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„African HipHop – A Lesson for European Democracy“

Ein Symposium, das am 6. und 7. Februar mit einem großen Programm auf Kampnagel stattfindet, thematisiert die Ursprünge des HipHop in den Traditionen der „Oral History“ Westafrikas und seine Entwicklung in der Gegenwart. Bei der „Lesson for EuropeanDemocracy“, wie die Veranstaltung über „African HipHop“ untertitelt ist, treffen Vertreter der deutschen HipHop-Szene wie die B-boy-Legende Storm auf den amerikanischen HipHop Aktivisten Bakari Kitwana, die Senegalesen Matador und Djily Bagdad auf die amerikanische Rapperin Akua Naru. Sie diskutieren, wie Kunst politische Positionen entwickeln kann, ohne selbst Teil von Politik zu werden; wieso die senegalesische HipHop-Kultur so vielfältig, populär und einflussreich ist und was man in Europa davon lernen kann. Parallel zu den Vorträgen und Diskussionen werden Workshops angeboten und im Club finden das Breakdance-Battle Hamburg vs. Dakar und ein Beatbox-Battle statt. Krönender Abschluss der Veranstaltung ist am 7. Februar ab 19.30 Uhr das Tanz- und Musikprojekt „Political Bodies“, in dem die deutsch-mexikanische Choreografin Yolanda Gutiérrez und der Dramaturg Jens Dietrich gemeinsam mit dem senegalesischen Musiker Matador, dem afroamerikanischen DJ Zen Jefferson und den besten Bboys & Rappern der Hip-Hop Szene Senegals ein „tänzerisches Wörterbuch“ über die Bürgerbewegung „Y’en a marre“ (deutsch: „Mir reicht’s!“) in Szene setzt, die 2011 im Senegal gegründet wurde. „Urban Poetry Guerilla“ nennen die Rapper und Breakdancer ihre auf öffentlichen Plätzen inszenierten Proteste.

Veranstalter: Kampnagel. Jarrestraße 20, freitags ab 16.00 Uhr, samstags ab 11.00 Uhr.
Tickets: Eintritt frei, Anmeldung über den Ticketlink oder an der Kampnagel Kasse (040 270 949 49).
Weitere Infos: www.kampnagel.de

Zukunftswerkstatt „Stirb und werde!“

Der Buchladen Männerschwarm, gegründet 1981 als „schwuler“ Buchladen und Anlaufstelle für die Community in Hamburg, ist Ende Januar geschlossen worden. Den Männerschwarm Buchverlag wird es weiter geben, doch der Buchladen hat sich als Medienkaufhaus und als Treffpunkt ins Internet verlagert, dort wird eingekauft, aber auch gechattet und geflirtet. Am 18. Februar findet ab 20.00 Uhr im Hein & Viete (Pulverteich 21) nun die Zukunftswerkstatt „Stirb und werde!“ statt, bei der geklärt werden soll, wie sich Hamburgs queere Community in Zukunft mit Büchern und anderen Medien versorgen könnte. Zu dem Gespräch sind alle eingeladen, die Ideen, Tatkraft oder Geld für ein neues queeres Medienkaufhaus einbringen wollen.

AstroArt Literaturwettbewerb 2015

"Alles oder nichts" ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs in diesem Jahr, der erneut zusammen mit einem Stipendium für einen Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben wird.
Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der fünf Normseiten nicht überschreiten darf. Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erneut das mit 1500.- Euro dotierte Schloss-Schreiber-Stipendium vergeben. Für das Stipendium gibt es Residenzpflicht im September 2015. Eine mietfreie Stipendiatenwohnung steht ebenso zur Verfügung wie ein Schreibraum im Bergedorfer Schloss. Einsendeschluss ist der 31. März, die Gewinner werden bis zum 30. Juni benachrichtigt.
Hier die vollständige Ausschreibung und der Teilnahmebogen gibt es auf www.literaturinhamburg.de.

