Judith Hermann, Foto: Andreas Reiberg
Wie lässt sich etwas verstehen, das im Verborgenen bleibt? Wie kann etwas fassbar werden, von dem wir zwar wissen, dass es da ist und wirkt, aber ohne sich zu zeigen, ohne bewusste Erinnerung daran? Darum geht es in dem neuen Buch von Judith Hermann. In »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« (S. Fischer) begibt sie sich auf die Spurensuche nach einer Geschichte, die nicht mehr erzählt werden kann und doch erzählt werden muss. Es ist eines der Ereignisse des literarischen Frühlings. Judith Hermann stellt ihren Roman im Literaturhaus vor. Moderation: Jan Ehlert