Montag, 06.06.2011


Irgendwie komisch

„Come in and burn out“




Brauchen wir das? Einen „Survival Guide“ mit dem schönen Titel „Come in and burn out“, der uns Aufklärung und Erheiterung über die „Highlights und No-Go’s aus 14 verschiedenen Denglisch-Dialekten“ verspricht. An dem Vorhaben, tatsächlich ein Wörterbuch „Denglisch“ zu erstellen, daran lassen die beiden Autoren Jan Melzer und Sören Sieg keinen Zweifel, wären sie sowieso gescheitert, weil es inzwischen eine solch erschreckende Menge an „Denglisch“-Begriffen gibt, dass es ein jahrelanges Forschungs- und Sammelprojekt geworden wäre, sie alle einzufangen und zu erklären. Beispiele: „Teambuilding Incentive“, „Shit Point“, „First Mover“, aber auch „Public Viewing“, der im Englischen gebräuchliche Begriff für das Aufbahren einer Leiche, oder „Outing“, womit im Englischen schlicht eine Landpartie gemeint ist. Auf all diese Begriffe trifft zu, was schon Goethe wusste: „Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist, sondern dass sie es verschlingt.“
Im Literaturhaus präsentieren Sören Sieg und Jan Melzer zusammen mit ihrer A-capella-Comedy-Gruppe LaLeLu im Rahmen der Reihe „Irgendwie komisch“ ihre Denglisch-Satire „Come in and burn out“ und geben Konversationshilfe – damit wir bald alle mühelos ganze Sätze auf Denglisch sprechen können.

Veranstalter: Literaturhaus. Schwanenwik 38, 20.00 Uhr. Eintritt: 10.-/8.- Euro.


Literatur-Quickie
“Wendel wartet“ von Monique Schwitter, Literatur-Quickie 3

Lesung

„Wohnzimmer-Quickie“

Quadratisch, praktisch, gut und vor allen Dingen lesbar, das sind die Hefte, die der Hamburger Literatur-Quickie Verlag herausbringt – und als „Buch zum Bier“ oder als „Wort zum Wein“ empfiehlt. Bei einem „Wohnzimmer-Quickie“ liest Monique Schwitter ihrem „Booklit“.

Anmeldung über das Büro der Altonale unter Tel.: 040 / 39 80 69 70 oder per E-Mail an info@altonale.de. Eintritt: 4.- Euro (Getränke können mitgebracht werden!)




Literatur-Altonale

„Poetry Night Ferry“ mit Mischa-Sarim Vérollet




Von einer spektakulären Reise zum Mond und Paparazzi-Eltern ohne Sinn für Privatsphäre, von präpubertärer Wrestling-Manie, anatomischen Fehlfunktionen, von absurden Phobien – und vom bizarrsten Phänomen überhaupt: von den Mädchen, davon erzählt Mischa-Sarim Vérollet in seinem Romandebüt „Warum ich Angst vor Frauen habe“. Für die Literatur-Altonale will der Poetry-Slam-Star nun einen erneuten Therapieversuch wagen und seine Angst, vorlesend, im zarten Wellegang der Elbe bei einer nächtlichen Fährfahrt wegschaukeln. Wer mitschaukeln will, geht zu den Landungsbrücken und holt sich ein HVV-Ticket.

Veranstalter: Literatur-Altonale. Ort: Landungsbrücken, Brücke 3, Linie 62, 22.15 Uhr.


Lesung

„Die fernen Stunden“

Die Bestsellerautorin Kate Morton liest aus ihrem „perfekten Schauer- und Liebesroman für die dunklen Tage“ („Brigitte“). Moderation: Margarete von Schwarzkopf.

Veranstalter: Buchhandlung Heymann. Eppendorfer Landstr. 77, 20.30 Uhr. Eintritt: 12.- Euro.


Lesung

„Lyrik-Abend“

Reimer Eilers, Gerlind Fischer-Diehl, Cordula Scheel und Kathrin Wehmeyer-Münzing lesen Gedichte.

Veranstalter: Hamburger Autorenvereinigung. Ort: Logensaal in den Hamburger Kammerspielen, Hartungstr. 9-11, 19.30 Uhr. Eintritt: 6.- Euro.


Vortrag

„Die Anderen der Erinnerung“

Vortrag von Angela Kühner über „Geschichtsaneignung in der Einwanderungsgesellschaft“. Moderation: Fatima Kastner.

Veranstalter: Hamburger Institut für Sozialforschung. Mittelweg 36, 20.00 Uhr. Eintritt frei.


Treffen der literarischen Werkstatt Wesselyring. Leitung: Peter Schütt. Ort: Waschhaus, Wesselyring 51, 10.00 Uhr. (Weitere Treffen: 20.6., 4. u. 18.7., 1. u. 15.8., jew. 10.00 Uhr.)