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Mittwoch, 04.04.2012


Ausgezeichnet

Preis der Literaturhäuser für Feridun Zaimoglu




Seit Jahren mischt er mit Poesie in der Feder und Politik im Kopf die Gegenwartsliteratur auf: Feridun Zaimoglu, 1964 in Anatolien geboren und seit über 40 Jahren in Deutschland zu Hause, gehört mit „Kanak Sprak“ und seinen ebenso kraftvollen wie poetischen Romanen „Leyla“, „Liebesbrand“ und „Hinterland“ zu den wichtigsten Repräsentanten einer neuen deutschsprachigen Literatur, die sich immer wieder auch in politischen Debatten dezidiert zu Wort meldet. In der Jurybegründung für die Auszeichnung mit dem Preis der Literaturhäuser, der seit 2002 verliehen wird und einen Autor ehrt, der mit seinem literarischen Werk und seinem Vortragsstil ästhetische Maßstäbe setzt, heißt es: „Was Feridun Zaimoglu vorliest, es wird nicht beschrieben, es passiert – auf der Bühne, vor den Augen des Publikums. Mit unnachahmlicher Emphase schlägt Zaimoglu den Sätzen den Takt.“ Wer sich davon überzeugen will, geht ins Literaturhaus, wo Feridun Zaimoglu aus seinem neuen Roman „Ruß“ lesen wird, über den „Die Zeit“ urteilte, dass er „ein ernsthafter Versuch sei, unbürgerliche Literatur zu schreiben. So etwas traut sich kaum noch ein Autor“. Eine Laudatio auf den Preisträger spricht Volker Weidermann.

Veranstalter: Literaturhaus. Schwanenwik 38, 19.30 Uhr. Eintritt: 8.-/6.- Euro.


Lesung

„Literatur-Quickie“

mit Matthias Kröner. Lesezeit: 17 Minuten.

Veranstalter: Feldstern. Sternstr. 2, 22.02 Uhr. Eintritt frei.


Lesung

„Kriegsmaschinen – Roboter im Militäreinsatz“

Dr. Hans-Arthur Marsiske liest aus seinem neu erschienenen Buch und zeigt Filmbeispiele.

Veranstalter: Metropolis. Kleine Theaterstr. 10, 19.00 Uhr.