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Montag, 23.03.2020


Benjamin Quaderers »Für immer die Alpen«

Die Wahrheit über Staatsfeind Nummer 1

Benjamin Quaderer
Diese Geschichte ist in unzähligen Berichten und Nachrichten um die Welt gegangen. Sie handelt von Größenwahn, Geldwäsche, Erpressung und von einem Whistleblower, der zu Liechtensteins Staatsfeind Nummer 1 wurde. Der junge österreichische Schriftsteller Benjamin Quaderer erzählt sie in seinem Debüt »Für immer die Alpen« (Luchterhand Verlag), das man auch als semidokumentarischen Roman lesen kann. Er changiert meisterhaft zwischen Lüge und Wahrheit, erzählt ganz und gar Unglaubliches und beschert seinen Leser*innen mindestens einen großen Spaß.


22.03.2019 | Literatur in Hamburg
Ab ins Museum!

Das Digitalprogramm der Hamburger Museen

Weblesungen
1200 Jahre Stadtgeschichte auf einen Klick – das gibt es im Digitalprogramm der Hamburger Museen, das bei Tag und bei Nacht erreichbar ist und vor allem auch dann, wenn die Museen geschlossen bleiben müssen. Das Online-Magazin bietet Dossiers, Hamburgensien, historische Bildstrecken mit Hamburg-Ansichten und herausragende Funde aus den Sammlungen. Das Hafenmuseum lädt zu einem 360°-Blick ins Depot und das Museum für Hamburgische Geschichte zu einem virtuellen Gang durch die Ausstellung »Tattoolegenden«



21.03.2019 | Literatur in Hamburg
Weblesungen

866 Weblesungen von 313 Autor*innen

Weblesungen
Fast dreißig Jahre lang hat der Hamburger Autor und Literaturveranstalter Rüdiger Kässner im Auftrag der Behörde für Kultur und Medien Autor*innen aus der Hamburger Literatur zu »Weblesungen« eingeladen, die dann auf »literaturinhamburg.de« veröffentlicht wurden. Das Archiv umfasst 866 Lesungen – jede Menge Hörstoff für die Tage und Wochen, in denen keine Veranstaltungen stattfinden können.

Zum Archiv der Weblesungen



Indiebookday 2020

Tag des unabhängigen Buchhandels

Für kleine Buchhandlungen und Verlage sind dies schwere Zeiten, auch der Indiebookday, den es seit 2013 auf Initiative des Hamburger Mairisch Verlages gibt, kann darüber nicht hinweg täuschen. Doch die Idee des Indiebookdays greift andererseits gerade jetzt, wo die Geschäfte geschlossen bleiben müssen und keine Lesungen und Büchertische zur Beteiligung einladen, denn gefragt ist die Solidarität von Leser*innen. Beteiligen kann man sich ganz einfach: Man kauft heute oder in den nächsten Tagen einer Buch aus einem kleinen unabhängigen Verlag, das geht in Zeiten von CONVID-19 ganz einfach auch online, telefonisch oder per E-Mail. Sobald das Buch mit der Post zu Hause eingetroffen ist, postet man ein Foto des Covers, des Buches, oder von sich selbst mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk.

Näheres zu den Aktionen unter:
https://www.indiebookday.de


20.03.2019 | Literatur in Hamburg
Hamburger Bücherhallen

Kostenloser Zugang zu digitalen Angeboten

Friedrich Hölderlin
Die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen bieten allen Hamburger*innen für die kommenden sechs Wochen einen kostenfreien Zugang zu den digitalen Medien. Wer sich per E-Mail oder telefonisch anmeldet, erhält eine Kundennummer und ein Passwort. Ausleihen kann man eMedien in der »Onleihe«, es gibt aber auch viele Filme und Musik, die man streamen kann. Für Schülerinnen und Schüler gibt es online Zugang zu Datenbanken, zum Duden-Basiswissen und vielen anderen Nachlagewerken.


20.03.2019 | Literatur in Hamburg
Online-Lesung zu Hölderlins 250. Geburtstag

»Hyperion«

Friedrich Hölderlin
Am 20. März 1770 wurde in Lauffen am Neckar im Herzogtum Württemberg der Dichter Friedrich Hölderlin geboren. Zum 250. Geburtstag des Dichters, der heute als Vorreiter der modernen Poesie gefeiert und verehrt wird, sind mehrere Bücher erschienen, und es waren zahllose Veranstaltungen geplant, die nun nicht stattfinden können. Immerhin aber gibt es eine Livelesung: Seit 10.00 Uhr wird auf www.Literatucafé.de Hölderlins »Hyperion« gelesen.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Jonathan Coes »Middle England«

