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Festival der Straßenkünste

STAMP – das internationale Festival der Straßenkünste findet vom 4. bis zum 6. September in Altona statt. Rund um den Altonaer Bahnhof und auf der Großen Bergstraße gibt es Urban Art, HipHop Culture und Straßentheater mit über 1.000 Künstlern. Weitere Infos, die Spielorte und das Programm findet man hier: stamp-festival.de

12. Hamburger Theaternacht

Hamburger Theaternacht
Hamburger Theaternacht, Foto: Niklas Marc Heinecke

Am 5. September laden 42 Bühnen in Hamburg zur 12. Hamburger Theaternacht. Von 16.00 bis 1.00 Uhr nachts werden Ausschnitte aus aktuellen und kommenden Produktionen gezeigt, es wird gesungen, getanzt, improvisiert, musiziert, gelesen, geweint und gelacht.

Als Startpunkt in die Theaternacht fungiert zum ersten Mal eine Open Air-Bühne am Speersort. Auf dem Platz neben der St. Petri Kirche führt Yared Dibaba durch ein vielseitiges Programm. Von dem zentralen Platz in der Innenstatt starten auch alle Busshuttle zu den anderen Spielorten. Die beliebte Abschlussparty findet im Ohnsorg-Theater statt. Alle Infos und das Programm gibt es hier: hamburger-theaternacht.de

Die schönsten deutschen Bücher 2015

Eine Expertenjury der Stiftung Buchkunst ermittelt alljährlich in einer breiten Fahndung die schönsten Bücher. Am Ende erhalten 25 Bücher aus fünf Kategorien die begehrte Auszeichnung. In der Kategorie „Allgemeine Literatur“ wurden in diesem Jahr u.a. ausgezeichnet: Michael Glawoggers „69 Hotelzimmer“, erschienen in Die Andere Bibliothek, die „Hidden Poems“ Konstantínos Kaváfis, Verlagshaus J. Frank Berlin, die Novelle „Magische Rosinen. Die Geschichte von Mascarpone und Sahra Wagenknecht“ von Joshua Groß, Starfruit Publications und A.L. Kennedys Erzählband „Der letzte Schrei“, Hanser Verlag. Wer sich die 25 prämierten Bücher einmal ansehen möchte, geht in die Zentralbibliothek, in der die Titel vom 4. bis zum 29. September gezeigt werden.

„Wie überlebt man gute Bücher?“

Einem „unabhängigen Verlag für wilde Leser“, der im letzten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, widmet sich die nächste Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek. Am 25. August 1964 hat Klaus Wagenbach in Berlin den „selbständigen Betrieb eines stehenden Gewerbes“ angemeldet, der sich mit exponierten politischen und literarischen Überzeugen daran machte, die Bücherwelt aufzumischen. Wagenbach steht bis heute „für ein provokantes Einmischen in öffentliche Debatten, aber auch für die Liebe zur Sprache. Engagement und Ästhetik“, wie Wiebke Porombka in der „TAZ“ schrieb. Gezeigt werden 200 Exponate, darunter auch Briefe, Postkarten, Manuskripte, Schallplatten und natürlich Bücher. Eröffnet wird die Ausstellung am 3. September um 19.00 Uhr mit einem Vortrag der Verlegerin Susanne Schüssler, die zum Thema „Wie überlebt man gute Bücher?“ sprechen wird.

103. Ausgabe von „Decision“ erschienen

Die Literaturzeitschrift „Decision“ ist im Sommer in der 103. Ausgabe erschienen und präsentiert eine kleine und feine Auswahl von Aufsätzen, literarischen Texten und Buchempfehlungen. Winand Herzog widmet sich bspw. in einer „Sprachreise“ dem „Fantern“, einem Wort, das sich „in keinem der gängigen Wörterbücher findet“, aber an zwei, drei Stellen im Werk von Arno Schmidt. Herausgegeben wird die Zeitschrift von Dr. Michael Weh. Die Bestelladresse und weitere Informationen findet man hier: decision-zeitschrift.de

4. Dulsberger Literale

Die 4. Dulsberger Literale findet am 11. und 12. September im Kulturhof Dulsberg statt. Unter dem Motto „Bella Italia“ gibt es an beiden Tagen ein italienisches Dinner mit Lesung und Musik. Weitere Informationen gibt es beim Stadtteilbüro Dulsberg.

