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Von Büchern und Menschen - Ausstellung über die Bücherstube Stolterfoht
Die Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen zeigt vom 15.07. bis zum 07.09. in der Ausstellungsfläche auf Ebene 1 eine Ausstellung mit Fotos von Ulrich Hermannes über die Bücherstube Stolterfoht, die 1949 als 44 Quadratmeter kleines Provisorium in der Rothenbaumchaussee 100 errichtet und 2025 grundsaniert wurde.
Die analogen Fotos von Ulrich Hermannes in Schwarz-Weiß entstanden vor, während und nach der Restaurierung des Gebäudes und zeigen Menschen, die dazu beitrugen, den Ort zu erhalten. Die von Werner Kallmorgen entworfene Bücherstube sollte ursprünglich nur ein Jahr genutzt werden. Damals ahnte niemand, dass sie nach 77 Jahren immer noch ihren Zweck erfüllen würde. Zwei Hamburger Stiftungen ermöglichten die Sanierung.
Seit 2024 portraitierte Ulrich Hermannes die charismatischen Persönlichkeiten, die den Spirit des Ortes ausmachen: Handwerker, Planer, Kund:innen und den Buchhändler. Grobes Korn und gelegentliche Unschärfe gehören zur Ästhetik seiner Fotografien.
Ulrich Hermannes führt am 23. Juli, 2026, 17:00 Uhr, gemeinsam mit dem Architekturhistoriker Olaf Bartels, durch die Ausstellung.
Eine Führung mit der Autorin von "Kleinod am Rothenbaum", Cornelie Sonntag-Wolgast, findet am 18.08. statt.
Die Ausstellung ist Kooperation mit Kulturforum Hamburg e.V. im Rahmen des 11. Hamburger Architektur Sommers.
Die analogen Fotos von Ulrich Hermannes in Schwarz-Weiß entstanden vor, während und nach der Restaurierung des Gebäudes und zeigen Menschen, die dazu beitrugen, den Ort zu erhalten. Die von Werner Kallmorgen entworfene Bücherstube sollte ursprünglich nur ein Jahr genutzt werden. Damals ahnte niemand, dass sie nach 77 Jahren immer noch ihren Zweck erfüllen würde. Zwei Hamburger Stiftungen ermöglichten die Sanierung.
Seit 2024 portraitierte Ulrich Hermannes die charismatischen Persönlichkeiten, die den Spirit des Ortes ausmachen: Handwerker, Planer, Kund:innen und den Buchhändler. Grobes Korn und gelegentliche Unschärfe gehören zur Ästhetik seiner Fotografien.
Ulrich Hermannes führt am 23. Juli, 2026, 17:00 Uhr, gemeinsam mit dem Architekturhistoriker Olaf Bartels, durch die Ausstellung.
Eine Führung mit der Autorin von "Kleinod am Rothenbaum", Cornelie Sonntag-Wolgast, findet am 18.08. statt.
Die Ausstellung ist Kooperation mit Kulturforum Hamburg e.V. im Rahmen des 11. Hamburger Architektur Sommers.
Volksbühnenpreis für Theaterliteratur ausgeschrieben
Nach der erfolgreichen ersten Runde von 2024 bis 2026 vergibt der Bund Deutscher Volksbühnen (BDV) zum zweiten Mal den „Volksbühnenpreis für Theaterliteratur“ an Nachwuchsautor:innen im deutschsprachigen Raum. Er richtet sich vor allem an Studierende der Literaturinstitute, Schreibstudiengänge und Fördereinrichtungen für Dramatiker:innen im deutschsprachigen Raum sowie an Bewerber:innen am Anfang ihrer Autorenlaufbahn.
Die Auszeichnung umfasst ein Preisgeld von 5.000 Euro, die Preisverleihung bei den Ruhrfestspiele Recklinghausen 2027, einen dotierten Werkvertrag zur Umsetzung des Stücks sowie die Uraufführung am Schauspielhaus Düsseldorf in der Spielzeit 2027/2028. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.
Weitere Infos und Bewerbungsadresse hier: https://www.bund-deutscher-volksbuehnen.de/volksbuehnen-preis
Die Auszeichnung umfasst ein Preisgeld von 5.000 Euro, die Preisverleihung bei den Ruhrfestspiele Recklinghausen 2027, einen dotierten Werkvertrag zur Umsetzung des Stücks sowie die Uraufführung am Schauspielhaus Düsseldorf in der Spielzeit 2027/2028. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.
Weitere Infos und Bewerbungsadresse hier: https://www.bund-deutscher-volksbuehnen.de/volksbuehnen-preis
Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis 2026 geht an Sebastian Guggolz
Die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung zeichnet den Verleger des Guggolz Verlag für sein verlegerisches Handeln aus. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.
