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Mittwoch, 25.03.2020


Soforthilfe gegen Kulturentzug

Die Poesie-Ambulanz des Thalia Theaters

stuhlreihe
Nach einer Idee des Schweizer Schauspielers Albi Klieber hat das Thalia Theater eine Poesie-Ambulanz aufgemacht, »um den Poesie-Notstand zu beheben«. Auf der Website des Theaters wurde eine »digitale Bühne« eingerichtet, auf der »Netz-Passanten« ein Gedicht oder einen kurzen Text hören können. Texte eingesprochen haben bisher u.a. Steffen Siegmund, Lisa Hagmeister, Christiane von Poelnitz und Julian Greis


24.03.2019 | Literatur in Hamburg
Soforthilfe für den Kulturbereich

Die Maßnahmen und Programme im Überblick

stuhlreihe
Die Bundesregierung hat einen »Rettungsschirm für den Kulturbereich« beschlossen, der mehrere Hilfspakete zur Bewältigung der Folgen des Shutdowns durch die Corona-Pandemie umfasst und insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro bereitstellt. In Hamburg hat Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, schon letzte Woche ein »Hilfspaket Kultur« im Wert von 25 Millionen Euro für Kulturschaffende angekündigt. Die Hilfen, ob vom Bund oder der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg, sollen möglichst direkt, unkompliziert und schnell finanzielle Engpässe überbrücken. Wir haben die wichtigsten Maßnahmen hier zusammengefasst und verlinken auf die entsprechen Anlaufstellen.


24.03.2019 | Literatur in Hamburg
Ingo Schulzes »Die rechtschaffenene Mörder«

Prinz Vogelfrei mit neuen Kräften

Ingo Schulze
Will ich das wirklich weiterlesen? Das fragt man sich auf den ersten Seiten von Ingo Schulzes neuem Roman nicht ganz grundlos. Und es ist ein Zweifel, der die Lektüre für einige Zeit begleitet, obwohl der Autor seine Leser*innen durch ein gut gewähltes Motto vor voreiligen Schlüssen warnt.


23.03.2019 | Literatur in Hamburg
Benjamin Quaderers »Für immer die Alpen«

Die Wahrheit über Staatsfeind Nummer 1

Benjamin Quaderer
Diese Geschichte ist in unzähligen Berichten und Nachrichten um die Welt gegangen. Sie handelt von Größenwahn, Geldwäsche, Erpressung und von einem Whistleblower, der zu Liechtensteins Staatsfeind Nummer 1 wurde. Der junge österreichische Schriftsteller Benjamin Quaderer erzählt sie in seinem Debüt »Für immer die Alpen« (Luchterhand Verlag), das man auch als semidokumentarischen Roman lesen kann. Er changiert meisterhaft zwischen Lüge und Wahrheit, erzählt ganz und gar Unglaubliches und beschert seinen Leser*innen mindestens einen großen Spaß.


22.03.2019 | Literatur in Hamburg
Ab ins Museum!

Das Digitalprogramm der Hamburger Museen

Weblesungen
1200 Jahre Stadtgeschichte auf einen Klick – das gibt es im Digitalprogramm der Hamburger Museen, das bei Tag und bei Nacht erreichbar ist und vor allem auch dann, wenn die Museen geschlossen bleiben müssen. Das Online-Magazin bietet Dossiers, Hamburgensien, historische Bildstrecken mit Hamburg-Ansichten und herausragende Funde aus den Sammlungen. Das Hafenmuseum lädt zu einem 360°-Blick ins Depot und das Museum für Hamburgische Geschichte zu einem virtuellen Gang durch die Ausstellung »Tattoolegenden«



21.03.2019 | Literatur in Hamburg
Weblesungen

866 Weblesungen von 313 Autor*innen

Weblesungen
Fast dreißig Jahre lang hat der Hamburger Autor und Literaturveranstalter Rüdiger Kässner im Auftrag der Behörde für Kultur und Medien Autor*innen aus der Hamburger Literatur zu »Weblesungen« eingeladen, die dann auf »literaturinhamburg.de« veröffentlicht wurden. Das Archiv umfasst 866 Lesungen – jede Menge Hörstoff für die Tage und Wochen, in denen keine Veranstaltungen stattfinden können.

