Hasnain Kazim, Foto: Peter Rigaud
Hasnain Kazim, Spross einer schiitisch-muslimischen Familie und selbst evangelisch-christlich aufgewachsen, stellt sein Essay über den Islam vor. Der gebürtige Oldenburger und Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer ist im Alten Land aufgewachsen und hat jahrelang als Korrespondent in muslimisch geprägten Ländern, in Pakistan und der Türkei gelebt. Entlang weltpolitischer Ereignisse und privater Erfahrungen zeichnet er sein persönliches Bild des Islam, widmet sich familiären Zwängen sowie Fragen der Gleichberechtigung. Dem Kampf für Demokratie, für religiöse Toleranz und Menschenrechte, der auch innerhalb des Islam geführt wird. Ein Text, der das Unbehagen vieler Menschen in Worte kleidet und zugleich pauschaler „Islamkritik“ etwas entgegensetzt.