Sebastian Guggolz gründete 2014 in Berlin den Guggolz Verlag für Neuübersetzungen und Neuausgaben von Büchern aus Nord- und Osteuropa. Das Programm umfasst vergessene und aus dem Fokus geratene Werke mit dem Ziel, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen sowie Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Zu den Autor:innen zählen u. a. Frans Eemil Sillanpää, Andor Endre Gelléri, Amalie Skram, Harry Martinson, Ásta Sigurðardóttir, Anton Hansen Tammsaare und Johannes V. Jensen.
Die Preisverleihung findet am 28. September 2026 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, wird ein Grußwort sprechen. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung anmelden, E-Mail: veranstaltungen(at)kulturstiftung-hh.de
Sebastian Guggolz gründete 2014 in Berlin den Guggolz Verlag für Neuübersetzungen und Neuausgaben von Büchern aus Nord- und Osteuropa. Das Programm umfasst vergessene und aus dem Fokus geratene Werke mit dem Ziel, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen sowie Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Zu den Autor:innen zählen u. a. Frans Eemil Sillanpää, Andor Endre Gelléri, Amalie Skram, Harry Martinson, Ásta Sigurðardóttir, Anton Hansen Tammsaare und Johannes V. Jensen.
Die Preisverleihung findet am 28. September 2026 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, wird ein Grußwort sprechen. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung anmelden, E-Mail: veranstaltungen(at)kulturstiftung-hh.de
»Wider die Norm«
Die Staats- und Universitätsbibliothek zeigt von 15. Juli bis zum 15. September eine Ausstellung über »Widerspenstige Frauenfiguren in der deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart«.
Die Ausstellung widmet sich literarischen Frauenfiguren vom Mittelalter bis heute, die aus unterschiedlichsten Gründen als »widerspenstig« gelesen werden können. Stets sind ihren Identitätsentwürfen genderspezifische Aushandlungsprozesse eingeschrieben, die sich an den gesellschaftlichen, sozialen wie familiären Rollenzuschreibungen ihrer Zeit reiben. Die Auswahl an Frauenfiguren aus einem breiten Spektrum an Gattungen und Textsorten über die gesamte Zeitspanne der deutschsprachigen Literatur soll den Figurentypus der »widerspenstigen Frau« als ein Motiv zeigen, das die Geschlechternormen seiner jeweiligen Entstehungszeit reflektiert und damit in vielen Fällen erst sichtbar macht.
Die ausgestellten studentischen Arbeiten entstanden im Rahmen eines teilfachübergreifenden Lehrprojekts der Älteren und Neueren deutschen Literatur.
Seminarleitung und Ausstellungsorganisation: Dr. Hannah Rieger (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Dr. Jara Schmidt (Neuere deutsche Literatur). Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg.
Im Durchgang vom Hauptgebäude in den Altbau, 1. Etage
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung widmet sich literarischen Frauenfiguren vom Mittelalter bis heute, die aus unterschiedlichsten Gründen als »widerspenstig« gelesen werden können. Stets sind ihren Identitätsentwürfen genderspezifische Aushandlungsprozesse eingeschrieben, die sich an den gesellschaftlichen, sozialen wie familiären Rollenzuschreibungen ihrer Zeit reiben. Die Auswahl an Frauenfiguren aus einem breiten Spektrum an Gattungen und Textsorten über die gesamte Zeitspanne der deutschsprachigen Literatur soll den Figurentypus der »widerspenstigen Frau« als ein Motiv zeigen, das die Geschlechternormen seiner jeweiligen Entstehungszeit reflektiert und damit in vielen Fällen erst sichtbar macht.
Die ausgestellten studentischen Arbeiten entstanden im Rahmen eines teilfachübergreifenden Lehrprojekts der Älteren und Neueren deutschen Literatur.
Seminarleitung und Ausstellungsorganisation: Dr. Hannah Rieger (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Dr. Jara Schmidt (Neuere deutsche Literatur). Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg.
Im Durchgang vom Hauptgebäude in den Altbau, 1. Etage
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Norbert Gstrein erhält den Siegfried Lenz Preis 2026
Alle zwei Jahre vergibt die Siegfried Lenz Stiftung in Hamburg den internationalen Siegfried Lenz Preis. Preisträgerin 2026 ist Norbert Gstrein, wie die Stiftung im Mai bekanntgab. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 10. September in einer Feierstunde im Hamburger Rathaus überreicht. Am Vorabend der Preisverleihung wird Norbert Gstrein auf Einladung von NDR Kultur zu Gast im Rolf-Liebermann-Studio des Norddeutschen Rundfunks sein.