Zum Archiv der Weblesungen



Indiebookday 2020

Tag des unabhängigen Buchhandels

Für kleine Buchhandlungen und Verlage sind dies schwere Zeiten, auch der Indiebookday, den es seit 2013 auf Initiative des Hamburger Mairisch Verlages gibt, kann darüber nicht hinweg täuschen. Doch die Idee des Indiebookdays greift andererseits gerade jetzt, wo die Geschäfte geschlossen bleiben müssen und keine Lesungen und Büchertische zur Beteiligung einladen, denn gefragt ist die Solidarität von Leser*innen. Beteiligen kann man sich ganz einfach: Man kauft heute oder in den nächsten Tagen einer Buch aus einem kleinen unabhängigen Verlag, das geht in Zeiten von CONVID-19 ganz einfach auch online, telefonisch oder per E-Mail. Sobald das Buch mit der Post zu Hause eingetroffen ist, postet man ein Foto des Covers, des Buches, oder von sich selbst mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk.

Näheres zu den Aktionen unter:
https://www.indiebookday.de


20.03.2019 | Literatur in Hamburg
Hamburger Bücherhallen

Kostenloser Zugang zu digitalen Angeboten

Friedrich Hölderlin
Die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen bieten allen Hamburger*innen für die kommenden sechs Wochen einen kostenfreien Zugang zu den digitalen Medien. Wer sich per E-Mail oder telefonisch anmeldet, erhält eine Kundennummer und ein Passwort. Ausleihen kann man eMedien in der »Onleihe«, es gibt aber auch viele Filme und Musik, die man streamen kann. Für Schülerinnen und Schüler gibt es online Zugang zu Datenbanken, zum Duden-Basiswissen und vielen anderen Nachlagewerken.


20.03.2019 | Literatur in Hamburg
Online-Lesung zu Hölderlins 250. Geburtstag

»Hyperion«

Friedrich Hölderlin
Am 20. März 1770 wurde in Lauffen am Neckar im Herzogtum Württemberg der Dichter Friedrich Hölderlin geboren. Zum 250. Geburtstag des Dichters, der heute als Vorreiter der modernen Poesie gefeiert und verehrt wird, sind mehrere Bücher erschienen, und es waren zahllose Veranstaltungen geplant, die nun nicht stattfinden können. Immerhin aber gibt es eine Livelesung: Seit 10.00 Uhr wird auf www.Literatucafé.de Hölderlins »Hyperion« gelesen.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Jonathan Coes »Middle England«

Adieu, Merry Old England

Jonathan Coe
Mit »Middle England« (Folio Verlag) von Jonathan Coe ist in diesem Frühjahr ein großartiger Brexit-Roman erschienen. Die klug-ironische Komödie verwebt die politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen von 2010 bis 2019 meisterhaft mit dem Leben einer Mittelstandsfamilie in den idyllischen Midlands.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Konzertierte Maßname gegen die Kultur-Flaute durch COVID-19

One Hamburg

One Hamburg
Die Hamburger Agentur »Geheimtipp Media« hat den Social-TV-Sender ONE HAMBURG freigeschaltet. Unter dem Motto »Wenn ihr nicht mehr zur Kultur könnt, bringen wir sie jetzt eben zu euch nach Hause!« präsentiert der Sender Livestream Panels, Live-Podcasts, News, Interviews, Konzerte, Lesungen und Co., die man vom Sofa aus verfolgen kann. Das Projekt wird von Hamburg Marketing unterstützt.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf die Kreativwirtschaft

Hamburg Kreativgesellschaft veröffentlicht Infos über Hilfsangebote

Die Kulturbranche in Deutschland stürzt durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Krise. Vom großen Theater und Festival über Kinos und Musikclubs bis zu den zahllosen Freischaffenden im kulturellen Bereich sind die Umsatzeinbußen schon innerhalb weniger Wochen existenzbedrohend. Die Hamburg Kreativgesellschaft hat die Auswirkungen der Krise zusammengefasst und stellt auch die Sofortmaßnahmen und Hilfestellungen von Verbänden, Behörden und dem Bund vor.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
Literaturfestivals

lit.COLOGNE steht vor existenzieller Herausforderung

Nachdem die lit.COLOGNE durch die Ausbreitung des Corona-Virus das für diesen März geplante Festival absagen musste und mit der Buchkette Thalia nun auch einer der Hauptsponsoren abgesprungen ist, steht das größte Literaturfestival Europas vor dem Aus. Das meldete das Börsenblatt. »Das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens ist immens und gefährdet den Fortbestand des Festivals. Entsprechend schmerzhaft ist der Ausstieg von Thalia Bücher ab 2021 für uns«, kommentierte lit.COLOGNE-Geschäftsführer Rainer Osnowski.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
Benjamin Maack erzählt von seiner Depression

