18.00 Uhr Eintritt frei.

Günter Kunert – Das bildnerische Werk

Günter Kunert, er gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der deutschen Literatur in den letzten Jahrzehnten, zeigt in der Freien Akademie der Künste eine Ausstellung mit seinem bildnerischen Werk. Die Eröffnung findet am 14. September um 14.00 Uhr statt. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Die Ausstellung wird bis zum 23. Oktober gezeigt, dienstags bis sonntags, 11.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 5.-/3.- Euro.

Wunder der erschaffenen Dinge – Osmanische Manuskripte in Hamburger Sammlungen

Erstmals wird eine Auswahl der osmanischen Manuskripte in Hamburger Sammlungen in einer Ausstellung Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky zusammengeführt. Die Exponate repräsentieren die Vielzahl der Manuskriptkulturen, in denen sich die verschiedenen Ethnien, Sprachen und Konfessionen des bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts bestehenden Osmanischen Reiches widerspiegeln. Die Ausstellung ist Teil des „Turkologentag 2016“, der von der Gesellschaft für Turkologie, Osmanistik und Türkeiforschung (GTOT e. V.) sowie dem Arbeitsbereich Turkologie der Universität Hamburg ausgerichtet wird (14. bis 17. September 2016).
Ein reich bebilderter Ausstellungsband erscheint in der Zeitschriftenreihe manuscript cultures des Sonderforschungsbereiches „Manuskriptkulturen in Afrika, Asien und Europa“ der Universität Hamburg als Druck sowie open-access im Internet.
Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Prof. Dr. Claus-Peter Haase zum Thema „Property obliges – early Islamic manuscript collections in Hamburg and other North German libraries“.
Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee, Vortragsraum, 19.00 Uhr, Eintritt frei. Die Ausstellung wird im Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Stabi gezeigt, der Eintritt ist frei.

51. Deutscher Historikertag

Unter dem Motto „Glaubens-Fragen“ findet vom 20.-23. September der 51. Historikertag in hamburg statt. Sämtliche Informationen und das öffentliche Programm findet man hier: www.historikertag.de.

VI. Internationaler Graphic Novel Salon

Zum Auftakt des Hamburger Comicfestivals, das vom 29. September bis zum 2. Oktober stattfinden wird, gibt es wieder einen Graphic Novel Salon. Mit dabei sind Matthias Lehmann (FR), Tyto Alba (ES), Katrin Bacher (DE) und Sara Colaone (IT) – vier Künstler, drei spannende Werke: Vorgestellt werden die deutsch-spanische Gemeinschaftsarbeit „Tante Wussi“, die vom Leben einer Familie zwischen dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland erzählt, der Band „Insel der Männer“, in dem es um den Umgang des Mussolini-Regimes mit sexuellen Minderheiten geht, und „Die Favoritin“ eine Erzählung über Geschlechterrollen, Körper und Identität.
Institut Français, Heimhuder Str. 55, 19.00 Uhr, Eintritt frei. Anmeldung unter Tel.: 040-41332545.

„Flandziu“ über „Schwarze Literatur im 20. und 21. Jahrhundert“

Die Halbjahresblätter für Literatur und Moderne „Flandziu“, die im Hamburger Verlag Shoebox House von Jürgen Klein herausgegeben werden, widmen sich in der im Sommer neu erschienenen Ausgabe in Essays und Literatur u.a. von Claus-Artur Scheier, Thomas Bernhard, Gregor Szyndler Nora Gomringer, Michael Augustin, Wolfgang Koeppen, Friedhelm Rathjen und Dominic Angeloch dem „Schwarzen, Düsteren“ in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.
Weitere Infos und Bestelladresse: www.shoboxhouse-verlag.de

André Georgi wird 2017 Inselschreiber auf Sylt

Das 17. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber erhält 2017 André Georgi. Er hat den Wettbewerb mit einer Geschichte über Caspar David Friedrichs Bild "Mönch am Meer" gewonnen. Das mit 2.000 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt dotierte Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben. Thema der Ausschreibung war "Am Rand".

BKM Preis Kulturelle Bildung 2017 ausgeschrieben

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat Spitzenorganisationen, Stiftungen und weitere Multiplikatoren eingeladen, ihre Vorschläge für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 einzureichen.
Der Preis wird im kommenden Jahr zum neunten Mal verliehen. Eine Fachjury wählt aus den Vorschlägen herausragende Projekte aus, die Kultur innovativ und beispielhaft vermitteln - auch an Menschen, die bisher kaum Zugang zu kulturellen Angeboten hatten.
Die Vorschlagsberechtigten können bis zum 31. Oktober 2016 jeweils maximal drei Vorschläge einreichen. Eine Fachjury wird anschließend die zehn besten Projekte auswählen, von denen sieben eine Nominierungsprämie in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Die drei ersten Preise sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert.
Nähere Informationen sind auf der Website www.kulturstaatsminsterin.de abrufbar.

Fluchtpunkt Hamburg

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di(VS) lädt geflüchtete Schriftsteller, Journalisten, Blogger und Medienschaffende in Hamburg dazu ein, Texte über die Ursachen und den Verlauf ihrer Flucht und über das Ankommen in Hamburg für eine Anthologie zu schreiben. Die Sprache kann selbst gewählt werden, Texte aus Fremdsprachen werden ins Deutsche übersetzt. Alle, die Ian dem Projekt teilnehmen möchten, sind ab August eingeladen, an jedem 1. Donnerstag im Monat an einer Schreibwerkstatt in der Zentralbibliothek teilzunehmen.

1. Termin: 1. August, Zentralbibliothek, Raum "Sprachen" in der Ebene 3, Hühnerposten 1, 17.00 Uhr – 18-30 Uhr, Eintritt frei.

Das Projekt wird unterstützt von f & w- fördern und wohnen und mit Mitteln der Kulturbehörde Hamburg.

„Ding Ding Ding“

Im Hamburger Textem Verlag ist eine neue Ausgabe der Zeitschrift „Kultur & Gespenster“ erschienen. Thema: „`DING DING DING´ Heimsuchung & Haushaltung“, für 16.- Euro erhältlich im Buchhandel oder direkt bei Textem. Zum Erscheinen gibt es am 4. Juni eine Party im Hamburger Vorwerkstift und 11. Juni um 12.00 Uhr einen Sektempfang im Rahmen von MISS READ: The Berlin Art Book Fair 2016, Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Halle 1+2.

Weitere Infos hier: http://www.textem.de/kulturgespenster.html

Das Festival "Theater der Welt" gastiert 2017 in Hamburg

Das Festival ‚Theater der Welt‘, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Hamburg hatte sich für das Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie um die Austragung beworben und wird nun 2017 gleich zwei kulturelle Glanzlichter präsentieren können. Das Festival wird mit zahlreichen Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt einen einzigartigen Überblick über die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Theaters geben.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Theater der Welt“ ist ein Publikumsmagnet sowohl für die hamburgische Bevölkerung als auch für Gäste aus aller Welt und wird den ausgezeichneten Ruf Hamburgs als Theater- und Kulturstadt weiter stärken.“

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de