Freitag, 20.02.2026


Buchpremiere mit Norbert Gstrein

»Im ersten Licht«

Norbert Gstrein
Norbert Gstrein, Foto: Heike Huslage-Koch
Er ist einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis. Nach seinem zuletzt erschienenen Romanen »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und »Vier Tage, drei Nächte« (2022) erzählt Norbert Gstrein in »Im ersten Licht« (Hanser Verlag) die Geschichte eines Lebens im 20. Jahrhundert. In der Buchhandlung Wassermann in Blankenese stellt er seinen Roman vor. Moderation und Gespräch: Rainer Moritz.

Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich »Im ersten Licht« dieser großen Frage der Gegenwart.

Buchhandlung Wassermann, Elbchaussee 577, 19.00 Uhr, € 20,–


Lesung

»Matjes al dente«

Buchpremiere mit Christiane Franke und Cornelia Kuhnert.

Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 19.30 Uhr, € 13,–/11,–


Lesung

»Das Salz in der Luft«

Janne Mommsen stellt seinen neuen Roman vor. Moderation: Frank Menden.

stories! Die Buchhandlung, Straßenbahnring 17, 19.30 Uhr € 10,–/8,–


Lesung mit Carmen Korn

»In den Scherben das Licht«

Carmen Korn, Foto: Charlotte Schreiber
Carmen Korn liest aus ihrem neuen Roman, in dem drei Figuren im Hamburg der Nachkriegszeit zusammenfinden: In den Trümmern der zerbombten Stadt lernen sich Gert und Gisela kennen, die ihre Familien im Krieg verloren haben und nun nach Hoffnung suchen. Sie finden sie im Keller eines Hauses, das der einstigen Schauspielerin Friede Wahrlich gehört. Eine ungewöhnliche Frau, die in ihrer Vergangenheit gefangen ist und doch fest daran glaubt, dass es eine hellere Zukunft gibt. In ihrer Küche wächst eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig Halt gibt. Aber die Schatten der Vergangenheit sind lang: Was geschah mit Giselas Familie? Lebt Gerts kleine Schwester noch? Und was wurde aus den beiden Männern, die Friede einst liebte? Moderation: Anouk Schollähn.

Büchereck Niendorf Nord in der Aula der Grundschule Sachsenweg, Sachsenweg 74, 19.30 Uhr, € 15,–


Lesung

»Deutsch genug?«

Die Journalistin Ira Peter stellt ihr Buch über die Frage »Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen« vor und zur Diskussion.

Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, 19.30 Uhr, € 12,–


Buchdruckwerkstatt

»Satz und Druck«

In der Buchdruckwerkstatt des Museums der Arbeit lüften Mitarbeiter des Museums oder ehemalige Setzer und Drucker die Geheimnisse der »Schwarzen Kunst«.

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 14.00 bis 15.00 Uhr, Museumseintritt, https://shmh.de