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Dienstag, 04.12.2012


Fritz Vahrenholt
Fritz Vahrenholt, Foto: Peter Hundert

Lesung und Diskussion

„Die kalte Sonne“

„Krude Thesen zum Klimawandel“, so stellte Carel Mohn, Kommunikationsdirektor der European Climate Foundation in Berlin, für den „Stern“ fest, würde der ehemalige Hamburger Umweltsenator und heutige RWE-Manager Prof. Dr. Fritz Vahrenholt mit seinem Buch „Die kalte Sonne“ verbreiten. Dass man „seine Thesen nicht unbedingt teilen“ müsse, „aber diskutieren sollte“, empfahl dagegen das „Hamburger Abendblatt“. Vahrenholt hat sein Buch zusammen mit Dr. habil. Sebastian Lüning geschrieben, der als Afrikaexperte ebenfalls bei dem Energieversorgungsunternehmen RWE beschäftigt ist. Die Ausgangsthese ihres Buches meint, dass die Erderwärmung schon seit zehn Jahren zum Stillstand gekommen sei, vor allem aber auch, dass die in den letzten 150 Jahren stattgefundene Erderwärmung Teil eines natürlichen Zyklus gewesen sei, der überwiegend von der Sonne und keineswegs durch Treibhausgase wie Kohlendioxid verursacht sei. Für die kommenden Jahrzehnte prognostizieren die Autoren eine leichte Erdabkühlung, was den Energiekonzernen genügend Spielraum dafür ließe, „erneuerbare Energieträger zielgerichtet auszubauen und diese Umstellung in ökonomisch vernünftiger Weise und nachhaltig zu gestalten“ (Verlagswerbung). Sollten die Thesen von Vahrenholt und Lüning tatsächlich stimmen, wäre das nicht nur ein Vorteil für den Energiekonzern, für den sie tätig sind, nein, es müssten auch gleich mehrere Jahrzehnte Forschungsgeschichte in den Umwelt- und Klimawissenschaften neu geschrieben werden und ganze Heerscharen von Wissenschaftlern hätten sich in den letzten Jahrzehnten geirrt. Kann das denn möglich sein? Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Dr. habil. Sebastian Lüning haben auch dafür sicher eine Erklärung, wenn sie ihr Buch in der Staats- und Universitätsbibliothek vor- und zur Diskussion stellen.

Veranstalter: Friedrich-Naumann-Stiftung. Ort: Staats- und Universitätsbibliothek. Von-Melle-Park 3, 19.00 Uhr. Eintritt frei. Um Anmeldung per E-Mail an matthias.still@freiheit.org wird gebeten.


h1>Poetry Slam

Mathilde-Slam

Unter dem Motto „Wartezeit“ präsentieren beim Poetry-Slam im „Mathilde“ Autorinnen und Autoren in höchstens 5 Minuten Lesezeit einen eigenen Text. Der Publikumssieger darf sich über einen „Mathilde-Verzehrgutschein“ freuen. Auf die Bühne können nur 10 Autoren. Wer lesen möchte, sollte früh da sein oder sich anmelden (www.mathilde-hh.de).

Veranstalter: Mathilde – Literatur und Café. Bogenstr. 5, 20.15. Eintritt: 5.- Euro.(Für Vorlesende frei.


Lesung

„Eine Weihnachtsgeschichte“

Der Schauspieler Torsten Schneider liest aus der berühmten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Veranstalter: Buchhandlung Seitenweise. Hammer Steindamm 119, 18.00 Uhr.