Literaturpreise in Hamburg

Förderpreise für Literatur 2014

Die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg vergibt auch in diesem Jahr wieder sechs Förderpreise für Literatur. Die Arbeitsstipendien sind mit je 6.000 Euro dotiert und werden ausschließlich an Autorinnen und Autoren vergeben, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Das Verfahren für die Vergabe der Förderpreise für Literatur ist anonym. Zusammen mit den Förderpreisen vergibt die Kulturbehörde Arbeitsstipendien für Hamburger Übersetzerinnen und Übersetzer. Die Fördersumme beträgt jeweils 2.500 Euro. Bewerbungen sind an die Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg, zu richten. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2014 (Poststempel). Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsformulare liegen in der Zentralbücherei der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, Hühnerposten 1, im Literaturhaus, Schwanenwik 38, und in der Poststelle der Kulturbehörde, Hohe Bleichen 22, 3. Stock, Zimmer 310, täglich bis 15.00 Uhr, aus. Online gibt es die Ausschreibung hier:

Die Ausschreibungsunterlagen

Förderpreise für Literatur 2014 (Ausschreibung und Teilnahmebogen) »


AstroArt Literaturwettbewerb 2014

"Irrlichter" ist das Thema des AstroArt Literaturwettbewerbs, der in diesem Jahr zum fünften Mal ausgeschrieben wird. Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der 5 Normseiten nicht überschreiten darf. Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erneut ein mit 1500.- Euro dotiertes Stipendium als Bergedorfer Schloss-Schreiber vergeben. Einsendeschluss ist der 30. April, die Gewinner werden bis zum 31. Juli benachrichtigt.

Die Ausschreibungsunterlagen

AtroArt-Literaturwettbewerb: Teilnahmebedingungen »

AtroArt-Literaturwettbewerb-Teilnahmebogen »


Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller 2014

Mehrere Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer schreibt das Literaturreferat der Kulturbehörde Hamburg aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit einem kurzen, formlosen Antrag bis 31. März 2014 beim Literaturreferat. Als Stipendienorte stehen von Mitte Juni bis Mitte September eine einfache Ferienwohnung in einem abgelegenen historischen Bauernhof in der Nordpfalz zur Verfügung und ein Apartment auf einem Gehöft am Meer in Dänemark, wo Aufenthalte im April und Mai sowie im September und Oktober möglich sind. Ein weiteres Stipendium ermöglicht das Kurhotel „Laudinella“ in St. Moritz im November. Dieses Stipendium ist bekannteren Autoren vorbehalten. Zusätzlich zu den Mieten übernimmt die Kulturbehörde pauschal 200.- Euro Aufwandspauschale pro Woche für die Stipendiaten. Die Fahrtkosten müssen selbst finanziert werden.
Die vollständige Ausschreibung findet man hier »
Bewerbungsadresse: Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat,
Dr. Wolfgang Schömel, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg.


Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller vergeben

Die Arbeitsaufenthalte für Hamburger belletristische Schriftsteller und Übersetzer sind vergeben. Folgende Autorinnen und Autoren werden im Sommer und Herbst 2013 entweder nach Dänemark oder in die Nordpfalz fahren: Ella Marouche, Gudrun Hammer, Jennifer Heinrich, Dagrun Hintze, Lars Peters, Katha Schulte, Benjamin Maack, Friederike Trudzinski, Karen Köhler, Ursel Allenstein und Tania Kibermanis. Das Laudinella-Stipendium in St. Moriz wurde an Stevan Paul vergeben.


