Mittwoch, 06.04.2011
Lesung
„Literatur-Quickie“
mit Petra Stanislowsky. Lesezeit: 17 Minuten.Veranstalter: Feldstern. Sternstr. 2, 22.30 Uhr. Eintritt frei.

Komisches Liebesgedichte, Kein & Aber Verlag
Lesung
„Komische Liebesgedichte“
Als „Pflichtutensil fürs romantische Outfit“ hat Daniel Haas für „Spiegel Online“ eine Gedichtsammlung empfohlen und das aus einem naheliegenden Grund: Besonders jetzt im Frühling, wenn die Paarungsbereitschaft durch einen heftigen Hormonkick angeheizt wird, gilt es mit geselligen Zitaten für die unmöglichsten Situationen gewappnet zu sein. Mit einem Gedicht, sofern es nur gut ist, kann man immer punkten, schließlich sind wir hier im Land der Dichter und Denker. Ein Beispiel: „Ein bleicher weicher Kopfsalat/ und ein kaputter Schuh;/ ein nasser Hut, ein Stückel Draht – / viel schöner bist doch Du.“ Dieses Gedicht von F. W. Bernstein ist nur eines von 160 Gedichten, die Christian Maintz für seine Sammlung „Komische Liebesgedichte“ (Kein & Aber Verlag) ausgewählt hat, darunter Klassiker von Heine, Busch, Ringelnatz, Tucholsky oder Gernhardt, aber auch von jüngeren Vertretern der komischen Literatur wie Goldt, Droste oder Gsella. Wer es etwas deftiger mag, ist mit Robert Gernhardt gut beraten: „In jeder Frau da steckt/ ein Sexualobjekt./ Das muss der Mensch erwecken/ sonst bleibt es in ihr stecken.“ Wer mehr wissen will: Im Literaturhaus stellt Christian Maintz zusammen mit der Schauspielerin Nina Petri seine Sammlung „Komische Liebesgedichte“ vor.Veranstalter: Literaturhaus. Schwanenwik 38, 20.00 Uhr. Eintritt: 10.-/8.- Euro.
Vattenfall Lesetage
Die Auftaktveranstaltung
Karten für alle Veranstaltungen unter Tel.: 01801 / 63 87 67 (Ortstarif) oder unter http://www.vattenfall.de/lesetage.
Moritz Rinke, Foto: Joscha Jenneßen
170 Schriftsteller, Künstler und Musiker aus aller Welt sind in diesem April in Hamburg bei den Vattenfall Lesetagen zu Gast. Traditionell wird bei dem mit 126 Veranstaltungen größten Literaturfestival Norddeutschlands allerorten in der Stadt vorgelesen, ob in der Hauptfeuerwache, auf Kampnagel, in Rindchen’s Weinkontor, auf der Barkasse MS Altenwerder, im Koralle Kino, in der Handelskammer, beim Hamburger Abendblatt, im Bucerius Kunst Forum oder in der Buchbinderei Begemann. Eröffnet werden die Lesetage traditionell mit einer Veranstaltung für Kinder: 800 Schülerinnen und Schüler werden auf Kampnagel zu einer Lesung von Ritter Rost-Vater Jörg Hilbert erwartet. Für große Leute eröffnet das Festival erstmals mit einem kleinen, aber feinen „Lesetage-Literatursalon“. Bei einem Glas Wein präsentieren die Moderatoren: Barbara Heine und Matthias Göritz mit ihrem Gastautor Moritz Rinke eine Auswahl aus den Neuerscheinungen des Frühjahrs und stellen aktuelle Trends und Themen der Literaturwelt zur Diskussion.
Ort: Rindchen’s Weinkontor, Osdorfer Landstr. 33, 19.00 Uhr. Eintritt: 7.- Euro.
Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen
Die Auftaktveranstaltung
Weitere Informationen unter http://lesetage-selber-machen.de.
Mit über 50 Veranstaltungen in Hamburg findet in diesem April, alternativ zu den Vattenfall Lesetagen, auch das Festival „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ statt. Eine ganze Reihe von Bürgerinitiativen, Kulturvereinen und -veranstaltern haben sich für das Festival als Initiatoren und Unterstützer zusammengefunden, um gemeinsam dazu aufzurufen, „Vattenfall als Energielieferanten aus Hamburg zu verabschieden“, wie Astrid Mathiae von der „Initiative Moorburgtrasse stoppen“ in einem Interview mit der „taz“ erklärte. Einen Boykott-Aufruf, dem man sich mit seiner Unterschrift anschließen kann, hat der Hamburger Nautilus-Verlag auf der Website www.lesetage-selber-machen.de veröffentlicht. Eröffnet werden die alternativen Lesetage mit einem bunten Erzählprogramm des Übersetzers und Publizisten Harry Rowohlt.








