Literaturpreise in Hamburg

Die Förderpreise für Literatur und für literarische Übersetzungen 2016

Die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg vergibt wieder sechs Förderpreise für Literatur. Die Arbeitsstipendien sind mit je 6.000 Euro dotiert und werden an Autorinnen und Autoren vergeben, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Das Verfahren für die Vergabe der Förderpreise für Literatur ist anonym. Zusammen mit den Förderpreisen vergibt die Kulturbehörde Arbeitsstipendien für Hamburger Übersetzerinnen und Übersetzer. Die Fördersumme beträgt jeweils 2500 Euro. Bewerbungen sind an die Kulturbehörde Hamburg, Literaturreferat, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg, zu richten. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2016 (Poststempel).

Die vollständige Ausschreibung gibt es hier als PDF »


AstroArt Literaturwettbewerb 2016

"Fassaden“ ist das Wettbewerbsthema des AstroArt-Literaturwettbewerbs 2016. Dotiert ist der Preis mit 800.- Euro für den ersten Platz, 500.- Euro und 300.- Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz. Bewerben muss man sich mit einem unveröffentlichten Prosatext, der 5 Normseiten nicht überschreiten darf bis zum 31. März. Zusätzlich zum AstroArt-Preis wird erstmals das Stadtschreiber-Stipendium „Der Hamburger Gast“ vergeben, das mit einem Honorar von 1500.- Euro monatlich verbunden ist und der kostenfreien Unterkunft in einer Wohnung im Vorwerkstift.

Hier die Ausschreibungsunterlagen:

AstroArt Ausschreibung 2016 »
Teilnahmebogen AstroArt2016 »
Hamburger Gast Ausschreibung »
Teilnahmebogen Hamburger Gast 2016 »


Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen 2015 vergeben

Traditionell lud die Kulturbehörde Hamburg in der Vorweihnachtszeit zur festlichen Verleihung der Förderpreise für Literatur und für literarische Übersetzungen ins Literaturhaus. Staatsrat Horst-Michael Pelikahn sprach für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und überreichte den Preisträgern die Urkunden. Die Juroren Sigrid Behrens (Autorin), Antje Flemming (Literaturhaus Hamburg), Wend Kässens (Literaturkritiker), Miriam Mandelkow (Übersetzerin) sowie Philipp Werner (Lektor, Hoffmann und Campe Verlag) stellten die Preisträger vor, die aus ihren prämierten Texten und Übersetzungen lasen. eweils einen der mit 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur erhielten: Kaspar Peters für seinen Erzählzyklus "Raubtiere in der gemäßigten Zone"; Myriam Keil für drei Kurzgeschichten aus ihrem Erzählprojekt "Unverträglichkeiten"; Charlotte Richter-Peill für ihre Erzählung "Die
Reise"; Saša Stanišic für seine Erzählungen "Die Fabrik" und "In diesem Gewässer versinkt alles"; Tanja Schwarze für ihre Erzählung "Der größte Wunsch" und Katrin Seddig für einen Auszug aus ihrer Novelle "Drei Häuser". Jeweils einen der mit 2.500 Euro dotierten Förderpreise für literarische
Übersetzungen erhielten: Brigitte Große für ihre Übersetzung des Romans "Die Verflüchtigten" des französischen Schriftstellers Thomas B. Reverdy, der im Frühjahr 2016 im Berlin Verlag erscheinen wird; Doris Kouba für ihre Übersetzung des Romans "Die Deutschen - Geographie eines Verlustes" von Jakuba Katalpa aus dem Tschechischen, der im Herbst im Verlag Balaena erschienen ist; Corinna Popp für ihre Übersetzung der Erzählung "Die Erde der Menschen" von Antoine de Saint-Exupéry, erschienen im Marix Verlag.

Weitere Infos zu den prämierten Autoren und Werken hier »