Die Arbeitsstipendien für Hamburger Autoren und Übersetzer 2015

Mehrere Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer
schreibt das Literaturreferat der Kulturbehörde Hamburg aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit einem kurzen, formlosen Antrag bis zum 31. März beim Literaturreferat. Als Stipendienorte stehen von Mitte Juni bis Mitte September eine einfache Ferienwohnung in einem abgelegenen, historischen Bauernhof in der Nordpfalz zur Verfügung und ein Apartment auf einem Gehöft am Meer in Dänemark, wo Aufenthalte im April und Mai sowie im September und Oktober möglich sind. Ein weiteres Stipendium ermöglicht das Kurhotel „Laudinella“ in St. Moritz für den Monat November. Dieses Stipendium ist bekannteren Autoren vorbehalten.
Erstmals wird vom 4. Mai bis zum 31. Mai 2015 zudem ein einmonatiges Stipendium im Brecht-Haus in Svendborg in Dänemark vergeben.
Die Stipendien werden für eine Aufenthaltsdauer zwischen zwei und vier Wochen vergeben. Zusätzlich zu den Mieten übernimmt die Kulturbehörde pauschal 200.- Euro Aufwandspauschale pro Woche für die Stipendiaten. Die Fahrtkosten müssen selbst finanziert werden. Die vollständige Ausschreibung gibt es als PDF-Datei hier.
Bewerbungsadresse: Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat, Dr. Wolfgang Schömel, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg.

„Salon des Refusés“

Für ein von Studierenden der Universität Hamburg organisiertes Lesungsprojekt, den „Salon des Refusés“, der am 4.2.2015 im Literaturhaus stattfindet, werden noch lesewillige Autorinnen und Autoren gesucht, deren Buchprojekte bereits einmal (oder mehrmals) von Verlagen abgelehnt wurden.

Interessierte Autoren können ihre Texte (max. 5 Din-A4-Seiten) und das Ablehnungsschreiben des Verlages bis zum 12.1.2015 unter salon(at)online.de einreichen.
Weitere Infos gibt es auf Facebook


Mara-Cassens-Preis für Regina Scheer

Für ihr Romandebüt „Machandel“, 2014 im Knaus Verlag erschienen, erhält die Journalistin, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Regina Scheer den mit 15.000 Euro dotierten „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ des Literaturhauses Hamburg. Die
Auszeichnung wird seit 1970 verliehen und ist der höchstdotierte Preis für einen
deutschsprachigen Debütroman. Er ist der einzige Literaturpreis, der von einer Leserjury
vergeben wird. Die Stifterin Mara Cassens möchte mit dem Preis Autorinnen und Autoren ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“. Preisträger waren u.a. Max Scharnigg (2011), Andreas Martin Widmann (2012) und Sarah Stricker (2013). Die Verleihung des Preises findet am 8. Januar um 1930 Uhr im Literaturhaus statt.

10. Norddeutsche Handpressenmesse

Die 10. Norddeutsche Handpressenmesse findet vom 16. bis zum 18. Januar im Museum der Arbeit statt. 50 nationale und internationale Buchkünstler zeigen ihre Werke: Künstlerbücher, Handpressendrucke und Einblattdrucke. Die Aussteller sind oft Gestalter, Illustratoren, Schriftsteller und manchmal auch Buchbinder, Verleger und Buchhändler in Personalunion. Zur Messe geben sie den Besuchern Einblick in ihr vielfältiges Handwerk, ein Meister seines Fachs zeigt, wie Papier aus der Bütte geschöpft wird, die Hamburger Buchbindemeisterin Karen Begemann erklärt, wie das Buchbinden funktioniert – und die Setz- und Buchdruckmaschinen der Museumswerkstatt können in Aktion erlebt werden. Einen Messeschwerpunkt bilden Papierschnitte und Pop-up-Bücher, die in einer Ausstellung gezeigt werden.

Lessingtage 2015

Die Lessingtage des Thalia Theaters finden vom 25. Januar bis zum 7. Februar statt und stehen anlässlich der Bürgerbewegungen in Hongkong oder auf dem Maidan unter dem Motto „Aufruhr“. Eröffnet wird das internationale Theaterfestival mit einem Vortrag des Soziologen Richard Sennett. Ein Highlight des Festivals wird die Premiere des Ring-Marathons am 31. Januar, in der erstmals alle vier Teile der Schauspielfassung des „Rings“ in der Inszenierung von Antú Romero Nunes gezeigt werden.

