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»Celebration of Life«

Die Hamburger Lessingtage finden vom 20. Januar bis zum 6. Februar 2022 nach einer sehr erfolgreichen digitalen Ausgabe wieder live statt. Die 13. Ausgabe des Festivals will sich in Gastspielen aus u.a. Belgien, Dänemark, Italien, Litauen und Russland, in Diskussion, Film- und Musikveranstaltungen sowie eigenen Produktionen kontrovers mit unserer Gegenwart auseinander setzen, endlich wieder Internationalität leben und vor allem auch feiern. Das Festival-Motto »Celebration of Life« ist dabei dieLeitlinie für »sinnlich-überbordende Veranstaltungen«, aber auch für Reflexionen über die langen Monate der Distanziertheit und des auf uns selbst Zurückgeworfenseins.
www.thalia-theater.de

Close-up - Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum

Eine Sonderausstellung im Altonaer Museum widmet sich ab dem 7. Dezember der Filmstadt Hamburg und ihrer facettenreichen Geschichte. Die heimliche Hauptrolle in der Filmgeschichte Hamburgs spielt oft die Stadt selbst. Neben der Entstehung und Entfaltung der Stadt als Drehort, Produktions- und Abspielstätte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stehen in der umfang- und themenreichen Ausstellung die Entwicklung einer unabhängigen Filmszene ab den 1960er Jahren und die zunehmende Vielfalt im Filmschaffen vor und hinter der Kamera ab den 1980er Jahren im Mittelpunkt. Die Ausstellung wird bis zum 18. Juli 2022 gezeigt.
https://shmh.de/de/close-up

Kulturbehörde vergibt elf Hamburger Literaturpreise in sieben Kategorien

Im Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise werden am 6. Dezember im Hamburger Literaturhaus elf Preise mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro vergeben. Die Literaturpreise in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik–Drama–Experimentelles und Kinder- und Jugendbuch sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert, dazu kommen drei mit 3.000 Euro dotierte Preise für Übersetzungen. Anfang November wurden die Preisträger*innen bekannt gegeben.

Als »Buch des Jahres« ausgezeichnet wird »Kleine Paläste« (Arche Verlag) von Andreas Moster, in der Kategorie Roman ausgezeichnet werden Kristine Bilkau und Dirk Krohn. Nur ein Preis wird in diesem Jahr in der Kategorie Erzählung an Sonja Roczek vergeben, in der Kategorie Lyrik, Drama, Experimentelles gehen Preise an Nail Doğan und Jenny Schäfer. Den Preis in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch erhält Jutta Nymphius, für einen Comic ausgezeichnet wird Helena Baumeister. Drei Preise werden schließlich in der Kategorie Übersetzung an Brigitte Große, Markus Lemke und Maralde Meyer-Minnemann vergeben.

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Hamburger Zukunftsstipendien vergeben

Die Behörde für Kultur und Medien hat im Herbst Zukunftsstipendien für Bildende Kunst und Literatur mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro vergeben. Mit den Stipendien sollen die Folgen der von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen freischaffenden Künstler*innen und Autor*innen abgemildert und die Arbeit an neuen Projekte ermöglicht werden. Von den mit je 6.000 Euro dotierten 450 Hamburger Zukunftsstipendien wurden 160 im Bereich Literatur vergeben. Die Jury aus Jürgen Abel (Lektor und Publizist), Katharina Adler (Autorin, München), Jan Christophersen (Autor, Radenkirchen), Hans Ebert (Buchhandlung Strips & Stories) und Katrin Weiland (Junges Literaturhaus, Literatur-Altonale) hob insbesondere hervor, wie »breit das literarische Leben in Hamburg aufgestellt« sei und lobte »die Vielfalt der eingereichten Projekte auf höchstem Niveau«. Unterstützt wird mit den Stipendien geschriebene und gezeichnete Literatur neben literarische Übersetzungen.