Adieu, Merry Old England

Jonathan Coe
Mit »Middle England« (Folio Verlag) von Jonathan Coe ist in diesem Frühjahr ein großartiger Brexit-Roman erschienen. Die klug-ironische Komödie verwebt die politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen von 2010 bis 2019 meisterhaft mit dem Leben einer Mittelstandsfamilie in den idyllischen Midlands.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Konzertierte Maßname gegen die Kultur-Flaute durch COVID-19

One Hamburg

One Hamburg
Die Hamburger Agentur »Geheimtipp Media« hat den Social-TV-Sender ONE HAMBURG freigeschaltet. Unter dem Motto »Wenn ihr nicht mehr zur Kultur könnt, bringen wir sie jetzt eben zu euch nach Hause!« präsentiert der Sender Livestream Panels, Live-Podcasts, News, Interviews, Konzerte, Lesungen und Co., die man vom Sofa aus verfolgen kann. Das Projekt wird von Hamburg Marketing unterstützt.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf die Kreativwirtschaft

Hamburg Kreativgesellschaft veröffentlicht Infos über Hilfsangebote

Die Kulturbranche in Deutschland stürzt durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Krise. Vom großen Theater und Festival über Kinos und Musikclubs bis zu den zahllosen Freischaffenden im kulturellen Bereich sind die Umsatzeinbußen schon innerhalb weniger Wochen existenzbedrohend. Die Hamburg Kreativgesellschaft hat die Auswirkungen der Krise zusammengefasst und stellt auch die Sofortmaßnahmen und Hilfestellungen von Verbänden, Behörden und dem Bund vor.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
Literaturfestivals

lit.COLOGNE steht vor existenzieller Herausforderung

Nachdem die lit.COLOGNE durch die Ausbreitung des Corona-Virus das für diesen März geplante Festival absagen musste und mit der Buchkette Thalia nun auch einer der Hauptsponsoren abgesprungen ist, steht das größte Literaturfestival Europas vor dem Aus. Das meldete das Börsenblatt. »Das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens ist immens und gefährdet den Fortbestand des Festivals. Entsprechend schmerzhaft ist der Ausstieg von Thalia Bücher ab 2021 für uns«, kommentierte lit.COLOGNE-Geschäftsführer Rainer Osnowski.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
Benjamin Maack erzählt von seiner Depression

Wenn das Ich plötzlich verloren geht

Benjamin Maack
Sein Erzählband »Monster« (2012) wurde mehrfach für seine »wirklich brillanten Geschichten« (WDR) ausgezeichnet, gleichzeitig kletterte Benjamin Maack als Journalist auf der Karriereleiter nach oben, bis er unvermittelt mehrere Gänge zurückschalten musste. Sein neues Buch »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« (Suhrkamp Verlag) erklärt, warum: Es ist das Protokoll einer Depression, hoch poetisch und von stupender literarischer Raffinesse und Vielgestaltigkeit.


16.03.2019 | Literatur in Hamburg
Videoaufruf statt Fundraising-Event

GermanZero wirbt für Klimainiative




Über 50 Prominente haben sich im vergangenen Herbst in dem gemeinützigen Verein German Zero zusammengeschlossen. Mit dabei sind u.a. die Schauspielerin Christine Urspruch, Comedian Carolin Kebekus, der Fußballer André Schürle, der Musiker Jan Delay, Youtuber Rezo und der Moderator Joko Winterscheidt. Sie alle wollen sich in der Politik und Gesellschaft dafür einsetzen, dass sich Deutschland an sein Versprechen hält, die Erdüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Geschäftsführender Vorstand und Initiator des Vereins ist Heinrich Strößenreuther, der in Berlin die Verkehrswende eingeleitet und damit eine bundesweite Welle ausgelöst hat, Vereinssitz ist Hamburg. Der Klimaplan und die Aktivitäten des Vereins müssen finanziert werden, und das ist durch das Corona-Virus noch schwieriger geworden: Alle Fundraising-Events mussten abgesagt werden. Mit einem »Promi-Video« und der »klaren Bitte«, es auf Social-Media-Plattformen zu teilen, damit es möglichst viele Menschen erreicht, wirbt der Verein nun für seine Aktivitäten und für Spenden.

Weitere Infos zu der Kampagne:

»Promis for future« (taz) und
Interview mit Heinrich Strößenreuther (t-online)

Wer das Video teilen möchte, kann es hier tun:

YouTube
Facebook
Twitter


15.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf Hamburger Kultureinrichtungen

Alle Veranstaltungen untersagt

Nachdem schon am Freitag sämtliche staatlichen Kultureinrichtungen in Hamburg geschlossen wurden, hat die Gesundheitsbehörde am vergangenen Sonntag alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen untersagt.

