Literaturpreise in Hamburg
Hamburger Literaturpreise 2026 - Die Ausschreibung
Die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg hat die Hamburger Literaturpreise für 2026 ausgeschrieben. Vergeben werden 12 Literaturpreise in 8 Kategorien mit einer Gesamtsumme von 84.000 Euro.Sechs mit je 8.000 Euro dotierte Preise werden in einem anonymen Vergabeverfahren in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch vergeben. Dazu kommt ein nicht anonym vergebener Preis für einen Comic, der ebenfalls mit 8.000 Euro dotiert ist. Für literarische Übersetzungen sind drei Preise zu je 4.000 Euro ausgeschrieben. Zwei ebenfalls mit 8.000 Euro dotierte Preise werden für das »Buch des Jahres« (Roman, Erzähl- oder Gedichtband) und den Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS vergeben. Insgesamt ist für die 12 Literaturpreise eine Preissumme von 84.000 Euro ausgeschrieben. Die Preisverleihung findet am 7. Dezember im Literaturhaus Hamburg statt.
Bewerben können sich Autor:innen und Übersetzer:innen, die in Hamburg oder im Gebiet ABCD des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben.
Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 30. Juni 2026, Bewerbungen sind ab dem 14. Mai möglich.
Die Ausschreibung (pdf): Hamburger Literaturpreise 2026, Ausschreibung
Direkt zum Bewerbungsportal: Online-Dienst der Behörde für Kultur und Medien, freigeschaltet ab dem 14. Mai
Hamburger Literaturpreise 2025 - Die Preisträger:innen
Die diesjährigen Preisträger*innen der Hamburger Literaturpreise stehen fest: Als Buch des Jahres kürte eine unabhängige Jury den Roman „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“ von Jegana Dschabbarowa, erschienen im Zsolnay Verlag. Der Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS geht an Eva Thöne für ihr Werk „Weibliche Macht Neu Denken“, erschienen bei Hanser Berlin.
Die mit je 8.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhielten in der Kategorie:
- Buch des Jahres: Jegana Dschabbarowa für „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“ (Zsolnay Verlag)
- Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS: Eva Thöne für „Weibliche Macht Neu Denken“ (Hanser Berlin Verlag)
- Roman (zwei Preise): Andreas Moster und Nicole Röndigs
- Erzählung: Verena Carl
- Lyrik, Drama, Experimentelles (zwei Preise): Friederike Meltendorf und Till Raether
- Kinder- und Jugendbuch: Juliane Pickel
- Comic: Noëlle Kröger
Die mit jeweils 4.000 Euro dotierten Preise für literarische Übersetzungen gehen an:
- Nicolai von Schweder-Schreiner für „Cinema Love“ aus dem Englischen
- Corinna Popp für die Übersetzung von „Lucy (4,6 Milliarden Jahre)“ aus dem Französischen
- Kirsten Gleinig für die Übersetzung von „Der Traum des Jaguars“ aus dem Französischen
Weitere Infos und den Katalog zu den Preisträger*innen hier

