Veranstaltungen

Montag, 19.03.2012


Ingeborg Horn
Ingeborg Horn, Foto: Droschl Verlag

Buchpräsentation mit Ingeborg Horn

„Zwei Stimmen“

„Sie können dieses Buch eigentlich nur zu Ende lesen“, empfiehlt Kathrin Kuna in einer Kritik für „DUM“, „wenn die Wunden vom letzten Aufprall noch nicht ganz verheilt sind. Es ist ein Buch um zu heilen, nicht um zu verstehen oder zu erfahren. Eventuell lässt es Sie heulen und so Aussöhnung erreichen.“ Und nein, hier geht es weder um religiöse Erbauung, auch nicht um einen Ratgeber für reuige Sünder, sondern um eine „Liebesgeschichte“, erzählt von Ingeborg Horn, die, wenn man einer Kritik von Hedwig Wingler für „manuskripte“ glaubt, „unvergleichlich ist“, ein Buch, „das durch Klarheit und Klugheit besticht“. Erzählt wird in „zwei Stimmen“ von Solveig, die jahrzehntelang in einer Waldhütte auf die Rückkehr Peer Gynts wartet – und sich dabei in Wachsamkeit übt, gegenüber der Natur und ihren langsamen, tagtäglichen Veränderungen, aber auch gegenüber Gefühlen wie der Liebe und Zugehörigkeit. Im Literaturhaus stellt Ingeborg Horn ihr Buch vor. Moderation: Jutta Heinrich.

Veranstalter: Literaturhaus. Schwanenwik 38, 19.30 Uhr. Eintritt: 7.-/4.- Euro.


Leseperformance mit Musik

„Fast alles auf null“

Zwei Mal 60-minütige Leseperformance mit Musik, bewegten Bildern „und Mut zum Pathos“, wie die Ankündigung verspricht, über Versuche, das Leben – und die Stadt – besser zu machen, über Kunstprojekte, Happenings, Politik und die Liebe, nach dem als Nautilus-Flugschrift im letzten Herbst neu erschienenen Buch „Alles auf Null“ des Hamburger Autors Niels Boeing. Es wirken mit: Leena Fahje, Verena Wolfin, Julia Holmes, Nina Schwabe, Nils Freytag, Konstantin Graudus, Hans-Jörg Frey, Alexander Grünberg, Nicki von Tempelhoff, Oscar O Sánchez, Kai Maertens und Niels Boeing.

Veranstalter: Polittbüro. Steindamm 45, 20.00 Uhr. Eintritt: 15.-/10.- Euro.


Lesung, Vortrag, Gespräch

„Hommage an den Dichter und Revolutionär Otto René Castillo“

Am 19. März wurde der guatemaltekische Dichter Otto René Castillo ermordet, er kämpfte in der Guerilla gegen die Diktatur seines Landes. Im Instituto Cervantes erinnern im Rahmen der Romerotage 2012 sein Sohn Sandino Patrice Castillo und der Politikwissenschaftler Dr. Peter Gärtner an den Dichter und sein Werk.

Veranstalter: Instituto Cervantes. Fischertwiete 1, 19.00 Uhr.


Vortrag und Gespräch

„Das Buch in der Mediendiktatur“

Vortrag von Dr. Jan-Pieter Barbian über die „Literaturpolitik des NS-Staates gegenüber Schriftstellern, Verlegern und Buchhändlern“.

Veranstalter: Helmut-Schmidt-Universität. Holstenhofweg 85, 18.00 Uhr.