Patricia Paweletz neu im Vorstand des LIT

Das Literaturzentrum Hamburg hat seinen Vereinsvorstand bestätigt: Jutta Heinrich bleibt 1. Vorsitzende, als Stellvertreter fungiert der Hamburger Schriftsteller Alexander Häusser. Ebenfalls im Vorstand bestätigt wurden Carola Ebeling, Jana Halamickova, Thomas Plaichinger und Michael Greif. Neu im Vorstand ist die Verlegerin und Autorin Patricia Paweletz.

Kerstin Nedhövel gewinnt AstroArtLiteraturwettbewerb 2015

Nach einer „stundenlangen, hitzigen Debatte“ über einen „Berg aus Bewerbungen“, wie es in der Presseerklärung heißt, stehen die Preisträgerinnen und Preisträger des AstroArtLiteraturwettbewerbs 2015 fest: Der AstroArt-Wanderpokal geht in diesem Jahr nach Essen. Kerstin Nethövel hat den Wettbewerb mit ihrem Text „Gastgeschenke“ gewonnen.

Zweitplatzierter ist der Berliner Autor Marc Anton mit seinem Text „Zwölf kleine Worte“, gefolgt von der Innsbrucker Schriftstellerin Johanna Klampfer, Suse Schröder und Dietmar Schubert. Schlossschreiberin im Bergedorfer Schloss wird die Berliner Autorin Suse Schröder, die nicht nur mit ihrem Text „Einmal im Leben“, sondern „vor allem mit ihrem Motivationsschreiben“ überzeugte.

Die Verleihung der Preise findet am 29. August ab 18.00 Uhr im Bergedorfer Schloss statt. Der Eintritt ist frei.


Hamburger Theater Festival 2015

Szenenfoto Faust I und II
Szenenfoto aus „Faust“. Das Stück in der Regie von Robert Wilson gastiert am 6. und 7. November auf Kampnagel, Foto: Lucie Jansch
Das Hamburger Theater Festival bringt in diesem Herbst zum siebenten Mal herausragende und viel diskutierte Produktionen nach Hamburg. Zehn Stücke präsentieren sich den Hamburgern in der Zeit vom 5. Oktober bis zum 9. November 2015, wobei das Programm von drei Klassikern der deutschen Literatur geprägt ist.

Fünf der zehn Produktionen des Theaterfestivals stammen Goethe, Schiller und Lessing, und in allen geht es um den Themenkomplex „Macht – Ohnmacht“. Dass diese Dichotomie nicht nur die deutschen Klassiker bestimmt, sondern vielmehr ein universelles Spielfeld für Dramatiker ist, zeigt sich auch in den fünf weiteren Stücken auf dem diesjährigen Spielplan. Zu fast allen Produktionen gibt am ersten Veranstaltungsabend eine Einführung in das Stück durch den verantwortlichen Regisseur. Einen starken Akzent setzt das Festival in diesem Herbst auf das Berliner Ensemble und seinen Intendanten Claus Peymann. Aus gutem Grund: 2017 gibt Claus Peymann die Intendanz des Berliner Ensembles auf. Das Hamburger Theater Festival hat deshalb u. a. das bildgewaltige „Faust“-Spektakel der laufenden Spielzeit von Robert Wilson und Herbert Grönemeyer im Programm.

Viele weitere Infos findet man unter http://www.hamburgertheaterfestival.de
Tickets gibt es an der Kasse im Schauspielhaus (Tel.: 040 / 24 87 13) und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Das Festival "Theater der Welt" gastiert 2017 in Hamburg

Das Festival ‚Theater der Welt‘, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Hamburg hatte sich für das Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie um die Austragung beworben und wird nun 2017 gleich zwei kulturelle Glanzlichter präsentieren können. Das Festival wird mit zahlreichen Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt einen einzigartigen Überblick über die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Theaters geben.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Theater der Welt“ ist ein Publikumsmagnet sowohl für die hamburgische Bevölkerung als auch für Gäste aus aller Welt und wird den ausgezeichneten Ruf Hamburgs als Theater- und Kulturstadt weiter stärken.“

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de