„Malerei als Poesie“

Joan Mirós Verhältnis zur Literatur
und seiner Freundschaft zu bedeutenden Schriftsteller widmet sich unter dem Titel „Malerei als Poesie“ eine Ausstellung im Bucerrius Kunst Forum, die ab dem 31. Januar gezeigt wird. Neben etwa 50 Gemälden aus allen Schaffensphasen des berühmten spanischen Surrealisten zeigt die von Michael Peppiatt und Ortrud Westheider kuratierte Schau eine repräsentative Auswahl aus den über 250 von Miró gestalteten Künstlerbüchern. Die Leihgaben kommen aus international renommierten Sammlungen in aller Welt.

Besucherrekord beim 8. Hamburger Krimifestival

Das Hamburger Krimifestival im November war das erfolgreichste seit Beginn der Zusammenarbeit von Buchhandlung Heymann, Hamburger Abendblatt und Literaturhaus Hamburg: 8270 Krimifreunde besuchten die 18 Veranstaltungen während des fünftägigen Festivals auf Kampnagel. Das entspricht einer Platzauslastung von 94 Prozent.

„HamburgLesen“ 2014

Mit dem Buchpreis „HamburgLesen“ 2014 wurde Maike Bruhns für ihr Buch „Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste“ (Dölling und Galitz Verlag) ausgezeichnet. Während seiner Amtszeit als Hamburger Baudirektor von 1933 bis 1909 hat Fritz Schumacher über 100 öffentliche Neubauten künstlerisch ausgestattet, von denen einige noch heute das Stadtbild prägen: das Finanzamt am Gänsemarkt, die Handwerkskammer, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Krematorium in Ohlsdorf, die Hochschule für Bildende Künste und nicht weniger als vierzig Schulen. Die Kunsthistorikerin Maike Bruhns würde mit ihrem Buch, so hieß es in der Jurybegründung, „öffnet jedem, der es auch nur durchblättert, die Augen für Details und für den großen Plan Fritz Schumachers, eine ganze Stadt schön und lebenswert zu gestalten“. Der Buchpreis „Hamburg Lesen“ ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal von der Staats- und Universitätsbibliothek vergeben.

Walter-Kempowski-Literaturpreis

Die Hamburger Autorenvereinigung vergibt erneut den Walter-Kempowski-Literaturpreis. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren der Geburtsjahrgänge ab 1964 mit einem Text von höchsten fünf Normseiten zum Thema „Nur eine Minute“. Der Preis ist mit 6000.- Euro (1. Preis), 2500.- Euro (2. Preis) und 1500.- Euro (3. Preis) dotiert. Einsendeschluss: 28. Februar 2015.

Die detaillierte Ausschreibung und die Bewerbungsadresse findet man hier: www.hh-av.de/kempowski-literaturpreis

Neue Zeitschrift für Kurzgeschichten

„Hammer + Veilchen“ ist der Titel einer neuen Literaturzeitschrift, die von Günther Emig und Peter Engel herausgegeben wird und Kurzprosa veröffentlichen wird. Die viermal jährlich erscheinenden „Flugschriften“ wird es als Papierversion gegen Portoersatz geben und als kostenlosen Download im Internet-Abo. Jahresbände werden als Book-on-demand publiziert. Die erste Ausgabe erscheint im September. Einen eigenen Text kann man per E-Mail an die Redaktion einreichen.

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de

NachLeseZeit - Offene Literaturkreise in der Buchhandlung Christiansen

Neugierige Leser treffen sich bei Christiansen in vier Literaturkreisen für Erwachsene und diskutieren Bücher zu den Themen "Klassiker eines Landes", "Werke eines Autors", "Junge europäische Literatur" und "Mythen".
Die Treffen finden monatlich statt. Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen!

Weitere Informationen in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, 22763 Hamburg, unter 040/3902072 oder unter buchhandlung-christiansen.de