Poetry Slam
Das Finale
Beim großen Finale des Kampf der Künste-Poetry Slams treten, so verspricht es das Programm, „die besten Bühnenpoeten Deutschlands mit Lyrik, Prosa und viel Leidenschaft um den Jahressieg“ gegeneinander an. Mit dabei sind u.a. Robin Mesarosch, Julia Engelmann, Hazel Brugger, Bleu Broode, Nektarios Vlachopoulos, Christian Ritter und Jan Möbus. Moderation: Michel Abdollahi.
Ort: Thalia Theater, Alstertor 1, 20.00 Uhr.
Creative Writing im Sommer!
Visionen für die Welt in 20 Jahren
In einem Sommerworkshop im Haus für Jugend Kultur und Stadtteil in Stellingen können Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren Visionen für die Zukunft entwickeln. „Wie stellt ihr euch die Welt von morgen vor? Was könntet ihr selbst in zwanzig Jahren sein? Wie und wo werdet im Jahr 2033 leben?“ Das sind die Fragen, die auf dem Programm stehen und in eine Story, die im Jahr 2033 spielen soll, einfließen werden, aber auch in Bilder, Gedichte oder Rapsongs. Begleitet werden Teilnehmenden von einem Zukunftsexperten und Trendforscher, der erste Ideen zur Diskussion stellt und von zwei Profiautoren. Zum Abschluss findet ein Lesefest statt.
Termin: Sonntag, 23. Juni, 15 bis ca. 18 Uhr, Montag bis Freitag 24. bis 28. Juni, jeweils 11.00 bis ca. 16.00 Uhr mit Mittagspause, Freitag, 28. Juni, ab 17.00 Uhr. Es gibt täglich ein Mittagessen.
Kosten: 25.- Euro pro Teilnehmer.
Anmeldung: Direkt im Haus für Jugend, Kultur und Stadtteil in Stellingen bei Kido Kokoscha oder Bärbel Jöhnk unter Tel.: 040-54 31 28 oder per E-Mail an info(at)hdj-stellingen.de.
Oder bei Literaturmanagement pauw unter Tel.: 040-34 96 26 75, oder per E-Mail an pauw(at)literaturmanagement.eu.
Weitere Infos und Anmeldung auch auf www.fantastischeteens.de.
Ausgezeichnet
Italo Svevo-Preis für Giwi Margwelaschwili
Er sei „ein weiser Anarchist, ein närrischer Philosoph, einer, der Grenzen erkennt, aber nicht anerkennt“, schreibt Katja Lange-Müller über den diesjährigen Preisträger des Italo Svevo-Preises Giwi Margwelaschwili. Der 1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin geborene Schriftsteller wurde 1946 vom sowjetischen Geheimdienst NKWD entführt und nach Georgien verschleppt, wo er als Deutschlehrer arbeitete. 1987 konnte er schließlich nach Deutschland ausreisen und lebt heute in Tiflis und Berlin. Zuletzt veröffentlichte Margwelaschwili, dessen „überbordendes Werk fremd wie ein Findling in der literarischen Landschaft aufragt, quer zu Moden und Zeitströmungen“, wie es im Literaturhaus-Programm heißt, eine „Fluchtästhetische Novelle“ (2012) im Berliner Verbrecher Verlag. Im Literaturhaus wird Insa Wilke eine Laudatio auf den Preisträger sprechen. Dotiert ist der Italo Svevo-Preis mit 15.000 Euro. Preisträger der vergangenen Jahre waren Volker Harry Altwasser, Annette Pehnt und Marie-Luise Scherer. Ort: Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.30 Uhr. Um Anmeldung zur Verleihung unter Tel. 040 / 22 70 20 14 wird gebeten.
Literatur Altonale
„Marseiller Morde“
Die Krimi-Autorin Doris Gercke liest aus ihrem Kriminalroman „Tod in Marseille“, ihr französischer Kollege Gilles del Pappas liest zusammen mit dem Schauspieler Tim Grobe aus seinem Krimi „Die Gassen von Marseille“. Moderation: Gerhard Fiedler.
Veranstalter: Literatur Altonale. Ort: Atrium, Große Elbstr. 47, 20.00 Uhr. Eintritt: 6.- Euro.
Buchpräsentation
„Allein unter Supermamis“
Olaf Nett liest aus seinem neu erschienenen Roman über einen Mann, der glücklich verheiratet ist, ein Haus besitzt und zwei Kinder mit einer Frau hat, die das Geld verdient, während er sich um die Kinder kümmert. Und genau damit beginnt der Stress, denn zu Hause ist es eben „männersauber“ statt „frauensauber“, und die Kinder dürfen auch mal wildere Spiele veranstalten. Das wäre gar nicht schlimm, wenn der arme Superpapi nicht von lauter Supermamis umgeben wäre, die alles besser wissen. Moderation und Gespräch: Elke Wiswedel.
Veranstalter: Carlsen Verlag. Foyer, Völckerstr. 14, 20.00 Uhr. Eintritt frei.
Lesung
„Literatur-Quickie“
Nach 236 Folgen und 4012 Minuten verkünden Lou A. Probsthayn und Gunter Gerlach den „grandiosen“ Schlussakkord für den Literatur-Quickie und damit das Aus für die wöchentliche „Gute-Nacht-Geschichte“ zum Bier im Feldstern. Ella Marouche darf als letzte Autorin noch einmal für 17 Minuten vorlesen, bevor es ab September an einem neuen Ort und mit einem anderen Programm weitergeht.
Veranstalter: Feldstern. Sternstr. 2, 22.02 Uhr. Eintritt frei.
Lesebühne
„Textlabor B“
Offene Lesebühne, bei der Texte vorgetragen, gesungen und natürlich auch geslamt werden dürfen. Wer vorlesen möchte, meldet sich ab 18.45 Uhr an. Musik macht Ruth Gröger, Harfe. Moderation: Petra Klose. Ort: BeLaMi, Holtenklinkerstr. 26, 19.30 Uhr. Eintritt frei. Weitere Infos gibt es auf der Website des Textlabors unter http://www.textlabor-b.de.