Gaea Schoeters, Foto: Anna Weise
Ihr erster Roman »Trophäe« (2024) ist eine große und sehr böse Parabel über Großwildjagd, koloniale Finsternisse in der Gegenwart und das Phantombild eines wilden, echten Afrikas, dem schon Hemingway hinterherjagte. Im letzten Herbst hat die flämische Schriftstellerin, Journalistin und Librettistin Gaea Schoeters dann mit ihrem schmalen Roman »Das Geschenk« eine grandiose Satire nachgelegt. Sie spielt im politischen Berlin und geht auf einen ganz realen Streit zwischen Botswana und Deutschland zurück. Gaea Schoeters stellt ihren Roman in der Bücherstube Fuhlsbüttel vor.