Wenn das Ich plötzlich verloren geht

Benjamin Maack
Sein Erzählband »Monster« (2012) wurde mehrfach für seine »wirklich brillanten Geschichten« (WDR) ausgezeichnet, gleichzeitig kletterte Benjamin Maack als Journalist auf der Karriereleiter nach oben, bis er unvermittelt mehrere Gänge zurückschalten musste. Sein neues Buch »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« (Suhrkamp Verlag) erklärt, warum: Es ist das Protokoll einer Depression, hoch poetisch und von stupender literarischer Raffinesse und Vielgestaltigkeit.


16.03.2019 | Literatur in Hamburg
Videoaufruf statt Fundraising-Event

GermanZero wirbt für Klimainiative




Über 50 Prominente haben sich im vergangenen Herbst in dem gemeinützigen Verein German Zero zusammengeschlossen. Mit dabei sind u.a. die Schauspielerin Christine Urspruch, Comedian Carolin Kebekus, der Fußballer André Schürle, der Musiker Jan Delay, Youtuber Rezo und der Moderator Joko Winterscheidt. Sie alle wollen sich in der Politik und Gesellschaft dafür einsetzen, dass sich Deutschland an sein Versprechen hält, die Erdüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Geschäftsführender Vorstand und Initiator des Vereins ist Heinrich Strößenreuther, der in Berlin die Verkehrswende eingeleitet und damit eine bundesweite Welle ausgelöst hat, Vereinssitz ist Hamburg. Der Klimaplan und die Aktivitäten des Vereins müssen finanziert werden, und das ist durch das Corona-Virus noch schwieriger geworden: Alle Fundraising-Events mussten abgesagt werden. Mit einem »Promi-Video« und der »klaren Bitte«, es auf Social-Media-Plattformen zu teilen, damit es möglichst viele Menschen erreicht, wirbt der Verein nun für seine Aktivitäten und für Spenden.

Weitere Infos zu der Kampagne:

»Promis for future« (taz) und
Interview mit Heinrich Strößenreuther (t-online)

Wer das Video teilen möchte, kann es hier tun:

YouTube
Facebook
Twitter


15.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf Hamburger Kultureinrichtungen

Alle Veranstaltungen untersagt

Nachdem schon am Freitag sämtliche staatlichen Kultureinrichtungen in Hamburg geschlossen wurden, hat die Gesundheitsbehörde am vergangenen Sonntag alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen untersagt.

Es ist eine weitere Maßnahme zur Minimierung von Ansteckungsmöglichkeiten mit dem Coronavirus, die auch den Betrieb von u.a. Kinos, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Schwimmbädern, Saunas, Fitness- und Sportstudios betrifft.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 16. März keine der in der Printausgabe für diesen März und unter www.literaturinhamburg.de angkündigten Veranstaltungen ausgerichtet werden können.

Weitere Informationen finden Sie bei der Behörde für Kultur und Medien und bei der Gesundheitsbehörde

Abgesagt

»Das eiserne Herz des Charlie Berg«

Sebastian Stuertz
Sebastian Stuertz, Foto: Tara Wolff
Ein Künstler-, ein Familien- und Coming-of-Age-Roman, eine Räuberpistole und dazu auch noch ein ziemlich dicker Brocken, all das ist das soeben neu erschienene Debüt von Sebastian Stuertz. Vor zwei Jahren wurde der Medienkünstler und Musiker für einen kleinen Auszug aus dem umfangreichen Roman mit einem Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Jetzt ist »Das eiserne Herz des Charlie Berg« (btb) erschienen, und es steckt jede Menge Sound drin, orchestriert von einer wunderbar schrägen Geschichte.

