Literaturpreise in Hamburg

Die Residenzstipendien der Kulturbehörde für 2016

Das Literaturreferat der Kulturbehörde Hamburg schreibt Arbeitsstipendien für Hamburger Schriftsteller und Übersetzer aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Hamburg mit einem kurzen, formlosen Antrag bis zum 14. März 2016 beim Literaturreferat. Als Stipendienort steht von Mitte Juni bis Mitte September zur Verfügung: Das Château de Justiniac südlich von Toulouse in Frankreich. Ausgeschrieben werden die Monate Juni und September für je einen Schriftsteller/eine Schriftstellerin. Das Referat „Bildende Kunst“ der Kulturbehörde schreibt diese Monate auch für einen bildenden Künstler/eine bildende Künstlerin aus. Erneut ausgeschrieben wird zudem ein einmonatiges Stipendium im Brecht-Haus in Svendborg in Dänemark vom 6. Mai bis zum 3. Juni.

Die vollständige Ausschreibung der Stipendien gibt es als PDF »


AstroArt Literaturwettbewerb 2016

"Fassaden“ ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs 2016. Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der 5 Normseiten nicht überschreiten darf bis zum 31. März. Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erstmals das Stadtschreiber-Stipendium „Der Hamburger Gast“ vergeben, das mit einem Honorar von 1500.- Euro monatlich verbunden ist und der kostenfreien Unterkunft in einer Wohnung im Vorwerkstift.

Hier die Ausschreibungsunterlagen:

AstroArt Ausschreibung 2016 »
Teilnahmebogen AstroArt2016 »
Hamburger Gast Ausschreibung »
Teilnahmebogen Hamburger Gast 2016 »


Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen 2015 vergeben

Traditionell lud die Kulturbehörde Hamburg in der Vorweihnachtszeit zur festlichen Verleihung der Förderpreise für Literatur und für literarische Übersetzungen ins Literaturhaus. Staatsrat Horst-Michael Pelikahn sprach für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und überreichte den Preisträgern die Urkunden. Die Juroren Sigrid Behrens (Autorin), Antje Flemming (Literaturhaus Hamburg), Wend Kässens (Literaturkritiker), Miriam Mandelkow (Übersetzerin) sowie Philipp Werner (Lektor, Hoffmann und Campe Verlag) stellten die Preisträger vor, die aus ihren prämierten Texten und Übersetzungen lasen. eweils einen der mit 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur erhielten: Kaspar Peters für seinen Erzählzyklus "Raubtiere in der gemäßigten Zone"; Myriam Keil für drei Kurzgeschichten aus ihrem Erzählprojekt "Unverträglichkeiten"; Charlotte Richter-Peill für ihre Erzählung "Die
Reise"; Saša Stanišic für seine Erzählungen "Die Fabrik" und "In diesem Gewässer versinkt alles"; Tanja Schwarze für ihre Erzählung "Der größte Wunsch" und Katrin Seddig für einen Auszug aus ihrer Novelle "Drei Häuser". Jeweils einen der mit 2.500 Euro dotierten Förderpreise für literarische
Übersetzungen erhielten: Brigitte Große für ihre Übersetzung des Romans "Die Verflüchtigten" des französischen Schriftstellers Thomas B. Reverdy, der im Frühjahr 2016 im Berlin Verlag erscheinen wird; Doris Kouba für ihre Übersetzung des Romans "Die Deutschen - Geographie eines Verlustes" von Jakuba Katalpa aus dem Tschechischen, der im Herbst im Verlag Balaena erschienen ist; Corinna Popp für ihre Übersetzung der Erzählung "Die Erde der Menschen" von Antoine de Saint-Exupéry, erschienen im Marix Verlag.

Weitere Infos zu den prämierten Autoren und Werken hier »