»Inside USA«

Das Ernst Barlach Museum in Wedel zeigt bis zum 30. Januar eine Ausstellung mit zwei fotografischen Zyklen von Monika Fischer und Mathias Braschler. Im April 2019 machten sich die beiden Fotografen von New York City aus auf den Weg und fuhren in den folgenden Monaten 15.000 Meilen quer durch insgesamt 40 Staaten der USA. Sie porträtierten, interviewten und filmten Amerikaner aus allen Bevölkerungsschichten mit sehr unterschiedlichen Meinungen über ihr Leben, die Politik und ihr Land. Fabrikarbeiter, Landwirte, Verkäufer, Dienstleister, Investmentbanker, Politiker, Studenten, Teenager, Rentner, Väter und Mütter. Alle Altersgruppen, Ethnien, Berufe, Geschlechter sind in diesem Fotoprojekt vertreten, das die Zerrissenheit der Menschen und ihrer Nation aufzeigt. Ergänzend zu den aktuellen Fotos, zeigen Mathias Braschler und Monika Fischer auch ihren Zyklus »About Americans« von 2003 mit Einzel- und Gruppenporträts aus einer Zeit als »American Way of Life« noch intakter zu sein schien.
https://www.ernst-barlach.de/inside-usa.html

Klaus-Michael Kühne-Preis 2021 an Olivia Kuderewski für »Lux«

Die in Berlin lebende junge Schriftstellerin Olivia Kuderewski ist für ihr Romandebüt »Lux« beim Harbour Front Literaturfestival mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis ausgezeichnet worden. Der zum zwölften Mal vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Hamburg hat eine neue Stadtschreiberin

Von August bis November ist Jasmin Schellong als Stadtschreiberin in Hamburg zu Gast. Die in München lebende Autorin hat den Wettbewerb um das Stipendium mit einer Kurzgeschichte zum Thema »Nah am Wasser« gewonnen und erhält für vier Monate mietfrei eine Wohnung in Hamburg und monatlich 1.500 Euro. Den zweiten Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, hat Lydia Stach mit einer »Flaschenpost« gewonnen. Gefördert wird das Stadtschreiber-Stipendium u.a. von der Hamburger Volksbank, der Behörde für Kultur und Medien und der Toepfer-Stiftung.
www.Stadtschreiberin.de

Stipendienprogramm NEUSTART KULTUR der VG Wort

Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) initiierten Programms NEUSTART KULTUR hat die VG WORT ein Stipendienprogramm ausgeschrieben. Das Volumen beträgt 15 Millionen Euro. Die Stipendien sind mit je EUR 5.000,- pro Person dotiert und haben eine Laufzeit von vier Monaten. Seit 13. August ist das Portal für die Registrierung geöffnet, Anträge können ab 27. August gestellt werden.a
neustart-kultur.vgwort.de

Italo-Svevo-Preis 2021 für Jochen Schimmang

Für sein umfangreiches Lebenswerk wird Joachen Schimmang mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet, der seit 2001 an herausragende deutschsprachige Autoren:innen vergeben wird und mit 15.000 Euro dotiert ist. Jochen Schimmang hat seit seinem Debütroman »Schöner Vogel Phönix« von 1979 bis zu seinem 2019 erschienenen Erzählband »Adorno wohnt hier nicht mehr«, Romane, Erzählungen und Essays publiziert. Zuletzt erschien »Mein Ostende« 2020 im Hamburger mareverlag. Die Laudatio auf Jochen Schimmang hält die Publizistin und Literaturkritikerin Sieglinde Geisel. Die feierliche Preisverleihung wird am 16. September im Literaturhaus Hamburg unter musikalischer Begleitung von Carolina Melean stattfinden.

