Veranstaltungen

Mittwoch, 03.05.2017


Buchpremiere mit Friedrich Dönhoff

„Heimliche Herrscher“




Innerhalb weniger Stunden werden mehrere unbescholtene Leute ermordet. Am helllichten Tag und im sonst so sicheren Hamburg: Zuerst stirbt ein Automechaniker, dann ein Jugendmeister im Tischtennis, schließlich eine angesehene Zahnärztin. Drei Menschen aus unterschiedlichen Milieus, die sich nicht kannten. Friedrich Dönhoff lässt seinen Kommissar Sebastian Fink in dem spannenden Fall ermitteln, der die Hamburger Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt.

Wie sich herausstellt, hatten sich die Opfer alle für Flüchtlinge engagiert, aber mit ganz unterschiedlichen politischen Gesinnungen. Haben die Morde vielleicht damit zu tun? Kommissar Sebastian Fink und sein Team stehen unter Druck, denn niemand weiß, ob es weitere Opfer geben wird und wen es trifft. Auf der Suche nach Ablenkung und Inspiration taucht Sebastian ins Hamburger Nachtleben ein, wo Marissa, seine neue Liebe, als DJane das Party-Volk zum Tanzen bringt. Dann schlägt der Mörder wieder zu – brutal und unerbittlich. Und Fink erkennt, dass er dort suchen muss, wo Menschen im Schutz der Dunkelheit Geschäfte machen.

Friedrich Dönhoff stellt seinem Krimi zum ersten Mal in Hamburg vor. Moderation: Volker Albers.

Buchhandlung Heymann, Osterstr. 134, 20.30 Uhr, 12.- Euro. Tickets gibt es überall bei Heymann sowie unter www.heymann-buecher.de.


Lesung mit Chris Kraus

„Das kalte Blut“

Der Autor und Regisseur Chris Kraus liest aus seinem neuen Roman über zwei deutschbaltische Brüder im Strudel des 20. Jahrhunderts - ein Drama von Verrat und Selbstbetrug, das von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt. Moderation: John Cohen.

Hub und Koja Solm sind einander in aufrichtiger Bruderliebe zugetan: strahlend-extrovertiert der Ältere, empfindsam der Jüngere. Koja möchte wie sein Vater als Künstler leben, doch politische Umbrüche und finanzielle Sorgen machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Und so lässt er sich in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts von seinem großen Bruder Hub in die NS-Bewegung in Lettland und später in Berlin hineinziehen.
Beiden Brüdern gemeinsam ist die leidenschaftliche Liebe für ihre Adoptivschwester Ev. Als sich herausstellt, dass Ev jüdische Wurzeln hat, kann Koja, inzwischen Obersturmführer der SS, sie vor der Vernichtung bewahren.
Nach dem Krieg und seiner Rückkehr aus sowjetischer Gefangenschaft muss sich Koja neu erfinden und verstrickt sich als Doppelagent immer mehr in Verrat und Lüge. Selbst Ev gegenüber, mit der er nach Israel zieht und die nur noch eines will: die reine Wahrheit über die Täter von damals zu Tage fördern.

Cohen & Dobernigg Buchhandel im Nochtspeicher, Bernhard-Nocht-Straße 69a +, 19.30 Uhr, 10.- Euro.


Lesung

„Alla fine dogni cosa“

Der italienische Schriftsteller Mauro Garofalo liest aus seinem Debütroman, der die Geschichte von Johann Trollam alias Rukelerzählt – in den 30er Jahren deutscher Meister im Halbschwergewicht. Moderation und Übersetzung: Francesca Bravi.

Istituto Italiano dCultura, Hansastr. 6, 19.00 Uhr
Eintritt frei. Anmeldung unter Tel.: 040-39999130 oder per E-Mail an events@iic-hamburg.de


Lesung

„Der Bruder“

Oliver Döring liest aus seinem Kriminalroman.

Mathilde – Literatur und Café. Bogenstr. 5, 20.15 Uhr, 5.- Euro.


Lesung

„Wahre Verbrechen – Wahre Geschichten“

Christian Redl liest aus dem True-Crime-Magazin „Stern Crime“ und sorgt für „Suspense á la Alfred Hitchcock“.

St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 19.30 Uhr, 25.- Euro.


Philosophieren für Kinder

„Gedankenflieger“

Im Rahmen der Reihe philosophiert Kristina Calvert mit Kindern ab 6 Jahren über die Frage „Wie mutig willst du sein?“ Ausgangspunkt ist dabei die Ballade „Der Taucher“ von Friedrich Schiller.

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 9.00 Uhr und 11.00 Uhr, 80.- Euro pro Schulklasse. Anmeldung unter gedankenflieger@literaturhaus-hamburg.de erforderlich.


Vortrag

„ Ein nicaraguanischer Kosmopolit der Literatur des Fin de siècle“

Vortrag von Prof. em. Dr. Klaus Meyer-Minnemann, Institut für Romanistik, Arbeitsbereich Hispanistische Literaturwissenschaft, Universität Hamburg, über Rubén Darío (1867–1916). Der Vortrag findet im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Kosmopolitismus als Programm - Von künstlerischen und sozialen Modernisierungsprozessen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert in Lateinamerika und Europa“ statt.

Universität Hamburg, Philosophenturm, Hörsaal F, Von-Melle-Park 6, 18.00-20.00 Uhr, Eintritt frei.