Mit dem Siegfried Lenz Preis sollen internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgezeichnet werden, die mit ihrem erzählerischen Werk Anerkennung erlangt haben und deren schöpferisches Wirken dem Geist von Siegfried Lenz nah ist. Norbert Gstrein gilt als einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis. Nach seinem zuletzt erschienenen Romanen »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und »Vier Tage, drei Nächte« (2022) erzählt er in seinem in diesem Frühjahr neu erschienenen Roman »Im ersten Licht« (Hanser Verlag) die Geschichte eines Lebens im 20. Jahrhundert.
siegfriedlenz-stiftung.org
Mit dem Siegfried Lenz Preis sollen internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgezeichnet werden, die mit ihrem erzählerischen Werk Anerkennung erlangt haben und deren schöpferisches Wirken dem Geist von Siegfried Lenz nah ist. Norbert Gstrein gilt als einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis. Nach seinem zuletzt erschienenen Romanen »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und »Vier Tage, drei Nächte« (2022) erzählt er in seinem in diesem Frühjahr neu erschienenen Roman »Im ersten Licht« (Hanser Verlag) die Geschichte eines Lebens im 20. Jahrhundert.
siegfriedlenz-stiftung.org
St. Pauli-Literaturpreis 2026 ausgeschrieben
Die Veranstaltungsreihe »LitLab« (Literaturlabor auf dem Kiez) des »Wohl oder Uebel« in der Wohlstraße schreibt den »St. Pauli-Literaturpreis 2026« aus. Bewerben können sich alle Autor:innen ab 18 Jahren mit einer unveröffentlichten Kurzgeschichte oder einem Romanauszug (keine Lyrik, kein Drama, kein Comic) zum Thema: »Die letzten Tage vor der Revolution«. Der Preis ist mit dem Wanderpokal »Das Goldene Fischbrötchen« und einer Lesung im »Wohl oder Uebel« dotiert. Einzureichen sind maximal 5 Normseiten (1.250 Wörter; 9.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026.
Hier die Ausschreibung: wohloderuebel.net/category/litlab/
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026.
Hier die Ausschreibung: wohloderuebel.net/category/litlab/
11. Hamburger VorleseVergnügen
Das beliebte Sommer-Literaturfestival für Kinder und Jugendliche lädt vom 29. Juni bis zum 03. Juli zu einem abwechslungsreichen Programm rund um Bücher und Literatur. An den Vormittagen werden Veranstaltungen für Schulklassen angeboten, nachmittags gibt es Lesungen für die ganze Familie in der Flussschifferkirche im Hafen.
hamburger-vorlese-vergnuegen.de
hamburger-vorlese-vergnuegen.de
Internationales Sommerfestival 2026
Vom 05. bis 23. August 2026 verwandelt sich Kampnagel beim Sommerfestival in ein internationales Zentrum für zeitgenössische Künste – mit Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren, radikalen Formaten und herausragenden lokalen Produktionen. Der Vorverkauf läuft ab Ende Mai.
kampnagel.de
kampnagel.de
Hamburger Literaturpreise 2026 ausgeschrieben
Autor:innen aus Hamburg können sich bis zum 30. Juni um einen der Hamburger Literaturpreise 2026 bewerben. Sechs mit je 8.000 Euro dotierte Preise werden in einem anonymen Vergabeverfahren in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch vergeben. Dazu kommt ein nicht anonym vergebener Preis für einen Comics (8.000 Euro). Für literarische Übersetzungen sind drei Preise zu je 4.000 Euro ausgeschrieben. Zwei Preise (je 8.000 Euro) werden für das »Buch des Jahres« und den »Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS« vergeben. Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 30. Juni 2026.
hamburger-literaturpreise - Die Ausschreibung
hamburger-literaturpreise - Die Ausschreibung
Crespo Foundation schreibt Förderpreis für Nachwuchsautor:innen aus
Die Crespo Foundation schreibt den »WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreis für kritische Kurztexte 2026« aus. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis will junge literarische Stimmen dazu ermutigen, gesellschaftskritische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln. Ivna Zic, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2026, stellt jungen Schreibenden in diesem Jahr die Frage: »Die Zeit in die Hand nehmen – Wie lässt sich schreibend einer Gegenwart begegnen, die wenig Raum für eigene Zeitgestaltung lässt?«
Eingereicht werden können unveröffentlichte deutschsprachige Prosatexte oder literarische Essays, die sich mit der Fragestellung auseinandersetzen. Teilnehmen können volljährige Nachwuchsautor:innen, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben.
Einsendeschluss: 30. Juni 2026
Vollständige Ausschreibung unter: wortmeldungen.org
Eingereicht werden können unveröffentlichte deutschsprachige Prosatexte oder literarische Essays, die sich mit der Fragestellung auseinandersetzen. Teilnehmen können volljährige Nachwuchsautor:innen, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben.
Einsendeschluss: 30. Juni 2026
Vollständige Ausschreibung unter: wortmeldungen.org