Eigentlich will Charlie nur noch raus zu Hause, eine Zivistelle in einer einsamen Vogelwarte antreten und an seinem lange geplanten Romanprojekt schreiben. Doch dann steht er zusammen mit seinem Opa einem kapitalen Hirsch gegenüber, der ihm einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht, wobei er damit noch glimpflich davon kommt. Er überlebt die Sache nur, weil er mit Tieren reden kann und über ein ganz besonderes olfaktorisches Wahrnehmungsvermögen verfügt. Sein Opa hat da weniger Glück, genau wie der Wilderer, der plötzlich aufgetaucht ist. Weil das alles, tja, eben ganz so aussieht, als hätte Charlie dieses Schlamassel angerichtet, versucht er, alles zu vertuschen. Und überlebt die Sache am Ende doch nicht, bekommt aber eine zweite Chance. Oder ist es schon die dritte? Wie bitte? Richtig, das ist verrrückt. Kommt aber hin. Sebastian Stuertz lässt da nix anbrennen, die Fäden werden ein paar hundert Seiten später schön plausibel zusammengeführt, und nachdem alles überstanden ist, gibt es »Hirschgulasch« im Forsthaus. Bei dem Festessen mit am Tisch sitzen Charlies Vater Dito, ein »Langhaarzottel« und Musiker, seine autistische Schwester Fritzi, so eine Art »wandelnde Literaturquizshow«, seine Mutter Rita, Nonna, Stucki, der sehr stolz auf sein neues Glasauge ist, und natürlich auch seine Freundin Mayra, die »zehn Skinheads mit einem Roundhousekick« erledigen kann. Es ist eine sehr ehrenwerte und ziemlich irre Familie, von der Sebastian Stuertz erzählt, und ein großer Spaß, sich mit ihr ins Leben zu stürzen.

Lesesaal, Buchhandlung & Café, Stadthausbrücke 6, 19.30 Uhr, € 10,–


Abgesagt

»St. Pauli, meine Freiheit«

Sieghard Wilm
Sieghard Wilm, Foto: CP Krenkler
Es ist laut, es ist dreckig und es stinkt. Das fällt Sieghard Wilm zuerst auf, als er mit der S-Bahn an der Haltestelle Reeperbahn ankommt. Im normalen Alltag nimmt er all »das Groteske« schon »aus Selbstschutz« nicht wahr. Doch jetzt kommt er aus den Bergen zurück, an einem Freitagabend, und macht sich auf den Weg nach Hause. Er wandert vorbei an zahllosen Partygängern, den Betrunkenen und Benebelten, vorbei auch an »Opa Hassan«, am »Silbersack«, bis heute die Dorfkneipe von St. Pauli, wenn sie nicht von Touristen besetzt ist, vorbei auch an den Dealern an der Balduintreppe. Sie alle gehören zur Gemeinde von Sieghard Wilm, der seit 18 Jahren Pastor auf St. Pauli ist. In seinem soeben neu erschienenen Buch »St. Pauli, meine Freiheit« erzählt er davon, wie er, ein fromm erzogener Junge und Gottessucher, auf dem Kiez landete, sein Coming Out erlebte, seine große Liebe fand und eine Regenbogenfamilie gründete. In der St. Pauli Kirche, einem Ort des Glaubens, der Liebe und Hoffnung auf dem Kiez, stellt er sein Buch vor. Moderation: Simone Buchholz.

St. Pauli Kirche, Pinnasberg 80, 19.00 Uhr


Abgesagt

»Mit Prosa gegen das Patriarchat«

Der Kulturredakteur Jan Ehlert spricht mit der Schriftstellerin Marlene Streeruwitz darüber »Wie Romane die Rolle der Frau« verändern. Die Schauspielerin Anna Schäfer liest aus dem zuletzt erschienenen Roman »Flammenwand« (S. Fischer Verlag) von Marlene Streeruwitz und aus Werken von u. a. Anne Brontë, Aristophanes und Grant Allen.

Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 20.00 Uhr, € 10,–/8,–


Abgesagt

»Pasolinis letzter König«

Hannelore Hoger liest aus »Porno-Teo-Kolossal«, einer Drehbuchskizze, die Pier Paolo Pasolini nur wenige Wochen vor seinem gewaltsamen Tod verfasste. Über das Filmprojekt sprechen Dagmar Reichardt und Reinhold Zwick.