118 Buchhandlungen ausgezeichnet

Die Jury für den Deutschen Buchhandlungspreis 2021 hat unter 366 Bewerbungen 118 Preisträger:innen ausgewählt, darunter sind auch vier Hamburger Buchhandlungen, der Buchladen Osterstraße, die Buchhandlung im Schanzenviertel, die Buchhandlung Felix Jud Buchhandlung und Stirps & Stories. Vergeben werden die Preise in drei Kategorien, die mit 7.000, 15.000 und 25.000 Euro dotiert sind. In welcher Preiskategorie die Buchhandlungen ausgezeichnet werden, gibt Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 7. Juli bei einer feierlichen Preisverleihung in Erfurt bekannt. Die Verleihung wird als Livestream übertragen.
deutscher-buchhandlungspreis.de

»Frauenleben«

Die Online-Ausstellung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule in Hamburg eröffnet neue Perspektiven auf die jüdische Geschichte Hamburgs und wirft einen Blick auf historische und gegenwärtige Frauenbiografien.
juedische-geschichte-online.net

Freie Akademie der Künste in Hamburg hat erstmals eine Präsidentin

Mit der Schauspielerin und Schriftstellerin Monique Schwitter wurde zum ersten Mal eine Frau an die Spitze der Freie Akademie der Künste in Hamburg gewählt. Gemeinsam mit ihrem ebenfalls neu gewählten Vizepräsidenten, dem Schauspieler Burghart Klaußner, bildet sie den neuen Vorstand.
Die Neuwahlen waren nötig geworden, nachdem der erst vor einem halben Jahr ins Amt gekommene Präsident Ullrich Schwarz Ende Februar überraschend zurückgetreten war. Die bisherige Vizepräsidentin Schwitter und der Sektionsvorsitzende der Darstellenden Kunst Klaußner kandidierten daraufhin als Team für den Vorstand.
Dem Präsidium gehören neben dem Vorstand die Vorsitzenden der sechs in der Akademie beheimateten Kunstsektionen an.
ademie-der-kuenste.de

Katrin Seddig erhält den Hubert-Fichte-Literaturpreis 2020

Die Schriftstellerin Katrin Seddig wird für ihr literarisches Werk mit dem Hubert-Fichte-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Preisverleihung wurde vom 8. März 2021 auf den 9. September 2021 verlegt und findet im Literaturhaus Hamburg statt. Katrin Seddig, 1969 in Strausberg geboren, lebt und arbeitet seit ihrem Philosophiestudium in Hamburg. In ihren Romanen «Runterkommen» (2010), «Eheroman» (2012), «Eine Nacht und alles» (2015) und «Das Dorf» (2017) erzählt sie von Freundschaft, von Familie und der Zerbrechlichkeit des Glücks. In ihrem vielgelobten, neuen Roman »Sicherheitszone« (Rowohlt Berlin) verknüpft sie die größeren und kleineren Lebensdramen einer Hamburger Familie zu einem berührenden Gesellschaftspanorama der Gegenwart im Brennspiegel des G20-Gipfel in Hamburg.
www.hamburg.de

»Altona Magazin« zum Thema Literatur

Die aktuelle Ausgabe des mit »Reportagen aus Hamburgs Westen« halbjährlich erscheinenden »Altona Magazins« ist zum Thema Literatur erschienen. Den »Lebenspuren« so berühmter Schriftsteller wie Hans Henny Jahnn, Siegfried Lenz, Hubert Fichte, Heinrich Heine oder Detlev von Liliencron folgt Kai-Uwe Scholz; einen Streifzug durch die literarischen Schauplätze in Altona und den Elbvororten unternimmt Jürgen Abel; von der »Kulturlagune« Altonas, wie Peter Rühmkorf zu sagen pflegte, dem Fischer- und Lotsendörfchen Oevelgönne, erzählt Kai-Uwe Scholz, während Angela Kalenbach zum Hausbesuch in der Ausstellung »Laß leuchten!« bittet, die das Altonaer Museum noch bis zum Sommer dem Dichter Peter Rühmkorf widmet. In weiteren Beiträgen wird der Writers‘Room in der Stresemannstraße vorgestellt, die Buchhandlungen des Viertels, die Bücherhalle, und es gibt Porträts des Krimiautors Robert Brack und der Kinderbuchautorin Stefanie Taschinski. Illustrationen zu dem Magazin hat Kamilla Joergensen aus Aarhus beigesteuert, die »Artist in Residence« bei der Altonale im letzten Jahr war.
www.altonale.de/altona-magazin
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