Monika Maron, Foto: Jonas Maron
Berühmt wurde Monika Maron schon mit ihrem Debütroman »Flugasche« (1981), der als erste literarische Auseinandersetzung mit der Umweltverschmutzung in der DDR gilt. In der Folge hat sie mehr als zehn Romane, Essay- und Erzählbände veröffentlicht und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kleist-Preis. Ihre jetzt erschienenen Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1980–2021 geben tiefe Einblicke in das Leben einer großen Schriftstellerin. In der DDR war Maron eine Gefangene von Zensur und kultureller Willkür, der es aber auch schon vor ihrer Ausreise im Jahr 1988 immer wieder möglich war zu entfliehen: nach London, New York und Rom. Als Reisende zwischen den Systemen und Kontinenten wirft sie ihren ganz eigenen Blick auf die Welt.