Katholische Akademie, Herrengraben 4, 19.00 Uhr, Eintritt ,–


Abgesagt

»Bilder für den Tod«

Tina Brenneisen, Das Licht, das Schatten leert
Auszug aus »Das Licht, das Schatten leert« von Tina Brenneisen, erschienen in der Edition Moderne
In ihrem vielgelobten und preisgekrönten Comic »Das Licht, das Schatten leert« erzählt die in Berlin lebende Künstlerin Tina Brenneisen über das Tabuthema Todgeburt – und die Folgen für die Eltern. Eine persönliche Erfahrung mit dem Tod verbindet sie mit dem Comicautor Steffen Kverneland, der aus Norwegen zu den Graphic Novel Tagen anreist. In seinem Comic »Freitod« erzählt er vom Suizid seines Vaters. Bekannt wurde Kverneland aber schon vorher mit seinen biografisches Comcis über die Künstler Edvard Munch und Olaf Gulbransson. Moderation: Andreas Platthaus.

9. Hamburger Graphic Novel Tage im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.00 Uhr, € 12,–/8,–, Festivalticket: € 35,–/20,–


Abgesagt

»Zum Mythos eines Jahrhundertpaars«

Reiner Lehberger stellt sein Buch über »Die Schmidts« (Hoffmann und Campe) vor und spricht über die Lebensstationen von Loki und Helmut Schmidt.

Die Schmidts waren ein einzigartiges Paar – für viele fast ein Mythos. Umso erstaunlicher, dass ein vertiefender Blick auf diese singuläre Beziehung bislang nicht erfolgt ist. Diese Lücke schließt Reiner Lehberger mit seiner fesselnden Paar-Biographie. Anhand der gemeinsamen Lebensgeschichte der Schmidts erzählt er zugleich die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, das die Schmidts gemeinsam erlebt haben: 68 Jahre waren die Schmidts verheiratet, 81 Jahre kannten sie sich. Die Verbundenheit überstand den Zweiten Weltkrieg und die darauf folgende Mittellosigkeit, den frühen Tod des ersten Kindes, den Terror der RAF und die politische Karriere des Ehemanns. Helmut und Loki Schmidt hielten in Krisenzeiten zusammen – und stellten sich den äußeren Herausforderungen ebenso wie jenen, die nur ihre Ehe betraf. Ein besonderer Blick auf die innere Dynamik dieser einmaligen Beziehung, die die Menschen bis heute fasziniert.

Verein für Hamburgische Geschichte in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Vortragsraum, Von-Melle-Park 3, 18.00 Uhr, Eintritt frei.


Abgesagt

»Vom Textilhändler zum Widerstandskämpfer«

Vortrag von Sylvia Steckmest über das Gebr. Robinson Modehaus am Neuen Wall.

Heine Haus Hamburg, Elbchaussee 31, 19.00 Uhr, € 10,– Anmeldungen: info@heine-haus-hamburg.de«.


Abgesagt

»Wahrheit. Tote haben Recht(e)«

Klaus Püschel, Martin Erftenbeck und Annette Marquardt präsentieren bei einer Hafenrundfahrt ihr Buch »Wahrheit. Tote haben Recht(e)«.

Thalia Buchhandlung auf dem Salonschiff MS Hanse Star, St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 4, 19.00 Uhr, € 25,–


Abgesagt

Diary Slam

»Seelenpein« und »Hochgefühle«, »Liebesschwüre« und »Selbstmordgedanken« von »wildfremden Menschen«, all das und noch viel mehr steht auf dem Programm des Tagebuch-Slams.

Bar 227, Max-Brauer-Allee 227, 20.00 Uhr, € 5,–. Wer selber auf die Bühne möchte, meldet sich hier: mail(at)diaryslam.de.


Abgesagt

»frei gesprochen?!«

Poetry Slam in der Kulturkirche. Auf der Bühne sind Debütanten und Profis aller Altersklassen und Genre willkommen. Drei Finalisten erhalten einen Preis.

Kulturkirche Altona, Bei der Johanneskirche 22, 19.30 Uhr, € 7,–