News

Hamburger VorleseVergnügen

Am 27. Juni eröffnet Margit Auer gemeinsam mit Schulsenator Ties Rabe, und der »Schule der magischen Tiere« das diesjährige Hamburger VorleseVergnügen, das Hamburger Sommer-Literatur-Festival für Kinder und Jugendliche. Bis zum 1. Juli gibt es dann Lesungen und Workshops für Schulklassen, am Nachmittag kann die ganze Familie an den fünf Festivaltagen beliebte Autorinnen und Autoren an besonderen zum Buch passenden Orten erleben.

Bei der Polizei in Alsterdorf erwartet die Kinder eine Lesung aus »Kommissar Pfote«, der Botanische Garten ist Kulisse für »Karline und der Flaschengarten«, im Zaubertheater wird »Escape School – Das Zauberbuch« präsentiert und im Kaifu-Bad aus »Freibad« gelesen. Nachmittags gibt es ein abwechslungsreiches Programm für alle in der Flussschifferkirche: Kirsten Boie liest aus »Ein Sommer in Sommerby«, Ulf Blanck erzählt Neues von den »Drei??? Kids« und Katja Brandis präsentiert ihren neuesten »Seawalkers«-Band. Genau das Richtige, um ein besonderes Schuljahr fröhlich ausklingen zu lassen!

Initiiert und organisiert wird das Hamburger VorleseVergnügen vom Autorenteam Hamburger Lesezeichen (Cornelia Franz, Katja Reider, Kai Pannen und Andreas Schlüter). Fester Partner des Festivals sind die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V., die zudem in ihren Nachbarschaftstreffs überall in der Stadt spannende Begegnungen mit Autorinnen und Autoren bieten.

Das vollständige Programm und Tickets ab sofort online unter hamburger-vorlese-vergnuegen.de

WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2022 ausgeschrieben

Die Crespo Foundation schreibt den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2022 für junge Autor:innen aus. Das Thema lautet „Schiffe vor Anker, Autos auf Parkplätzen, aber ich bin diejenige, die kein Zuhause hat. Wie lassen sich Flucht, Exil und Heimatlosigkeit in Worte fassen?“. Vorgegeben hat es die diesjährige Gewinnerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises Volha Hapeyeva, die aus Belarus stammt und derzeit in Deutschland im Exil lebt.
Bis zum 30. Juni 2022 können sich Nachwuchsautor:innen für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis bewerben.

Vollständige Ausschreibung unter: wortmeldungen.org/foerderpreis/preis

Deutscher Lesepreis 2023

Ab sofort startet die Bewerbungsphase für den Deutschen Lesepreis 2023 – der bundesweit wichtigsten Auszeichnung für Personen und Einrichtungen, die sich für die Leseförderung stark machen. Der Preis, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird in sechs Kategorien verliehen und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.
Bis 30. Juni können Projekte eingereicht werden: https://www.deutscher-lesepreis.de

Residenzen und Projektförderung für schutzsuchende Künstler*innen

Die Behörde für Kultur und Medien hat das Residenz-Programm INTRO in einer erweiterten Variante ausgeschrieben. Mit dem Programm soll schutzsuchenden Künstler*innen ermöglicht werden, an Hamburger Kultureinrichtungen weiter künstlerisch tätig zu sein und eigene Projekte umzusetzen. Auf Initiative der Rudolf Augstein Stiftung, Claussen-Simon-Stiftung, ZEIT-Stiftung und Hamburgischen Kulturstiftung wurde außerdem der Hilfsfonds ART CONNECTS ins Leben gerufen, um Projekte von Hamburger Kultureinrichtungen und schutzsuchenden Künstler*innen zu fördern. Für beide Programme stehen jeweils 150.000 Euro zur Verfügung.
Weitere Infos über INTRO: hamburg.de/bkm/kulturaustausch-interkulturell
Weitere Infos über ART CONNECTS: kulturstiftung-hh.de

»Hamburger Sommerresidenz« für Hamburger Literaturschaffende und –übersetzer:innen

Die Behörde für Kultur und Medien hat drei Stipendien für Hamburger Literaturschaffende und -überetzer:innen ausgeschrieben: Die vierwöchige »Hamburger Sommerresidenz« im August und September 2022 lädt in das idyllisch gelegene Künstlerhaus des mareverlags in Wentorf. Ausgeschrieben sind insgesamt zwei vierwöchige Arbeitsaufenthalte für Schriftsteller:innen bzw. Literaturübersetzer:innen sowie ein Aufenthalt für bildende Künstler:innen. Ein vierwöchiger Arbeitsaufenthalt im Brecht-Haus in Sevendborg, Dänemark, für Hamburger Literaturschaffende und - übersetzer:innen ist für den Zeitraum vom 26. August bis 23. September 2022 ausgeschrieben. Das Brecht-Haus liegt in idyllischer Umgebung direkt am Skovsbo Strand, 3 Kilometer westlich von Svendborgs Zentrum und Hafen, nahe dem Sund. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt jeweils die Miete der Residenz und zahlt zusätzlich eine Aufwandspauschale in Höhe von 1.000 Euro.

Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Mai 2022.

Die Ausschreibungen gibt es hier als pdf:
Ausschreibung Sommerresidenz mare-Künstlerhaus 2022.pdf
Ausschreibung Aufenthaltsstipendium Brecht-Haus 2022.pdf

Bewerbungen können digital bei der Behörde für Kultur und Medien eingereicht werden: https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND

Hamburger Literaturpreise 2022

Das Bewerbungsverfahren zu den Hamburger Literaturpreisen 2022 ist geöffnet, es findet in diesem Jahr erstmals über einen Online-Dienst statt, über den sämtliche Unterlagen für die Teilnahme an dem Wettbewerb eingereicht werden können.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2022.
Hier die vollständige Ausschreibung: https://hamburger-literaturpreise.literaturinhamburg.de

»Wir sind von hier«

Eine Ausstellung des Museums für Hamburgische Geschichte zeigt ab dem 2. Februar 120 Fotografien des Istanbuler Fotografen Ergun Çağatay (1937–2018), der von März bis Mai 1990 bei einer Fünf-Städte-Reise nach Hamburg, Köln, Werl, Berlin und Duisburg die umfangreichste Bildreportage zur türkischen Einwanderung in Deutschland machte. Die Fotografien führen die Besucherinnen und Besucher mitten in das Alltagsleben der aus der Türkei stammenden Frauen, Männer und Kinder, geben Einblicke in Wohnzimmer und Moscheen, in Fabriken, in Obst- und Lebensmittelgeschäfte, ja sogar in die Atmosphäre eines Stahlwerks und einer Steinkohlenzeche unter Tage. Dreißig Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen und dreißig Jahre vor unserer Zeit zieht Ergun Çağatay die Zwischenbilanz einer Migrationsgeschichte, die Deutschland bis heute verändert. Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni gezeigt.
shmh.de

Lessing-Preis für Uwe Timm

Es ist einer der ältesten und renommiertesten deutschen Kulturpreise, gestiftet zum 200. Geburtstag des Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing, der 1767 für drei Jahre am Hamburger Nationaltheater wirkte und mit seiner Hamburgischen Dramaturgie Maßstäbe für die Diskussion ästhetischer und literaturtheoretischer Grundsätze weit über sein Zeit hinaus setzte. Vergeben wird der Lessing-Preis seit 1929 in vierjährigem Turnus für Werke, die in den Maximen der Aufklärung im Sinne Lessings verpflichtet sind. Ausgezeichnet wurden bisher unter anderem Hans Henny Jahnn, Hannah Arendt, Peter Weiss, Walter Jens, Max Horkheimer, Jean Améry, Alexander Kluge, Jan Philipp Reemtsma und Karl Schlögel. 2017 ging der Lessing-Preis an die Philosophin Juliane Rebentisch und das Stipendium an die Autorin Nino Haratischwili. Ende Jahres wurde der Preis nun Uwe Timm zugesprochen, das Stipendium erhält die Comic-Künstlerin Birgit Weyhe. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren, er lebt in München und Berlin. Seine »großen Romane wie ›Kopfjäger‹, ›Rot‹ und ›Ikarien‹, hieß es in Begründung der Jury, »fügen sich zu einer einzigartigen Chronik der Moderne zusammen«. In Hamburg besonders populär ist Uwe Timm seit vielen Jahren durch seinen in der Hansestadt spielenden Roman »Die Entdeckung der Currywurst« (1993).

Close-up - Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum

Eine Sonderausstellung im Altonaer Museum widmet sich ab dem 7. Dezember der Filmstadt Hamburg und ihrer facettenreichen Geschichte. Die heimliche Hauptrolle in der Filmgeschichte Hamburgs spielt oft die Stadt selbst. Neben der Entstehung und Entfaltung der Stadt als Drehort, Produktions- und Abspielstätte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stehen in der umfang- und themenreichen Ausstellung die Entwicklung einer unabhängigen Filmszene ab den 1960er Jahren und die zunehmende Vielfalt im Filmschaffen vor und hinter der Kamera ab den 1980er Jahren im Mittelpunkt. Die Ausstellung wird bis zum 18. Juli 2022 gezeigt.
https://shmh.de/de/close-up
News, Zählmarke, VG Wort