Förderpreise für Literatur 2011 verliehen

Anfang Dezember hat die Kulturbehörde in einer festlichen Verleihungsveranstaltung im Literaturhaus die Förderpreise für Literatur und für literarische Übersetzungen verliehen. Mit je einem der mit 6.000 Euro dotierten Literaturpreise ausgezeichnet wurden: Isabel Bogdan für einen Auszug aus ihrem Roman „Pfau“; Alexander Häusser für einen Auszug aus seinem Roman „Pilot des Lebens“; Ulrich Koch für seine unter dem Motto „Azur“ eingereichten Gedichte; Karen Köhler für Erzählungen; Dietrich Machmer für seine unter dem Titel „Ist die Liebe hungrig, frisst sie Grenzen“ eingereichten Gedichte und Inga Sawade für Erzählungen. Die mit je 2.500 Euro ausgezeichneten Förderpreise für Übersetzungen erhielten: Ursel Allenstein für ihre Übersetzung von Kim Leines Roman „Die Untreue der Grönländer“ aus dem Dänischen; Ingo Herzke für seine Übersetzung des Romans „Super Sad True Love Story“ von Gary Shteyngart aus dem amerikanischen Englisch und Susanne Höbel für ihre Übersetzung des Romans „Die Party bei den Jacks“ von Thomas Wolfe aus dem amerikanischen Englisch.

Die Pressemappe mit weiteren Infos über die Autorinnen und Autoren und den Jurybegründungen für die Vergabe gibt es hier »
Viele weitere Informationen über die Förderpreise für Literatur in den Vorjahren und die aktuellen Preisträger findet man hier »

Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman

Das Literaturhaus Hamburg vergibt den von Mara Cassens gestifteten Förderpreis im Wert von Euro 10.000,- jährlich mit Unterstützung der Kulturbehörde. Preisträgerinnen und Preisträger können aus dem ganzen Bundesgebiet stammen. Geehrt wird das beste Erstlingswerk. Eine Leserjury des Literaturhauses schlägt den jeweiligen Roman vor. Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Preis der Irmgard-Heilmann-Stiftung

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Literatur und des literarischen Lebens in Hamburg. Gefördert werden Hamburger Autorinnen und Autoren. In unregelmäßigen Abständen (circa alle 1,5 Jahre) wird ein mit Euro 5.000,- dotierter Preis für eine in den beiden vorangegangenen Jahren erschienene Arbeit einer Hamburger Schrifstellerin oder eines Hamburger Schriftstellers vergeben. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt. Die Hamburger Autorenvereinigung und die Kulturbehörde unterstützen die Preisvergabe.

Karl-Heinz-Zillmer-Verlegerpreis

Die Hamburgische Kulturstiftung vergibt den von Karl-Heinz Zillmer gestifteten Verlegerpreis alle zwei Jahre. Mit einem Preisgeld von Euro 10.000.- wird auf den Vorschlag einer fünfköpfigen Jury hin bundesweit hervorragendes verlegerisches Handeln gewürdigt. Hamburgische Kulturstiftung, Chilehaus C, 20095 Hamburg

Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire

Die Hamburgische Kulturstiftung vergibt den von Dr. Dorothea Liebeskind gestifteten Förderpreis alle zwei Jahre. Geehrt werden bundesweit herausragende Leistungen auf dem Gebiet der literarischen Satire. Eine fünfköpfige Jury schlägt die Preisträgerin oder den Preisträger vor. Hamburgische Kulturstiftung, Chilehaus C, 20095 Hamburg

Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung

Die Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung würdigt Leistungen auf dem Gebiet der literarischen Übersetzung. Eine Jury schlägt die Preisträgerin oder den Preisträger vor. In Frage kommen Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem gesamten Bundesgebiet. Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung, Ferdinandstraße 17, 20095 Hamburg

Fritz-Reuter-Preis

Die Stiftung F.V.S. (Freiherr vom Stein) würdigt jährlich literarische Leistungen auf dem Gebiet des Niederdeutschen. Ein fünfköpfiges Kuratorium schlägt die Preisträgerin oder den Preisträger vor. Sie erhalten eine Prämie von Euro 7.500,-. Stiftung F.V.S., Georgsplatz 10, 20099 Hamburg