
Kristof Magnusson, Foto: Smilla Dankert
Das Markenzeichen von Kristof Magnusson sind Krisen. Voller ironischer Brechungen und mit viel Sinn für die beiläufige Skurrilität der Ereignisse verknüpft der in Berlin lebende Schriftsteller und Übersetzer die persönlichen Krisen seiner Protagonisten mit den Krisen der Welt. In »Das war ich nicht« ist das die Finanzkrise, in seinem »Arztroman« stehen die Krisen im Emergency Room im Fokus und in »Ein Mann der Kunst« fischt er in den Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs. Mit seinem neuen Roman lädt er nun zu einer »Reise ans Ende der Geschichte« und damit zu einem Epochenbild der Zeit kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Wiedervereinigung. Es ist eine furiose Agent:innensatire.