Es ist eine weitere Maßnahme zur Minimierung von Ansteckungsmöglichkeiten mit dem Coronavirus, die auch den Betrieb von u.a. Kinos, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Schwimmbädern, Saunas, Fitness- und Sportstudios betrifft.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 16. März keine der in der Printausgabe für diesen März und unter www.literaturinhamburg.de angkündigten Veranstaltungen ausgerichtet werden können.

Weitere Informationen finden Sie bei der Behörde für Kultur und Medien und bei der Gesundheitsbehörde


Abgesagt

»Sangse mal, Salat ham Se nich – oder sonstso?«

Matthias Politycki, Christian Maintz und Peter P. Neuhaus würdigen die komische Seite des Dichters Peter Rühmkorf zu der Ausstellung »Laß leuchten!« mit eigenen Gedichten. Einige Gedichte von Peter Rühmkorf stehen ebenfalls auf dem Programm.

Altonaer Museum, Museumstr. 2, 11.30 Uhr, Museumseintritt


Abgesagt

9. Hamburger Graphic Novel Tage

Sprechende Bilder
Die Themen sind so vielfältig wie die Literatur selbst, und die künstlerischen Strategien lassen sich schon lange nicht mehr allein auf mit Texten kombinierte Bilderfolgen reduzieren, Comics sind viel treffender mit dem Titel der Hamburger Graphic Novel Tage beschrieben: »Sprechende Bilder«. Zur 9. Ausgabe des Festivals treffen sich an vier Abenden jeweils ein Gast aus Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und Amerika mit deutschen Künstler*innen. Kuratiert wird das Festival von Andreas Platthaus.

Der französische Zeichner Marc Boutavant, 1970 in Dijon geboren, gilt als einer der stilprägenden Illustratoren seiner Generation. Zum Auftakt der Graphic Novel Tage stellt er mit »Ariol« eine der weltweit erfolgreichsten Kindercomicserien vor. Die Liebe zum Bilderbuch verbindet ihn mit Anke Kuhl, die ihren neu erschienenen Episodenband »Manno!« vorstellen wird. »Kongeniale Comics über Kunst« stehen am zweiten Festivalabend mit Typex und Jakob Hinrichs auf dem Programm. Der in Amsterdam lebende Typex hat schon mit seiner Biografie über Rembrandt in aller Welt Aufsehen erregt, im letzten Jahr erschien dann sein als grafisches Meisterwerk gefeiertes Buch »Andy – A Factual Fairytale« über das Leben und Werk von Andy Warhol. Mit Jakob Hinrichs trifft Typex auf einen Berliner Zeichner, der nicht weniger innovativ Arthur Schnitzlers »Traumnovelle« und Hans Falladas »Der Trinker« in Szene setzte. Ihren hochgelobten und preisgekrönten Comic »Das Licht, das Schatten leert« stellt am dritten Festivalabend Tina Brenneisen aus Berlin vor. Eine persönliche Erfahrung mit dem Tod verbindet sie mit dem Comicautor Steffen Kverneland aus Norwegen, der ins seinem Comic »Freitod« vom Suizid seines Vaters erzählt. Mit dem US-Amerikaner Chris Ware ist zum Abschluss der Graphic Novel Tage schließlich einer der einflussreichsten Comiczeichner der letzten 20 Jahre zu Gast in Hamburg. Er wurde vielfach ausgezeichnet, 2001 erhielt er für »Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt« den »Guardian First Book Award« – und gewann damit zum ersten Mal mit einer Comicerzählung einen der bedeutendsten Buchpreise in Großbritannien. Mit Chris Ware zusammen auf der Bühne sein wird Max Baitinger, der seinen noch unabgeschlossenen Comic »Sybilla« vorstellen wird.

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.00 Uhr, € 12,–/6,–
Kombiticket für alle Abendveranstaltungen € 35,–/20,–


Abgesagt

»Schalttagskind«

Oliver Driesen liest aus seinem Roman.

Ros e.V. im Ledigenheim, Rehhoffstr. 1–3, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht.


Abgesagt

»Mythos Bildung«

Aladin El-Mafaalani liest aus seinem Buch über » Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft« (Kiepenheuer & Witsch), in dem der Professor für Erziehungswissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück aus unterschiedlichen Perspektiven die Probleme und paradoxen Effekte des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit analysiert.

Hamburg-Haus Emsbüttel, Doormannsweg 12, 18.00 Uhr


Offene Werkstatt

Buchdruck

Die Offene Werkstatt hat eine lange Tradition und ist besonders beliebt bei allen, die das Museum bei der Arbeit erleben wollen. Ehemalige Setzer und Drucker sowie angelernte Kolleginnen und Kollegen geben einen Einblick in ihren früheren Arbeitsalltag im Grafischen Gewerbe und helfen bei der Herstellung eigener kleiner Drucksachen.


Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 18.00 bis 21.00 Uhr, Museumseintritt plus Materialkosten